HERZINSUFFIZIENZ 1 EINFHRUNG Definition Epidemiologie Ursachen Einteilung 2

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HERZINSUFFIZIENZ 1. EINFÜHRUNG - Definition Epidemiologie Ursachen / Einteilung 2. PATHOPHYSIOLOGIE 3. KLINIK -

HERZINSUFFIZIENZ 1. EINFÜHRUNG - Definition Epidemiologie Ursachen / Einteilung 2. PATHOPHYSIOLOGIE 3. KLINIK - Symptome / Klinische Zeichen - Diagnostik - Dyspnoe: Kardial oder Pulmonal ? 4. MEDIKAMENTÖSE THERAPIE - chronische Herzinsuffizienz - akute / dekompensierte Herzinsuffizienz 5. DEVICE THERAPIE - CRT / ICD

Definition der chronischen Herzinsuffizienz I. Symptome der Herzinsuffizienz (in Ruhe oder bei Belastung) und

Definition der chronischen Herzinsuffizienz I. Symptome der Herzinsuffizienz (in Ruhe oder bei Belastung) und II. Objektivierbare Evidenz (vorzugsweise mittels Echokardiographie) einer kardialen Dysfunktion (systolisch oder diastolisch) und Ref. 4) III. Ansprechen auf die Herzinsuffizienz-Therapie Epidemiologie: I + II: obligate Kriterien Prävalenz der chronischen Herzinsuffizienz: - Westliche Länder: 1 -2% - Schweiz: aktuell ca. 1. 5% (>100‘ 000), steigt mit zunehmendem Alter (mittleres Alter ca. 75 Jahre) Zunahme der Prävalenz trotz deutlich verbesserter Therapiemöglichkeiten Inzidenz (CH): - > 20‘ 000 neue Fälle / Jahr - Herzinsuffizienz ist bei älteren Patienten inzwischen der häufigste Grund für eine Hospitalisation! Die dadurch anfallenden direkten Kosten werden auf ca. 1 Mia CHF / Jahr geschätzt.

URSACHEN DER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ 1. 2. 3. 4. 5. Koronare Kardiopathie: 60 -70% Arterielle

URSACHEN DER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ 1. 2. 3. 4. 5. Koronare Kardiopathie: 60 -70% Arterielle Hypertonie: 20 -30% Kardiomyopathien: 5 -10% Valvuläre Kardiopathie: 3 -10% Kongenitale Kardiopathie: 1 -2% Ref. 8) EINTEILUNG DER HERZINSUFFIZIENZ: 1. Nach dem zeitlichen Verlauf der Entwicklung der Herzinsuffizienz: Akute vs chronische Herzinsuffizienz 2. Nach der bevorzugt betroffenen Kammer Links-, Rechts-, Global- bzw. Biventrikuläre Herzinsuffizienz 3. Nach der Pathogenese: Systolische vs diastolische Herzinsuffizienz (HI mit erhaltener systolischer Fkt. ) 4. Stadieneinteilung nach subjektiven Beschwerden NYHA I-IV

TODESURSACHEN BEI PATIENTEN MIT EINER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ Effect of metoprolol CR/XL in chronic heart

TODESURSACHEN BEI PATIENTEN MIT EINER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ Effect of metoprolol CR/XL in chronic heart failure: Metoprolol CR/XL Randomised Intervention Trial in Congestive Heart Failure (MERIT-HF). Lancet 1999; 353: 2001 -07.

Prognose der chronischen Herzinsuffizienz Entwicklung der Mortalität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in der

Prognose der chronischen Herzinsuffizienz Entwicklung der Mortalität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in der Zeitspanne zwischen 1979 und 2000 Männer Frauen Roger et al. JAMA 2004. 292: 344.

PATHOPHYSIOLOGIE DER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ Parameter der kardialen Pumpleistung: 1. KONTRAKTILITÄT (dp/dt = Steigung der

PATHOPHYSIOLOGIE DER CHRONISCHEN HERZINSUFFIZIENZ Parameter der kardialen Pumpleistung: 1. KONTRAKTILITÄT (dp/dt = Steigung der U-Kurve) 2. VORLAST (= PRELOAD) = endiastolisches Ventrikelvolumen (≈ enddiastolischer Ventrikeldruck ) 3. NACHLAST (=AFTERLOAD) = maximale endsystolische Wandspannung, die Nachlast des linken Ventrikels repräsentiert im wesentlichen der systolische Blutdruck 4. HERZFREQUENZ (Hf) - am gesunden Herzen kommt es mit zunehmender Hf auch zu einer Zunahme der Kontraktionskraft (Bowditch-Effekt). Am insuffizienten Herzen ist dieser Effekt nicht mehr wirksam, im Gegenteil: bei hoher Hf wird sogar eine Kontraktionsabnahme des Herzens beobachtet.

* + Herzzyklus: Zeitliche Korrelation von Druck, Fluss, Ventrikelvolumen, EKG und Herztönen Druck-Volumen-Diagramm des

* + Herzzyklus: Zeitliche Korrelation von Druck, Fluss, Ventrikelvolumen, EKG und Herztönen Druck-Volumen-Diagramm des linken Ventrikels A-D: Isovolumetrische Anspannungsphase D-S: auxotone Austreibungsphase S-V: Isovolumetrische Entspannungsphase V-A: Füllphase * Afterload + Preload

Regulation des Schlagvolumens: Volumenbelastung Druckbelastung Kontraktilität

Regulation des Schlagvolumens: Volumenbelastung Druckbelastung Kontraktilität

Systolische Herzinsuffizienz Myokardmasse Erhöhte Ventrikelwandspannung (Myokardinfarkt) Volumen- oder Druckbelastung Kontraktile Funktion vermindert (Abnahme der

Systolische Herzinsuffizienz Myokardmasse Erhöhte Ventrikelwandspannung (Myokardinfarkt) Volumen- oder Druckbelastung Kontraktile Funktion vermindert (Abnahme der Steigung der U-Kurve) Schlagvolumen Forward Failure (Vorwärtsversagen) (= EF bei erhaltenem EDV ) Backward Failure (Rückwärtsversagen) Normale LVEF: > 50% Leicht eingeschränkte LVEF: 40 -50% Mittelgradig eingeschränkte LVEF: 30 -40% Schwer eingeschränkte LVEF: < 30%

Systolische Dysfunktion Hypertrophie Sympathikus Preload (Frank-Starling)

Systolische Dysfunktion Hypertrophie Sympathikus Preload (Frank-Starling)

Diastolische Herzinsuffizienz Verminderte diastolische Dehnbarkeit Verminderte Relaxation (Compliance ) Zunahme der Rigidität Diastolische Füllung

Diastolische Herzinsuffizienz Verminderte diastolische Dehnbarkeit Verminderte Relaxation (Compliance ) Zunahme der Rigidität Diastolische Füllung der Ventrikel behindert [Ruhedehnungskurve nach oben (= zu höheren Drücken) verschoben] Schlagvolumen Forward Failure (Vorwärtsversagen) (EF normal, da SV und EDV ) Backward Failure (Rückwärtsversagen)

Diastolische Dysfunktion U-Kurve Diastolische Dysfunktion Normale diastolische Funktion - Zunahme der Steigung der Ruhedehnungskurve

Diastolische Dysfunktion U-Kurve Diastolische Dysfunktion Normale diastolische Funktion - Zunahme der Steigung der Ruhedehnungskurve - Abnahme des EDV, Abnahme des SV (=> EF bleibt erhalten)

KOMPENSATIONSMECHANISMEN BEI CHRONISCHER HERZINSUFFIZIENZ 1. Neuroendokrine Aktivierung 1. 1. Sympathikusaktivierung und Katecholaminausschüttung 1. 2.

