Autismus l e r s s i ig

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Autismus l e r s s ö i ig sc n e M e

Autismus l e r s s ö i ig sc n e M e n e h r Autis he e nd ili so e b i ge Na Ve rsc hlü ss v n o en rr Aspis elu ng gö ttli ch n e b er Le Bo tsc ha fte ni m n e on Ve rha i se ts t en K r e l al n je ? ? ? lte n Tim Reißmann 12/06

Autismus ICD 10, Kapitel V, F 80 – F 89, Entwicklungsstörungen F 80: umschriebene

Autismus ICD 10, Kapitel V, F 80 – F 89, Entwicklungsstörungen F 80: umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache F 81: umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten F 82: umschriebene Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen F 83: kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen F 84: tiefgreifende Entwicklungsstörungen F 84. 0 frühkindlicher Autismus F 84. 1 atypischer Autismus F 84. 5 Asperger-Syndrom F 88: sonstige Entwicklungsstörungen F 89 nicht näher bezeichnete Entwicklungsstörungen Tim Reißmann 12/06

Autismus ! = Autismus… Tim Reißmann 12/06

Autismus ! = Autismus… Tim Reißmann 12/06

Un Autismus nner Ka dlich hkin Frü no Hy tropis po the mus se

Un Autismus nner Ka dlich hkin Frü no Hy tropis po the mus se A mus utis er A Mo U Au tis T tisc he I Stö r un M U ler der u Ble tom mp renie y s h d un izop r G ch S Asp …WAS IST DAS? U TI S M U S ts n a v Sa erg er H TEACC Ge stü Atypischer Autismus ASS isc ist Aut p S hes rum t k e ABA rco nn ect ivit y. T he ory Em Sy phatis ste ing m i Th s eo ing ry ext rem em Min dbl ale i n d bra En nes in ha s. T nce h eor d. P y erc ep tua l. F Pro un so ctio pa nin gn g os ie S g de tzt e. K om mu nik ati on Tim Reißmann 12/06

Autismus Der Begriff „Autismus“ Etymologisch: (Etymologie – Wortherkunftslehre) αυτός - „selbst“ (griechisch) -mus: 1.

Autismus Der Begriff „Autismus“ Etymologisch: (Etymologie – Wortherkunftslehre) αυτός - „selbst“ (griechisch) -mus: 1. Person Plural (Latein); „wir sind selbst“ αυτός = Autos Autofahrer sind oft keine Autisten Aber: Viele Autisten fahren gerne im Auto! Tim Reißmann 12/06

Autismus - wer, wann, was? Eugen Bleuler (Schweiz): Leo Kanner (USA, nach Studium in

Autismus - wer, wann, was? Eugen Bleuler (Schweiz): Leo Kanner (USA, nach Studium in Berlin): 1943 – Autismus; eng gefasster Begriff, international anerkannt; heute: Frühkindlicher Autismus/Kanner-Syndrom Zurückgezogenheit in die innere Gedankenwelt 1911 – Autismus als Bezeichnung für ein Grundsymptom der Schizophrenie Hans Asperger (Österreich): 1944 – Autistische Psychopathie; weiter gefasster Begriff, erst seit den 1990 er Jahren international in Fachkreisen bekannt geworden; Asperger. Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84 Autismus Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84 Autismus Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 0 Kanner Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 0 Kanner Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 5 Asperger Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 5 Asperger Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 1 Atypischer Autismus Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 1 Atypischer Autismus Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 10 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter Tim

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 10 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 11 Autismus mit atypischer Symptomatik Tim

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 11 Autismus mit atypischer Symptomatik Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 12 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter und

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 12 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter und atypischer Symptomatik Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 10 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter F

Autismus • Diagnose nach ICD 10 F 84. 10 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter F 84. 1 Atypischer Autismus F 84. 0 Kanner Syndrom F 84 Autismus F 84. 11 Autismus mit atypischer Symptomatik F 84. 5 Asperger Syndrom F 84. 12 Autismus mit atypischem Erkrankungsalter und atypischer Symptomatik Tim Reißmann 12/06

