Eltern und Kinder strken Profis vernetzen Wolfgang Klemann




















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Eltern und Kinder stärken. Profis vernetzen. Wolfgang Klemann, ISS- Frankfurt am Main Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Begriffsklärungen Vorrangig an Eltern in belastenden Lebenslagen und mit geringen Handlungsressourcen Freiwillige, bedarfsorientierte Angebote, die sich an alle Eltern richten. Frühe Hilfen Frühe Förderung Kinderschutz Intervenierende und präventive Regelungen und Maßnahmen im Hinblick auf den Schutz vor Kindeswohlgefährdungen Samstag, 21. November 2020 1 von 3 www. iss-ffm. d
Netzwerke als Koordinationsform 1. Warum Netzwerke? 2. Vom Netzwerk zur Kooperation – von der Kooperation zum Netzwerk 3. Konkurrenz Samstag, 21. November 2020 1 von 3 www. iss-ffm. d
Netzwerke entwickeln 1. Entstehung von Netzwerken 2. Netzwerktypen 3. Strukturelemente von Netzwerken Samstag, 21. November 2020 1 von 3 www. iss-ffm. d
Netzwerke steuern 1. Entwicklungsphasen der Netzwerkbildung 2. Steuerungsmodi 3. Bedeutung der Auftrags- und Zielklärung 4. Akteursbeteiligung 5. Netzwerkkoordination Samstag, 21. November 2020 1 von 3 www. iss-ffm. d
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Familien in den Mittelpunkt stellen. Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
WHY? Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Simon Sinek: „Start with why“ Why? What? How? ? Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
F A M I L I E N Interessen. . . . Ziele Wie ? Struktur Prozess ü Phasen der ü Steuerungsmodi ü Strukturelemente Herstellung von Verbindlichkeit Netzwerkarbeit ü Beweggründe ü Kooperation vs. Konkurrenz Reflexion und Bewertung der Wirkung und Qualität von Netzwerkarbeit Was ? Produkte Netzwerk intern Netzwerk extern FAMILIEN Samstag, 21. November 2020 Was? F A M I L I E N Wozu ? www. iss-ffm. d
Wer sind „die“ Familien eigentlich? – Lebenslagen § Begrifflichkeiten: Kernfamilie – Kleinfamilie § Demographischer Wandel § Pluralisierung und Individualisierung von familialen (und nicht-familialen) Lebensformen § § § Elternschaft/Abstammung Institutionalisierungsgrad Wohnform Generationen Erwerbstätigkeit Samstag, 21. November 2020 „freiwillig“? Anpassung an gesellschaftlichen Wandel: neue Herausforderungen! www. iss-ffm. d
Herausforderungen / Anforderungen an die Familien • Immenser Bedeutungszuwachs der Kindheit • „Verantwortete Elternschaft“ • (weibliche) Emanzipation: „Karrierewunsch“ oder „Karrieredruck“? • Strukturelle Notwendigkeit zum Zweiverdienermodell • Gesteigerte Ansprüche und Erwartungen an Partnerschaft/Ehe • „doing family“, Individualisierungsdruck Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Familientypen • Risiko/Hochrisikofamilien • Unsichere Familie • Selbstorganisierte Familie Je komplexer und unsicherer die eigene Lebenssituation ist, desto größer der Bedarf an Begegnung und Kontakt mit anderen Familien und desto größer ist der Bedarf an individueller Begleitung. (n = 597) Datenquelle: Monheimer Neueltern-Studie 2011, Auswertung Erstkontaktbogen Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Bedarf an unterschiedlichen Unterstützungsangeboten nach Familientyp (Mehrfachnennung) 57% 52% 29% 7% 17% Risiko-/Hochrisikofamilie 43% 51% 21% 13% 14% Unsichere Familie 39% 25% 3% Selbstorganisierte Familie 3% 1% 0% Information zu Angeboten Begleitung durch Hausbesuche Vermittlung zu anderen Diensten 50% 100% 150% Kontakt mit Müttern/Eltern Berufsorientierung gew. Datenquelle: Monheimer Neueltern-Studie 2011, Auswertung Erstkontaktbogen Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Wünsche der Eltern „Was würden Sie sich in Ihrer jetzigen Situation am meisten wünschen: …“ (Mehrfachnennung möglich) Eltern von Haushalts. Kindern unter 18 Nettoeinkomme Jahren n unter 1. 750 Euro % (insgesamt) % Haushalts. Nettoeinkomme n 1. 750 – 2. 999 Euro % Haushalts. Nettoeinkomme n 3. 000 Euro und mehr % Bessere finanzielle Unterstützung 38 58 45 24 Bessere Betreuungsangebote 22 24 Mehr Zeit als Familie 32 23 27 41 Unentschieden, weiß nicht 14 10 12 14 Quelle: If. D-Allensbach, Monitor Familienleben 2013, S. 21 Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Unterstützungssysteme nach Familientyp 82. 1% Durch prof. Dienste 64. 4% 84. 8% 32. 1% 43. 7% Durch Nachbarn 61. 4% 82. 1% Durch Verwandte 75. 0% 91. 1% 78. 6% 75. 0% Durch Freunde 90. 5% Risikofamilien Unsichere Familien Selbstorganisierte Familien (n = 597) Datenquelle: Monheimer Neueltern-Studie 2011, Auswertung Erstkontaktbogen Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Familien in den Mittelpunkt stellen: Samstag, 21. November 2020 1. Allparteilichkeit 2. Konkurrenz 3. Kooperation 4. Wer hilft, hat Recht. www. iss-ffm. d
Familien brauchen Netzwerke 1. Frühestmögliche, systematische Förderung aller jungen Menschen 2. Prävention und Partizipation statt Krisenintervention 5. Netzwerke sichern durchgängige Förderung und Unterstützung 6. Prävention funktioniert nur auf der Basis von Netzwerken 7. Netzwerke sollen gemeinsame Produkte schaffen 8. Netzwerke brauchen die Steuerung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Prävention durch Netzwerke in Ketten Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d
Vernetzen Sie sich. Jetzt! Samstag, 21. November 2020 www. iss-ffm. d




