KOMPENSATIONSMECHANISMEN BEI CHRONISCHER HERZINSUFFIZIENZ 1. Neuroendokrine Aktivierung 1. 1. Sympathikusaktivierung und Katecholaminausschüttung 1. 2. Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) 1. 3. Vasopression (ADH)-Aktivierung 1. 4. Freisetzung der natriuretischen Peptide (ANP, BNP) 2. Remodeling 3. Herzhypertrophie 3. 1. Volumenbelastung => exzentrische Hypertrophie (Klappeninsuff. ) 3. 2. Druckbelastung => konzentrische Hypertrophie (arterielle Hypertonie, Klappenstenose) => Endstadium (Druck-/Volumenbelastung): Gefügedilatation ! N. B. eine akute Herzinsuffizienz führt zu einer Dilatation des Herzens Die initial hilfreichen neuroendokrinen Kompensationsmechanismen verschlechtern im weiteren Verlauf der HI die hämodynamische Situation => Circulus vitiosus.

Systolic failure r Diastolic failure Enddiastolic volume, EDV (m. L)

Systolic failure r Diastolic failure Enddiastolic volume, EDV (m. L)

Diagnostische Abklärungen bei HI 1. Anamnese und klinische Befunde 2. Zusatzuntersuchungen: Ziele ? -

Diagnostische Abklärungen bei HI 1. Anamnese und klinische Befunde 2. Zusatzuntersuchungen: Ziele ? - objektiver Nachweis der kardialen Dysfunktion (Echokardiographie, BNP) - Ätiologie und Schweregrad der HI bestimmen (Echokardiographie, Thorax-Rx, EKG, Labor) - Reversible Faktoren und Komplikationen erfassen (Thorax-Rx, EKG, Labor) - Wesentliche Begleiterkrankungen erfassen (Labor, Thorax-Rx)

Diagnostische Kriterien der HERZINSUFFIZIENZ (FRAMINGHAM Kriterien) ≥ 1 Hauptkriterium und ≥ 2 Nebenkriterien Hauptkriterien

Diagnostische Kriterien der HERZINSUFFIZIENZ (FRAMINGHAM Kriterien) ≥ 1 Hauptkriterium und ≥ 2 Nebenkriterien Hauptkriterien • • Paroxysmale nächtliche Dyspnoe Halsvenenstauung oder invasiv gemessener ZVD erhöht (re Vorhof > 16 cm H 2 O) Positiver hepatojugulärer Reflux (HJR) Lungenauskultation: feine Rasselgeräusche Rx: Kardiomegalie Akutes Lungenödem Herzauskultation: 3. Herzton Nebenkriterien • • Klinische Diagnose ! Dyspnoe bei mässiger körperlicher Anstrengung Bilaterale Beinödeme Nächtlicher Husten Hepatomegalie Pleuraerguss Verminderung (1/3 ↓) der spirometrisch gemessenen Vitalkapazität im Vgl. zur Norm Herzfrequenz ≥ 120/min Haupt- oder Nebenkriterium • Gewichtsverlust ≥ 4. 5 kg in 5 d als Folge der Herzinsuffizienztherapie

KLINIK DER HERZINSUFFIZIENZ (I) a) LINKSHERZINSUFFIZIENZ 1. Mit „backward failure“ (Rückwärtsversagen und Lungenstauung) -

KLINIK DER HERZINSUFFIZIENZ (I) a) LINKSHERZINSUFFIZIENZ 1. Mit „backward failure“ (Rückwärtsversagen und Lungenstauung) - Dyspnoe (anfangs Belastungs-, später Ruhedyspnoe), Tachypnoe DD: COPD, Asthma bronchiale, Lungenembolie, Pneumonie (Klinik, Rx, BNP) - Orthopnoe (Einsatz der Atemhilfsmuskulatur durch Aufsitzen hilft dem Patienten) DD: Asthma bronchiale, COPD (=> Anamnese, pulmonale Auskultation, Rx, BNP) - Asthma cardiale: cardiale nächtlicher Husten und anfallsweise Orthopnoe („Herzfehlerzellen“ im Sputum = hämosiderhaltige Alveolarmakrophagen) - Lungenödem mit Orthopnoe, Rasseln über der Brust, schaumiger Auswurf 2. Mit „forward failure“ (low output) - Leistungsminderung, Leistungsminderung körperliche Schwäche - Zerebrale Funktionsstörungen, Funktionsstörungen besonders bei älteren Patienten - periphere Zyanose (vermehrte O 2 -Ausschöpfung in der Peripherie) - Beeinträchtigung peripherer Organfunktionen infolge der Minderperfusion

KLINIK DER HERZINSUFFIZIENZ (II) b) RECHTSHERZINSUFFIZIENZ 1. Mit „backward failure“ - sichtbare Venenstauung (Halsvenen)

KLINIK DER HERZINSUFFIZIENZ (II) b) RECHTSHERZINSUFFIZIENZ 1. Mit „backward failure“ - sichtbare Venenstauung (Halsvenen) - Gewichtszunahme und Ödeme (Fussrücken, prätibial, präsakral bei liegenden Patienten, Anasarka: generalisierte Ödeme - Stauungsleber: vergrösserte, evtl. schmerzhafte Leber, evtl. Ikterus, Bilirubin und Transaminasenerhöhung. V. cava und Lebervenen sonographisch erweitert. Bei chronischer Rechtsherzinsuffizienz evtl. Entwicklung einer kardialen „Zirrhose“ (= indurierte, atrophe Stauungsleber), Aszites (Stauungstranssudat) - Stauungsgastritis: Stauungsgastritis Appetitlosigkeit, Meteorismus, selten Malabsorption und kardiale Kachexie (schlechte Prognose) - Stauungsnieren mit Proteinurie c) Gemeinsame Symptome bei Links- und Rechtsherzinsuffizienz - Nykturie - Sympathikotone Überaktivität - Herzvergrösserung - Pleuraergüsse (Stauungstranssudate) sind häufiger rechts als links, weil der negative intrapleurale Druck rechts grösser ist

EKG (12 Ableitungen) - Ein komplett unauffälliges EKG (Sensitivität 94%1) spricht gegen eine systolische

EKG (12 Ableitungen) - Ein komplett unauffälliges EKG (Sensitivität 94%1) spricht gegen eine systolische Dysfunktion. Typische EKG Veränderungen: Vorhofflimmern, Zeichen für St. n. Myokardinfarkt, linksventrikuläre Hypertrophie, Schenkelblock, ÜLL) LABOR - immer: Blutbild, CRP, Elektrolyte, Kreatinin, Leberparameter, Glucose, Urinstatus Eventuell: BNP (NT-pro. BNP), Herzenzyme, D-Dimere, TSH, Eisenstatus Thorax-Rx pa / lat. stehend - Beurteilung Herzgrösse, Lungenstauung (linksventrikulärer Füllungsdruck ) Pleuraergüsse ECHOKARDIOGRAPHIE 1 Untersuchungstechnik der ersten Wahl zur Dokumentation der kardialen Funktionsstörung. Sollte bei allen Patienten zur Diagnosesicherung durchgeführt werden Erlaubt in vielen Fällen auch eine ätiologische Diagnose Davie AP et al. , Value of the electrocardiogram in identifying heart failure due to left ventricular dysfunction. BMJ 1996; 312: 222.