Autismus • Diagnose nach DSM IV • Alternative Betrachtung DSM IV 299. 00 Autistische

Autismus • Diagnose nach DSM IV • Alternative Betrachtung DSM IV 299. 00 Autistische Störung 299. 80 Asperger Syndrom Der atypische Autismus (ICD 10, F 84. 1) wird im DSM IV nicht diagnostiziert, er fällt in die Kategorie “tiefgreifende Entwicklungsstörung – nicht anders bezeichnet”. Alternative Sichtweise (kein eigenes Diagnoseschema) Autismusspektrumstörung (ASS) (Autism Spectrum Disorder ASD) Autismus wird als Kontinuum in verschiedener Ausprägung angesehen • Wird bevorzugt im Englischsprachigen Raum verwendet, allmählich auch im Deutschsprachigen Raum • Die Autismusformen können sich beim Individuum ablösen Tim Reißmann 12/06

Autismus im Triadischen System Exogen Endogen A u t i s m u s

Autismus im Triadischen System Exogen Endogen A u t i s m u s Widerlegte Annahme: Gefühlskälte der Mutter Psychogen Tim Reißmann 12/06

Autismus Was ist das? Diagnose Tim Reißmann 12/06

Autismus Was ist das? Diagnose Tim Reißmann 12/06

Autismus • Ausgeprägte Beeinträchtigung im Gebrauch vielfältiger nonverbaler Verhaltensweisen (Blickkontakt, Gestik, Mimik, …) Kernsymptome

Autismus • Ausgeprägte Beeinträchtigung im Gebrauch vielfältiger nonverbaler Verhaltensweisen (Blickkontakt, Gestik, Mimik, …) Kernsymptome nach ICD 10; F 84. 0, Kanner-Syndrom F 84. 0 nach ICD 10 und DSM IV 1. Qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion (min. 2) • Mangel an sozio-emotionaler Gegenseitigkeit • Unfähigkeit, entwicklungsgemäße Beziehung zu Gleichaltrigen aufzubauen • Mangel, spontan Freude, Interesse oder Erfolg mit anderen zu teilen • Verzögertes Einsetzen oder völliges Ausbleiben der Sprachentwicklung, keine Kompensationsversuche Beginn vor dem dritten Lebensjahr 2. Qualitative Beeinträchtigung der Kommunikation (min. 1) • Bei ausreichendem Sprachvermögen deutliche Beeinträchtigung der Fähigkeit ein Gespräch zu beginnen und fortzuführen • Stereotyper oder repetitiver Sprachgebrauch, idiosynkratische Sprache • Fehlen von entwicklungsgemäßen Rollenspielen/sozialen Imitationsspielen Verzögerung/abnorme Funktionsfähigkeit in einem der folgenden Bereiche: • Soziale Interaktion • Sprache als soziales Kommunikationsmittel • Symbolisches oder Fantasiespiel ICD 10 • Beschäftigung mit stereotypen/begrenzten Interessen, Inhalt /Intensität enorm 3. beschränkte, repetitive, stereotype Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten (min. 1) • Starres Festhalten an nichtfunktionalen Gewohnheiten/Ritualen • Stereotype/repetitive Manierismen • Ständige Beschäftigung mit Teilen von Objekten Tim Reißmann 12/06

Autismus Kernsymptome ICD 10, F 84. 1 Atypischer Autismus Nach dem dritten Lebensjahr (F

Autismus Kernsymptome ICD 10, F 84. 1 Atypischer Autismus Nach dem dritten Lebensjahr (F 84. 10) F 84. 1 Nicht alle Symptome für F 84. 0 (F 84. 11) Beides (F 84. 12) Tim Reißmann 12/06

Soziale Beeinträchtigung Autismus • Unfähigkeit mit Gleichaltrigen zu interagieren • Mangelnder Wunsch zur Interaktion

