Sinnvoll Fremdsprachen unterrichten Ganzheitliches sensomotorisches Lehren und Lernen

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Sinn-voll Fremdsprachen unterrichten Ganzheitliches sensomotorisches Lehren und Lernen. Der Fremdsprachen Unterricht muss kreativ und

Sinn-voll Fremdsprachen unterrichten Ganzheitliches sensomotorisches Lehren und Lernen. Der Fremdsprachen Unterricht muss kreativ und emotional sein. Das Gehirn ist in Interaktion mit dem Körper. Kinder erfahren die Welt und ihre Muttersprache gleichzeitig. Wahrnehmung und Sprache entwickeln sich miteinander und nicht nacheinander. Das sozialen Umfeld ist sehr wichtig. Ganzheitliches Lernen ist nur als Erfahrung in der Umwelt möglich, als kommunikativer Prozess und nicht als einsames Aufnehmen von fremdsprachlicher Information. Einstein behauptete einmal, dass ”Lernen” Erfahrung sei. Der ganzheitlich Mensch erwirbt die Fremdsprache mit seinem Gehirn, seinem Körper und seinem Gefühl, UND in Interaktion mit seinem sozialen Umfeld. Schwerpunkt und Ziel Die wichtigste Annahme war , dass Fremdsprache wie Muttersprache erlernt werden kann, also ohne grammatikalisches Metawissen. Heute haben wir einer Balance zwischen ”meaning focus” und ”form focus”. Grammatik ist ab einem Alter von ca. 10 -11 Jahren notwendig. Der ganzheitliche Umgang mit Grammatik ist nicht konservativ, sondern vielmehr spielerisch, multisensorisch, emotional und sozial. Grammatik wird als Spiel präsentiert und als Spiel wird sie erlebt in allen Altersstufen. Das Kind lernt zuerst sprechen, später schreiben. Sensoren und ihre Stimulierung Emotionaler Stimulus Wenn wir eine wichtige grammatikalische Struktur durch eine sensorische Aktivität vermitteln, so wird das vom Lerner kognitiv wahrgenommen und nach seinem persönlichen Empfinden emotional beurteilt. Wenn ihm die Information positiv auffällt, so sind die Chancen einer Speicherung im Gehirn besser, als wenn der Wissensvermittlungsversuch.

Es ist für uns wichtig, dass wir den Emotionen im Fremdsprachenunterricht eine sehr wichtige

Es ist für uns wichtig, dass wir den Emotionen im Fremdsprachenunterricht eine sehr wichtige Rolle zuerkennen. Wenn wir mit Lernern so arbeiten, dass die Fremdsprache sensorisch wahrgenommen wird, so stimulieren wir Areale der Grosshirnrinde und bewirken eine Speicherung im Kurzzeitgedächtnis. Damit diese Information in tiefere Gehirnregionen und somit in den Langzeitspeicher gelangt, braucht sie einen emotionalen ”Schüssel” , der den affektiven Filter öffnen kann. Dieser emotionale ”Schüssel” hängt mit vielen Faktoren zusammen, nicht nur mit der Form des Unterrichts und den äusseren Umständen, sondern auch mit der Person des Lehrenden.