Erweiterte Diagnostik Belastungstest / Spiroergometrie - Erfassung des Schweregrades der HI Liefert wichtige Parameter

Erweiterte Diagnostik Belastungstest / Spiroergometrie - Erfassung des Schweregrades der HI Liefert wichtige Parameter um einerseits die Prognose, andererseits eine optimale Verordnung eines adäquaten Bewegungstrainings abzuschätzen Kardiale MRT - GOLDSTANDARD bezüglich Genauigkeit und Reproduzierbarkeit zur Erfassung der kardialen Anatomie, Struktur und Funktion Stressechokardiographie / Nuklearkardiologie - In erster Linie zum Nachweis, bzw. zum Ausschluss einer koronaren Kardiopathie mit Myokardischiämie Hinweise betreffend Viabilität akinetischer Myokardareale (v. a. mittels PET) Langzeit EKG - Erfassen und Quantifizieren atrialer und ventrikulärer Rhythmusstörungen, welche die Symptome einer HI auslösen oder verschlechtern können

STADIEN DER HERZINSUFFIZIENZ Subjektive Klassifikation nach NYHA : Klasse I Patienten mit einer Kardiopathie,

STADIEN DER HERZINSUFFIZIENZ Subjektive Klassifikation nach NYHA : Klasse I Patienten mit einer Kardiopathie, jedoch ohne Beschwerden (Müdigkeit, Dyspnoe, Palpitationen, pectanginöse Beschwerden) bei körperlicher Belastung Klasse II Leichte Einschränkung Beschwerden nur bei starker körperlicher Belastung. Klasse III Starke Einschränkung Symptome bei leichter körperlicher Tätigkeit, bzw. alltäglichen Anstrengungen. Keine Ruhebeschwerden. Klasse IV Beschwerden bei kleinsten körperlichen Anstrengungen oder sogar in Ruhe

Neue Klassifikation nach ACC / AHA (2001) Stadium A Patienten mit hohem Risiko eine

Neue Klassifikation nach ACC / AHA (2001) Stadium A Patienten mit hohem Risiko eine HI zu entwickeln (z. B. arterielle Hypertonie, KHK, Diabetes, Alkoholabusus, Kokainabusus, etc. ). Keine strukturellen oder funktionellen Myokard-, Perikard- oder Klappenabnormalitäten. Keine Symptome. Stadium B Patienten mit struktureller Herzkrankheit, Herzkrankheit welche aber keine Symptome oder Befunde einer HI aufweisen (z. B. linksventrikuläre Hypertrophie oder Dilatation, St. n. Myokardinfarkt). Stadium C Patienten mit aktuellen oder vorgängigen Symptomen einer HI, HI welche einer strukturellen Kardiopathie zuzuordnen sind. Stadium D Patienten mit fortgeschrittener struktureller Herzkrankheit und schweren HI-Symptomen, HI-Symptomen trotz maximaler medikamentöser Therapie.

THERAPIE DER HERZINSUFFIZIENZ Behandlungsziele bei chronischer Herzinsuffizienz 1. Senkung der Mortalität 2. Hemmung der

THERAPIE DER HERZINSUFFIZIENZ Behandlungsziele bei chronischer Herzinsuffizienz 1. Senkung der Mortalität 2. Hemmung der Progression 3. Beschwerdebesserung / Symptomorientierte Therapie 4. Senkung der Hospitalisationsrate 5. Günstige Beeinflussung nachteiliger Effekte einer möglicherweise vorliegenden Komorbidität

Therapiemöglichkeiten bei der chronischen HI: 1. Allgemeinmassnahmen 2. Medikamentös 3. Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) und

Therapiemöglichkeiten bei der chronischen HI: 1. Allgemeinmassnahmen 2. Medikamentös 3. Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) und ICD 4. Mechanische Unterstützungssysteme (assist devices) Komplett implantierbare Linksventrikelpumpe LVAD: LVAD Left Ventricular Assist Device 5. Chirurgisch - Korrektur von Herzvitien (v. a. Mitralinsuffizienz) - Revaskularisationsoperationen (ACB) - Rekonstruktion der Ventrikel bei St. n. Myokardinfarkt - Herztransplantation

Allgemeinmassnahmen • Aufklären des Patienten und der Familienangehörigen • Das Selbstmanagement bzgl. Anpassung der

Allgemeinmassnahmen • Aufklären des Patienten und der Familienangehörigen • Das Selbstmanagement bzgl. Anpassung der diuretischen Therapie sollte gefördert werden (Infos: www. swissheart. ch). • Gewichtskontrollen (am besten täglich, nach dem morgendlichen Urinieren) Der Patient soll sich bei einer Gewichtszunahme >2 kg innert 3 d beim HA melden. • möglichst kochsalzarme Diät, insb. bei fortgeschrittener HI • Gewichtsreduktion bei ausgeprägter Adipositas (BMI > 30 kg/m 2) • Flüssigkeitsrestriktion: bei fortgeschrittener HI maximal ca. 1. 5 l/Tag • Reisen: Höhere Lagen und Langstreckenflüge sollten gemieden werden. (Kurzstreckenflüge auf ca. 1800 m pressorisiert, Langstreckenflüge auf ca. 2400 m pressorisiert) • Ärztlich kontrolliertes sporttherapeutisches Programm bei stabiler HI für Patienten der NYHA Klasse II-III.

ACE-Hemmer - Senkung des peripheren Gefässwiderstandes durch Angiotensin II (AT II) Produktion - Verminderung

ACE-Hemmer - Senkung des peripheren Gefässwiderstandes durch Angiotensin II (AT II) Produktion - Verminderung der AT II induzierten Stimulaiton des Sympathikus, bzw. der Katecholaminfreisetzung - Drosselung der Aldosteron und ADH Freisetzung - Hemmung des Abbaus des Vasodilatators Bradykinin - Rückbildung der linksventrikulären Hypertrophie - Verminderung des Remodeling - nephroprotektiv, Neuauftreten D. m. Typ 2 und VHF - Risiko für das Auftreten eines ACS AT II Rezeptor Antagonist - Hemmt die Wirkung von AT II am AT 1 -Rezeptor - Hemmt Remodeling und Hypertrophie, da AT II u. a. eine Proliferation der glatten Muskelzellen induziert - Keine Hemmung des ACE Enzyms, welches u. a. auch den Abbau von Bradykinin fördert β-Blocker -Schutz des Herzens vor toxischer Katecholaminwirkung - Verhinderung der Downregulation der Betarezeptoren - Frequenzsenkung - antiischiämische Wirkung - Reduktion des Risikos für einen plötzlichen Herztod Diuretika, Nitrate -Schleifendiuretika: Hemmung des Na+-K+-2 Cl- Cotransp. - Nitrate: Vasodilatatoren (venös > arteriell) Aldosteron Antagonisten - Aldosteron Rezeptor Antagonist, welcher die Bindung von Aldosteron an die Na+/K+ ATPase in den distalen Tubuli (pars contorta) verhindert Na+ Rückresorption K+ Sekretion

Übersicht über die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz Prävention Akute Dekompensation KHK - Aspirin cardio

Übersicht über die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz Prävention Akute Dekompensation KHK - Aspirin cardio - (Plavix) - ACE Hemmer - β-Blocker - Diuretika - Vasodilatatoren (Nitrate) - Positiv inotrope Substanzen C A B Arterielle Hypertonie - ACE Hemmer - AT II - Antagonisten - Ca 2+- Antagonisten - Thiazide - β-Blocker Chronische Herzinsuffizienz - ACE Hemmer - β-Blocker - Aldosteron Antagonisten - AT II – Antagonisten - Diuretika - Digoxin D Endstadium der chronischen Herzinsuffizienz - ACE Hemmer - β-Blocker - Aldosteron Antagonisten - AT II – Antagonisten - CRT - ICD - CRT - LVAD / Herztransplant.

Definition der Art der Empfehlung und des Evidenzgrades Klasse der Empfehlung I Allgemeine Übereinstimmung,

Definition der Art der Empfehlung und des Evidenzgrades Klasse der Empfehlung I Allgemeine Übereinstimmung, dass Empfehlung nützlich Grad der Evidenz A Mehrere grosse randomisierte Studien oder Metaanalysen B Eine grosse randomisierte Studie oder mehrere grosse nicht randomisierte Studien C Expertenmeinung und / oder kleinere Studien IIa Empfehlung kontrovers, als eher nützlich bewertet IIb Empfehlung kontovers, Nützlichkeit weniger gut etabliert. III Übereinstimmung, dass Nützlichkeit nicht gegeben oder sogar gefährlich / schädlich

ACE-HEMMER Indikationen: 1. Alle Patienten mit einer LVEF < 40%, 40% ob symptomatisch oder

ACE-HEMMER Indikationen: 1. Alle Patienten mit einer LVEF < 40%, 40% ob symptomatisch oder nicht (Stadium B). E: I A Absolute Kontraindikationen: - Angioödeme Bilaterale Nierenarterienstenose Schwere Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 30 ml/min) Schwangerschaft und Stillzeit Vorgehen: - Initialdosis: Initialdosis 25% der Zieldosis (abends), dann alle 2 Wochen die Dosis verdoppeln bis zur Erreichung der Zieldosis, bzw. der maximal tolerierten Dosis. Laborkontrollen: Laborkontrollen vor Beginn, 1 -2 Wo nach Beginn, dann 1 -2 Wo nach jeder Dosis↑, nach Erreichen der Erhaltungsdosis alle 3 -6 Monate Allgemeines: Eine symptomatische Besserung ist innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten zu erwarten.

Nebenwirkungen: Wie geht man vor ? 1. Arterielle Hypotonie - SBD-Werte < 90 mm.

Nebenwirkungen: Wie geht man vor ? 1. Arterielle Hypotonie - SBD-Werte < 90 mm. Hg können, wenn asymptomatisch, akzeptabel sein - Symptomatische Hypotonie Hypovolämie Hypervolämie - Dosis der Diuretika reduzieren - Dosis der ACE-Hemmer reduzieren - Intensivierung der HI-Therapie - Kardiologisches Konsilium 2. Niereninsuffizienz (funktionelle, nicht organische NI) a) Serumkreatinin: - wenn möglich Dosis der Diuretika reduzieren, bei überdosierten Patienten findet sich ein erhöhtes Serumkreatinin - Dosis des ACE-Hemmers reduzieren, wenn: - Kreatininanstieg > 50% im Vgl. zum Ausgangswert oder - Kreatininclearance < 40 -50 ml/min. Laborkontrolle alle 1 -2 d. - ACE-Hemmer stoppen, wenn: - Kreatininanstieg > 100% im Vgl. zum Ausgangswert oder - Kreatininclearance < 30 -40 ml/min b) Hyperkaliämie: - ≤ 5. 0 mmol/l: ACE weiterfahren, regelmässige K+-Kontrollen - 5. 1 -6. 0 mmol/l: Dosisreduktion oder Stopp der kaliumsparenden Diuretika. Dosisreduktion des ACE-Hemmers. - > 6. 0 mmol/l: ACE-Hemmer stoppen.

3. Husten (sehr häufig 5 -10% In Europa und Nordamerika) - Auftreten in den

3. Husten (sehr häufig 5 -10% In Europa und Nordamerika) - Auftreten in den ersten Monaten nach Therapiebeginn. Verbesserung 1 -2 Wochen nach Sistieren des ACE-Hemmer. Sartan einsetzen. - Linksherzdekompensation ? Empirische Gabe eines Diuretikums, bzw. Erhöhung der Diuretikadosis. Dosen einiger oft verwendeter ACE-Hemmer : Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Enalapril Reniten®, Enatec®, Epril®, Acepril® 2. 5 mg 1 -2 x/d 10 -20 mg 2 x/d Captopril Lopirin®, Capozide®, Captosol® 6. 25 mg 3 x/d 25 -50 mg 3 x/d Lisinopril Listril®, Lisopril®, Prinil®, Zestril® 2. 5 mg 1 x/d 20 -40 mg 1 x/d Perindopril Coversum®, Preterax® 2 mg 1 xd 8 mg 1 x/d Ramipril Triatec® 1. 25 -2. 5 mg 1 x/d 2. 5 -5 mg 2 x/d Trandolapril Gopten®, Tarka® 0. 5 -1 mg 1 x/d 4 mg 1 x/d

Studienlage für ACE-HEMMER

Studienlage für ACE-HEMMER

AT II REZEPTOR ANTAGONISTEN INDIKATIONEN: 1. Systolische Dysfunktion (LVEF < 40%) bei ACE-Hemmer Intoleranz.

AT II REZEPTOR ANTAGONISTEN INDIKATIONEN: 1. Systolische Dysfunktion (LVEF < 40%) bei ACE-Hemmer Intoleranz. E: I B 2. Systolische Dysfunktion bei Patienten unter ACE-Hemmern mit β-Blocker Unverträglichkeit (E: IA bzgl. Hospitalisationsrate, IIa B bzgl. Mortalität) 3. Als Dreierkombination bei ungünstigem Verlauf der HI (Remodeling). Kontraindikationen: - Angioödem Beidseitige Nierenarterienstenose Schwangerschaft / Stillzeit Vorgehen: - Initialdosis: Initialdosis 25% der Zieldosis (abends), dann alle 2 Wochen die Dosis verdoppeln bis zur Erreichung der Zieldosis, bzw. der maximal tolerierten Dosis. Laborkontrollen: Laborkontrollen 1 -2 Wo nach jeder Dosis↑, nach 3 Monaten, anschliessend halbjährlich. Allgemeines: Eine symptomatische Besserung ist innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten zu erwarten.

Dosen einiger oft verwendeter AT II Rezeptor Antagonisten Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Losartan

Dosen einiger oft verwendeter AT II Rezeptor Antagonisten Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Losartan Cosaar® 25 mg 1 -2 x/d 50 mg 2 -3 x/d Candesartan Atacand®, Blopress® 4 mg 1 x/d 16 -32 mg 1 x/d Valsartan Diovan® 20 -40 mg 2 x/d 160 mg 2 x/d Olmesartan Votum®, Olmetec® 80 mg 1 x/d 160 mg 2 x/d Bemerkungen zur Therapie mit AT II Rezeptor Antagonisten: • Irbesartan (Aprovel®) und Telmisartan (Kinzal®, Micardis®) Micardis® sind in der CH zur Therapie der art. Hypertonie, aber nicht zur Therapie der Herzinsuffizienz zugelassen.

Studienlage für AT II Rezeptor Antagonisten

Studienlage für AT II Rezeptor Antagonisten

β-BLOCKER Indikationen: 1. Symptomatische Patienten; E: I A - NYHA II / III: mit

β-BLOCKER Indikationen: 1. Symptomatische Patienten; E: I A - NYHA II / III: mit einer LVEF < 40% - NYHA IV: mit einer LVEF < 40%, sofern keine Hypervolämie vorliegt 2. Asymptomatische Patienten mit St. n. Myokardinfarkt - St. n. Myokardinfarkt (in Kombination mit einem ACE-Hemmer) E: I B Kontraindikationen: - AV-Block 2/3°, Sick Sinus Syndrom - dekompensierte Herzinsuffizienz (NYHA IV mit Hypervolämie) - schweres Asthma bronchiale / Bronchospasmus - schwere PAVK Vorgehen: - Beginn in niedriger Dosierung, d. h. ca. 1/10 der Zieldosis, langsame Steigerung alle 14 d falls toleriert (Orthostase, Zeichen der Herzinsuffizienz, EKG). - hohe Zieldosen anstreben - Initial kommt es nicht selten zu einer temporären symptomatischen Verschlechterung => kein Grund zum Absetzen! Patienten aufklären !

Allgemeines: Eine symptomatische Besserung ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten. Dosen einiger oft

Allgemeines: Eine symptomatische Besserung ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten. Dosen einiger oft verwendeter β-Blocker Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Metoprolol Beloc ZOK®, Meto Zerok® 12. 5 -25 mg 1 x/d 200 mg 1 x/d Bisoprolol Concor®, Bilol® 1. 25 mg 1 x/d 10 mg 1 x/d Carvedilol Dilatrend® 3. 125 mg 1 -2 x/d 6. 25 -25 mg 2 x/d Nebivolol Nebilet® 1. 25 mg 1 x/d 10 mg 1 x/d Bemerkungen zur Therapie mit β-Blockern: • nur für obgenannte Substanzen ist die Wirksamkeit in Studien gut belegt

Studienlage für β-BLOCKER

Studienlage für β-BLOCKER

ALDOSTERON ANTAGONISTEN Indikationen: 1. Mittelschwere bis schwere Herzinsuffizienz (NYHA II-IV) mit einer LVEF <

ALDOSTERON ANTAGONISTEN Indikationen: 1. Mittelschwere bis schwere Herzinsuffizienz (NYHA II-IV) mit einer LVEF < 40% (speziell bei post MI) in Kombination mit einem ACE-Hemmer, β-Blocker und bei Hypervolämie mit einem Diuretikum. E: I B 2. Schwere Herzinsuffizienz, unabhängig von der Ursache Kontraindikationen: - Schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatininclearance < 30 ml/min M. Addison (Hyperkaliämie, Hyponatriämie) Vorgehen: - Voraussetzungen: Serumkalium ≤ 5 mmol/l und Kreatininclearance > 30 ml/min Dosisverdopplung alle 2 Wochen, bis die Zieldosis erreicht ist Laborkontrollen nach: 1 (besser: 4 -6 d), 4, 8, 12 Wo, dann alle 6 Monate Die Kombination mit einem ACE-Hemmer und einem AT II Antagonist birgt ein erhebliches Risiko von Niereninsuffizienz und Hyperkaliämie Allgemeines: Eine Wirkung ist nicht vor dem 3. Behandlungstag zu erwarten ! Eine symptomatische Besserung ist innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten zu erwarten.

Dosen einiger oft verwendeter Aldosteron Antagonisten Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Aldactone®, Spironolacton Primacton®,

Dosen einiger oft verwendeter Aldosteron Antagonisten Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Aldactone®, Spironolacton Primacton®, Xenalon® 25 mg 1 -2 x/d 50 mg 1 x/d Eplerenon 25 mg 1 x/d 50 mg 1 x/d Inspra®

Nebenwirkungen: Wie geht man vor ? 1. Verschlimmerung der Niereninsuffizienz und der Hyperkaliämie: a)

Nebenwirkungen: Wie geht man vor ? 1. Verschlimmerung der Niereninsuffizienz und der Hyperkaliämie: a) Serumkreatinin: - > 220µmol/l: Dosisreduktion und Laborkontrolle nach 1 Woche - > 350µmol/l: Stopp der Therapie b) Hyperkaliämie: - 5. 0 -5. 5 mmol/l : Dosisreduktion um 50% - > 5. 5 mmol/l: Stopp der Therapie 2. Gynäkomastie: a) Spironolacton: ca. 10%, meistens reversibel. Die Entwicklung ist abhängig von der Dosis und der Dauer der Behandlung. Evtl. Wechsel auf Eplerenon. b) Eplerenon: Spezifischere Hemmung des Aldosteron Rezeptors vgl. mit Spironolacton. ABER: Gynäkomastie ebenfalls beschrieben (nach Markteinführung…), Häufigkeit bislang unbekannt. Deutlich teurer als Spironolacton.

Studienlage für Aldosteron Antagonisten

Studienlage für Aldosteron Antagonisten

DIURETIKA Indikationen: 1. Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz und Volumenüberlastung. E: I A 2. Diuretika

DIURETIKA Indikationen: 1. Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz und Volumenüberlastung. E: I A 2. Diuretika sollten immer in Kombination mit einem ACE-Hemmer und falls toleriert zusammen mit einem β-Blocker verabreicht werden. E: I C Kontraindikationen: - Nierenversagen mit Anurie Coma und Präcoma hepaticum Schwere Hypokaliämie / Hyponatriämie Stillzeit Vorgehen: - akutes Lungenödem 40 mg i. v. , evtl. nach 20 min nochmals 20 -40 mg i. v. forcierte Diurese 20 -40 mg i. v. , bei ungenügender Diurese kann die Dosis alle 2 h um 20 mg erhöht werden Allgemeines: - Der Effekt auf die Mortalität wurde aus Gründen der Unerlässlichkeit der Diuretika in der HI-Therapie nie durch placebokontrollierte, randomisierte Studien belegt. Diuretika sollten abgesehen von Palliativsituationen nicht alleine gebraucht werden (I A). Eine überschiessende Therapie mit Diuretika führt zu Hypovolämie und konsekutiver Niereninsuffizienz, metabolischer Alkalose und verstärkter Aktivierung des RAAS. Verteilung auf 2 Dosen ist vorteilhafter (Bsp. Lasix 40 mg: 1 -1 -0 besser als 2 -0 -0).

Dosen einiger oft verwendeter Schleifendiuretika Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Furosemid Lasix®, Oedemex®, Furodrix®

Dosen einiger oft verwendeter Schleifendiuretika Wirkstoff Präparate Initiale Dosis Zieldosis Furosemid Lasix®, Oedemex®, Furodrix® p. o. : 40 -80 (-250 mg) /d i. v. : 20 -40 mg 1 x/d p. o. : 200 -500 mg/d i. v. : bis 1 g/24 h* Torasemid Torem®, Toramid® p. o. : 2. 5 -10 mg 1 x/d i. v. : 10 -20 mg p. o. : 50 -100 mg 1 x/d i. v. : 20 mg alle 30 min Bumetanid Burinex® 0. 1 -1 mg 1 x 5 -10 mg/d Bemerkungen zur Therapie mit Schleifendiuretika: • Torasemid scheint gegenüber Furosemid aufgrund der längeren Halbwertszeit und einer vorteilhafteren Pharmokokinetik, insb. bei erschwerter Resorption (intestinale Hypoperfusion) Vorteile zu haben. E: IIa B • Unterschiedliche orale Bioverfügbarkeit von Furosemid und Torasemid: - Furosemid: ca. 65% (30 -70% !) - Torasemid: 80 -90%

HERZGLYKOSIDE: Indikationen: 1. Herzinsuffizienz (NYHA III-IV) mit einer LVEF < 40% (speziell bei post

HERZGLYKOSIDE: Indikationen: 1. Herzinsuffizienz (NYHA III-IV) mit einer LVEF < 40% (speziell bei post MI) in Kombination mit einem ACE-Hemmer, β-Blocker und bei Hypervolämie mit einem Diuretikum 2. Schwere Herzinsuffizienz, unabhängig von der Ursache Kontraindikationen: - Sick Sinus Syndrom, Bradykardie, 2/3° AV-Block, WPW Karotissinussyndrom Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie Hypo- und Hyperkaliämie Wirkung: - Hemmung der Na+/K+-ATPase => Hemmung Na+/Ca 2+-Exchanger [Ca]iz => Inotropie - Positiv inotrop / bathmotrop (Erhöhung der Errregbarkeit) - Negativ chronotrop / dromotrop (Verlangsamung der Leitungsgeschwindigkeit) Vorgehen: - Aufsättigen des Digoxin soll in möglichst niedriger Dosierung verabreicht werden, d. h. < 1. 0 ng/ml); [I C]

Studienlage für Herzglykoside

Studienlage für Herzglykoside

Vergleich DIG Trial mit Subgruppen Analyse

Vergleich DIG Trial mit Subgruppen Analyse

Kalziumantagonisten: • generell bei systolischer Herzinsuffizienz nicht indiziert • Kalziumantagonisten vom Diltiazem- und Verapamil-Typ

Kalziumantagonisten: • generell bei systolischer Herzinsuffizienz nicht indiziert • Kalziumantagonisten vom Diltiazem- und Verapamil-Typ werden generell nicht empfohlen [C] und sind bei bestehender Therapie mit einem β-Blocker kontraindiziert • Amlodipin und Felodipin zeigen einerseits zwar keinen Benefit, andererseits jedoch auch keine erhöhte Mortalität, weswegen sie als adjuvante Therapie, z. B. bei arterieller Hypertonie oder Angina pectoris Beschwerden, Beschwerden angewandt werden (Cohn JN et al. , Circulation 1997; 96: 856– 863. )

Orale Antikoagulation und Herzinsuffizienz: Indikationen (E: I A) : 1. Herzinsuffizienz bei bestehendem Vorhofflimmern

Orale Antikoagulation und Herzinsuffizienz: Indikationen (E: I A) : 1. Herzinsuffizienz bei bestehendem Vorhofflimmern (oder Vorhofflattern) Vorhofflattern 2. Anamnese von systemischen Thrombo- oder Lungenembolien 3. Nachgewiesene freibewegliche Thromben im linken Ventrikel 4. Linksventrikuläres Aneurysma Bemerkungen: - Die OAK kann bei schwerer HI infolge Leberstauung sehr schwierig sein

Zusammenfassung der medikamentösen Therapie der systolischen Herzinsuffizienz THERAPIE NYHA II-III NYHA III-IV ACE Hemmer

Zusammenfassung der medikamentösen Therapie der systolischen Herzinsuffizienz THERAPIE NYHA II-III NYHA III-IV ACE Hemmer + (IA) • Mortalität 20 -25% • Morbidität 35% Sartan bei ACEHemmer Intoleranz (+) (IB) + (IB) • Mortalität 15% • Morbidität 30% Sartan + ACE Hemmer - + (IIa B) + (IA) (+) (IIa B) + (IA) β-Blocker (+ ACE Hemmer) + (IB)* + (IA) • Mortalität 30 -35% • Morbidität 40% Aldosteron Antagonisten - + (IB) • Mortalität 20 -30% • Morbidität 20 -30% Diuretika - + (IC) • Mortalität = • Morbidität ( ) Digoxin Bemerkungen / Studie IIa B: Senkung der Mortalität I A : Zahl der Hospitalisationen wegen HI Nur indiziert bei: • symptomatischer HI trotz ACE Hemmer + BB ± Aldosteron Antagonist (IIa A) • ungenügender Frequenzkontrolle unter BB (IIa B) + + • Mortalität = / / ; Morbidität 10% (20 -30%) *: asymptomatische Patienten mit St. n. Mykoardinfarkt +: Resultate einer Subgruppenanalyse der DIG Studie

Cardiac Resynchronization Therapie (CRT) Einleitung: - Rund 20 -30% der Patienten mit fortgeschrittener HI

Cardiac Resynchronization Therapie (CRT) Einleitung: - Rund 20 -30% der Patienten mit fortgeschrittener HI weisen intraventrikuläre Reizleitungsstörungen mit ausgeprägter Dyssynchronie und einer QRS-Breite ≥ 150 ms auf (am häufigsten: LSB). Endeffekt: Kontraktiliät Indikation: I. Patienten mit schwerer systolischer Dysfunktion (NYHA III/IV), die trotz ausgebauter medikamentöser Therapie (ACE-Hemmer, β-Blocker, Aldosteron Antagonist und Diuretika) deutlich symptomatisch bleiben und II. Einen breiten QRS Komplex (> 120 ms, typischerweise einen LSB), bzw. dyssynchrone Kontaktionen des linken Ventrikels aufweisen Vorgehen: - Implantatation eines biventrikulären Pacers Prognose: - Eindrückliche Reduktion von Mortalität und Hospitalisationsrate (RRR 35 -40%) Responderrate: 65 -80%

EKG während rechts- und biventrikulärer Stimulation: Das Panel links zeigt das Oberflächen -EKG während

EKG während rechts- und biventrikulärer Stimulation: Das Panel links zeigt das Oberflächen -EKG während atrial getriggertem (Sinusrhythmus) und rechtsventrikulär stimuliertem Rhythmus, wobei ein technisches AV -Intervall von 140 ms gewählt wurde. Durch Zuschalten der biventrikulären Stimulation kommt es bei gleicher Programmierung des AV-Intervalls zu einer Verkürzung der QRS-Dauer auf 150 ms (Mitte). Die Verschmälerung des QRS-Komplexes kann durch Verkürzung des AVIntervalls auf 100 ms und stärkere Präexzitation des linken Ventrikels um weitere 20 ms auf 130 ms verkürzt werden (Panel rechts).

Diastolische Herzinsuffizienz: Diagnostische Kriterien: I. Symptome der Herzinsuffizienz (in Ruhe oder bei Belastung) und

Diastolische Herzinsuffizienz: Diagnostische Kriterien: I. Symptome der Herzinsuffizienz (in Ruhe oder bei Belastung) und II. Normale oder lediglich leicht verminderte, linksventrikuläre Auswurffraktion (> 40 -45%) und III. Zeichen eines erhöhten linksventrikulären Füllungsdruckes und / oder einer beeinträchtigten Kammerfüllung Ursachen: - Hypertensive Kardiopathie mit linksventrikulärer Hypertrophie - Valvuläre Kardiopathie (z. B. Aortenstenose) - Kardiomyopathie Risikofaktoren: - Arterielle Hypertonie - Weibliches Geschlecht

Therapieziele /-optionen bei diastolischer Dysfunktion: 1. Reduktion der Herzfrequenz - Ziel: Verlängerung der ventrikulären

Therapieziele /-optionen bei diastolischer Dysfunktion: 1. Reduktion der Herzfrequenz - Ziel: Verlängerung der ventrikulären Füllungszeit - β-Blocker: Reduktion der Mortalität/Morbidität ca. 5 -10% (nicht signifikant) - Kalziumantagonisten (Verapamil / Diltiazem): keine Resultate 2. Verminderung der Ventrikelrigidität (Reduktion der LVH) - AT II Antagonisten: Reduktion der Ventrikelhypertrophie Mortalität 10% (nicht signifikant!), Morbidität 15% (nicht signifikant) - β-Blocker: verbessern die Muskelrelaxation, kein Einfluss auf Rigidität - Kalziumantagonisten (Verapamil / Diltiazem): verbessern Myokardrelaxation sind gleichzeitig jedoch negativ inotrop 3. Beibehalten der Vorhoffunktion - ohne Herzinsuffizienz ist die Vorhofkontraktion für ca. 15% des Auswurfvolumens verantwortlich, bei diastolischer HI bis 50%.

Empfehlung für „Basistherapie“: 1. 2. ACE-Hemmer oder AT II Rezeptor Antagonist Bradykardisierende Therapie mit

Empfehlung für „Basistherapie“: 1. 2. ACE-Hemmer oder AT II Rezeptor Antagonist Bradykardisierende Therapie mit einem β-Blocker oder Diltiazem / Verapamil Bei Hypervolämie: Diuretika Studienlage für Therapie der diastolischen HI

DIE AKUTE HERZINSUFFIZIENZ Definition: Rasches Auftreten von Symptomen und Zeichen einer kardialen Dysfunktion. Sie

DIE AKUTE HERZINSUFFIZIENZ Definition: Rasches Auftreten von Symptomen und Zeichen einer kardialen Dysfunktion. Sie kann de novo oder als häufiger als akute Dekompensation auf dem Boden einer chronischen Herzinsuffizienz auftreten. Akute Dekompensation einer chronischen HI >> De novo (PA bland bzgl. Kardiopathien)

Ursachen für eine „akute“ Dekompensation ohne kardiale Vorgeschichte • Akute Myokardischiämie (=> kardiogener Schock

Ursachen für eine „akute“ Dekompensation ohne kardiale Vorgeschichte • Akute Myokardischiämie (=> kardiogener Schock ) • Hypertensiver Notfall (DBD > 120 -130 mm. Hg) • Massive Lungenembolie • Akute Myokarditis • Akute valvuläre Krankheit • Endokrinopathien (Thyreotoxikose, Phäochromozytom, Beriberi-Krankheit) • Toxisch medikamentös - Kokain, Heroin - Zytostatika (Cyclophosphamid, Anthracyclin)

Ursachen für eine „akute“ Dekompensation einer chronischen Herzinsuffizienz • Non-Compliance (häufig !!) • ungenügende

Ursachen für eine „akute“ Dekompensation einer chronischen Herzinsuffizienz • Non-Compliance (häufig !!) • ungenügende / inadäquate Herzinsuffizienztherapie • Medikamentös / toxisch - NSAR (renale Vasokonstriktion, H 2 O und Na+ Retention) - Kortikoide (=> mineralokortikoide Na+ Retention ) - Kalziumantagonisten, v. a. bei Risikosituationen (z. B. Cor pulmonale, schwere systolische Dysfunktion) - orale Antidiabetika vom „Glitazon-Typ“ • ungenügend behandelte arterielle Hypertonie • Arrhythmie (z. B. neu aufgetretenes tachykardes VHF) • Schwere Bradykardie (AV-Block, β-Blocker überdosiert) • Myokardischiämie • Kardiomyopathie • Zusätzliche Erkrankung (systemischer Infekt (Pneumonie, . . ), Hypothyreose, Hyperthyreose, schwere Niereninsuffizienz)

Akute Dyspnoe: Kardial oder pulmonal ? 81. 2 81. 5 74. 0 Mc. Cullough

Akute Dyspnoe: Kardial oder pulmonal ? 81. 2 81. 5 74. 0 Mc. Cullough PA et al. Circ. 2002; 106: 416 -22 [BNP]Plasma korreliert mit : - dem Schweregrad der HI (diastolisch und systolisch) - der linksventrikulären Hypertrophie (auch asymptomatisch) - der Echo-EF - dem NYHA-Schweregrad - der Gehstrecke

Pulmonal Akute Dyspnoe Kardial Anamnese / Symptome Anamnese HI / KHK Anamnese COPD /

Pulmonal Akute Dyspnoe Kardial Anamnese / Symptome Anamnese HI / KHK Anamnese COPD / Asthma Dyspnoe Anfälle Pfeiffende Atmung Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes Rauchen Husten Orthopnoe / paroxysmale nächtliche Dyspnoe Auswurf schaumig Auswurf purulent Angina pectoris Palpitationen / Herzrasen Nykturie Periphere Ödeme Gewichtszunahme Verminderter Appetit, Völlegefühl Müdigkeit, Leistungsintoleranz

Pulmonal Akute Dyspnoe Kardial Klinische Zeichen Atemfrequenz Atemhilfsmuskulatur Zyanose Fassthorax Allergie (Rhinokonj. allergica) Giemen

Pulmonal Akute Dyspnoe Kardial Klinische Zeichen Atemfrequenz Atemhilfsmuskulatur Zyanose Fassthorax Allergie (Rhinokonj. allergica) Giemen / verlängertes Exspirium Grobblasige Rasselgeräusche Feinblasige Rasselgeräusche Tachykardie Hypotonie (Hypertonie) Akzentuierter, gespaltener 2. HT 3. HT (ausser junge Pat. ) Holosystolikum über M Gestaute Halsvenen, positiver HJR Periphere Ödeme Kühle, feuchte Peripherie

Rolle des BNP und NT-pro-BNP - Das Prohormon (108 AS) wird in den Myozyten

Rolle des BNP und NT-pro-BNP - Das Prohormon (108 AS) wird in den Myozyten des rechten und linken Ventrikels synthetisiert und in folgenden Situationen freigesetzt: - Dilatation der Ventrikel (=> akute HI) - Hypertrophie der Ventrikel (=> chronische HI) - Erhöhte Wandspannung der Ventrikel (=> akute / chronische HI) - Eine Endoprotease, Corin, spaltet das Prohormon in das inaktive NT-pro-BNP (76 AS) sowie in das bioaktive Peptid BNP (32 AS) - Wirkungen: - arterielle Vasodilatation; - Diurese / Natriurese; - Reduktion der Aktivität des RAAS-Systems - Reduktion der Aktivität des Sympathikus - Abbau (BNP und NT-pro-BNP) erfolgt renal - Wirkstoff: Nesiritid (Noratak®) ; Indikation: akute Herzinsuffizienz

BNP oder NT-pro. BNP § BNP < 100 ng/L § NT-pro. BNP < 300

BNP oder NT-pro. BNP § BNP < 100 ng/L § NT-pro. BNP < 300 ng/L Chronische Herzinsuff. unwahrscheinlich § BNP 100 - 400 ng/L § NT-pro. BNP < 300 -450 ng/L (< 50 J) § NT-pro. BNP < 300 -900 ng/L ( 50 -75 J) § NT-pro. BNP < 300 -1800 ng/L ( > 75 J) § BNP > 400 ng/L § NT-pro. BNP > 450 ng/L ( < 50 J) § NT-pro. BNP > 900 ng/L ( 50 -75 J) § NT-pro. BNP > 1800 ng/L (> 75 J) „ Grauzone“ Chronische Herzinsuff. wahrscheinlich Echokardiographie BNP (Cut-off >100 ng/L) ist sensitiv (90%) und spezifisch (76%) für Herzinsuffizienz Ref. : Maisel A for the BNP Multinational Study Investigators. Rapid measurement of B-type natriuretic peptide in the emergency diagnosis of heart failure. N Engl J Med. 2002; 347: 161– 7.

Klinische Aspekte der akuten HI Für eine adäquate Therapie der Herzinsuffizienz ist es essentiell

Klinische Aspekte der akuten HI Für eine adäquate Therapie der Herzinsuffizienz ist es essentiell u. a. auch folgende 2 Fragen zu beantworten: 1. PERFUSIONSZUSTAND ? Minderperfusionszeichen sind: - kalte Extremitäten - Tachykardie (> 100/min) - Arterielle Hypotonie (SBD < 90 mm. Hg) - Tiefer Pulsdruck oder alternierender peripherer Puls (stark /schwach) 2. VOLÄMIE ? Klinik der Hypervolämie: Hypervolämie - Ödeme - Orthopnoe - feinblasige Rasselgeräusche - Lungenödem - Schmerzhafte Hepatomegalie (Leberstauung)

Therapie der akuten Herzinsuffizienz Warm und trocken Beibehalten der (Pat. kompensiert) Therapie Warm und

Therapie der akuten Herzinsuffizienz Warm und trocken Beibehalten der (Pat. kompensiert) Therapie Warm und nass Diuretika Kalt und trocken Positiv inotrope Substanzen (dekomp. syst. HI ohne Hypervolämie) Kalt und nass (dekomp. syst. HI mit Hypervolämie) Initial: Diuretika, dann ACE-Hemmer Kritisch Mässig Wenig krank (ca. schwer krank (ca. 10%) (ca. 80%) 10%) Sauerstoff Diuretika i. v. Nitrate i. v. , Nesiritid etc. Sauerstoff Diuretika i. v. Nitroderm Nesiritid Perorale Medikation Rasche Entlassung Emerman. Rev. Cardiovasc. Med. 2003; 4 suppl 7: S 13

Take Home Messages: • Eine HI darf nie eine alleinige Diagnose sein ! •

Take Home Messages: • Eine HI darf nie eine alleinige Diagnose sein ! • ACE-Hemmer und β-Blocker gehören zur Standard. Therapie bei jedem Patienten mit chronischer HI. • Jeder Patient mit einer HI braucht mindestens einmal eine Echokardiographie. • Ein normales BNP schliesst eine HI weitgehend aus, ein hohes BNP beweist eine HI aber nicht (KLINIK !). • bei Patienten mit chronischer HI und akuter kardialer Dekompensation immer nach deren Ursache suchen !

LITERATUR: 1. ) Krum H, Abraham W, Heart failure Lancet 2009; 941 -955. 2.

LITERATUR: 1. ) Krum H, Abraham W, Heart failure Lancet 2009; 941 -955. 2. ) Jessup M, Brozena S. Heart Failure NEJM 2003; 348: 2007 -18. 3. ) Braunwald E. Biomarkers in Heart Failure NEJM 2008; 358: 2148 -59. 4. ) Swedberg K, Cleland J, Dargie H et al. Guidelines for the diagnosis and treatment of chronic heart failure (update 2005). Eur Heart J. 2005; 26: 1115 -40. 5. ) Nieminen MS et al. Executive summary of the guidelines on diagnosis and treatment of acute heart failure Eur Heart J 2005; 26: 384 -416. 6. ) Brunner-La Rocca HP. Praktisches Vorgehen bei der Diagnostik der Herzinsuffizienz SMF 2003; 48: 1164 -1170. 7. ) Brunner-La Rocca HP. Update Herzinsuffizienz 2007 SMF 2007; 7: 413 -418. 8. ) Zugck C. Chronische systolische Herzinsuffizienz – Arzneimittel-Dosierung am Anfang und am Ende einer Therapie Therapeutische Umschau 2008. 9. ) Brunner-La Rocca HP. Neue Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung der Herzinsuffizienz in der Schweiz SMF 2007; Supplementum 39. 10. ) Furger Ph. Surfmed Guidelines, 2. Auflage 2009. 215 -231. 11. ) Herold G. Innere Medizin 2008. 186 -201. Internet: - European Society of Cardiology: http: //www. escardio. org/knowledge/guidelines/chronic_heart_failure. htm - American Heart Association / American College of Cardiology - http: //www. americanheart. org/ oder www. acc. org/clinical/statements. htm