Soziale Beeinträchtigung Autismus • Unfähigkeit mit Gleichaltrigen zu interagieren • Mangelnder Wunsch zur Interaktion mit Gleichaltrigen • Mangelndes Verständnis für soziale Signale Kernsymptome Asperger. Syndrom (F 84. 5) nach Gilberg& Gilberg 1989 (min. 2) • Sozial und emotional unangemessenes Verhalten • Ausschluss anderer Aktivitäten Eingegrenzte Interessen • Repetitives Befolgen der Aktivität (min. 1) • Mehr Routine als Bedeutung • Für sich selbst, in Bezug auf bestimmte Lebensaspekte Repetitive Routinen • Für andere (min. 1) • Verzögerte Entwicklung F 84. 5 Manifestation ab 3. -5. Lebensjahr Rede. Sprachbesonderheiten • (oberflächlich gesehen) sprachlich perfekter Ausdruck • Formelle, pedantische Sprache (min. 3) • Seltsame Prodomie • Beeinträchtigtes Verständnis/Fehlinterpretation von wörtlichen/implizierten Bedeutungen • Begrenzte Gestik • Unbeholfene Körpersprache Nonverbale Kommunikationsprobleme • Begrenzte Mimik • Unangemessener Ausdruck (min. 1) • Eigenartig starrer Blick Motorische Unbeholfenheit • Mangelnde Leistung bei Untersuchung der neurologischen Entwicklung Tim Reißmann 12/06

Auswahl typischer Symptome (insgesamt gibt es mehr als 60) Autismus spricht auffällig (Echolalie) Verweigert

Auswahl typischer Symptome (insgesamt gibt es mehr als 60) Autismus spricht auffällig (Echolalie) Verweigert Veränderungen ist auf spezielle Themen fixiert verweigert Blickkontakt Körperkontakt spielt nicht kreativ zeigt außergewöhnliche Begabungen in Teilbereichen (Savant) bewegt sich bizarr spielt nicht mit anderen Kindern lacht und kichert in unangemessenen Situationen hat keine Angst vor normalen Gefahren wirkt wie taub Tim Reißmann 12/06 Quelle: http: //www. autismus-nordbaden-pfalz. de/autismus. htm (30. 11. 06)

Autismus ? ? HAB ICH DAS AUCH ? Selbsttest ? ? Tim Reißmann 12/06

Autismus ? ? HAB ICH DAS AUCH ? Selbsttest ? ? Tim Reißmann 12/06

Autismus • Selbsttest auf Asperger-Syndrom (Dr. Simon Baron-Cohen) www. autismusundcomputer. de/aqtest. html • Selbsttest

Autismus • Selbsttest auf Asperger-Syndrom (Dr. Simon Baron-Cohen) www. autismusundcomputer. de/aqtest. html • Selbsttest von Quarks&Co www. quarks. de/dyn/28387. phtml • How male or female is your brain? (extreme mail brain theory) www. guardian. co. uk/life/news/page/0, 12983, 937443, 00. html Tim Reißmann 12/06

Autismus Differentialdiagnose (oder: was ist ähnlich aber nicht Autismus? ) Differentialdiagnostisch muss ausgeschlossen werden:

Autismus Differentialdiagnose (oder: was ist ähnlich aber nicht Autismus? ) Differentialdiagnostisch muss ausgeschlossen werden: • Schizophrenie • Autistisches Verhalten bei psychischem Hospitalismus, Misshandlung, Verwahrlosung • Schizoide Persönlichkeitsstörung • Zwangshandlungen (obsessiv-kompulsive Störung) • Bindungsstörung • Fragile X-Syndrom • Magersucht (rigide Essgewohnheiten, soziale Isolation ähnlich Asperger-Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus Ätiologie (oder: wo kann ich das bekommen? ) • Aktuelle Annahme: genetische Ursache

Autismus Ätiologie (oder: wo kann ich das bekommen? ) • Aktuelle Annahme: genetische Ursache (familiäre Häufung, Zwillingsstudien) • Alter des Vaters: Bei Kindern von Vätern über 40 Jahre kommt Autismus fast sechsmal häufiger vor, als bei Kinder von Vätern unter 30 Jahren • Evtl Hirnschädigungen • Evtl. Biochemische Ursachen • Wahrnehmung von Objekten und Menschen in der gleichen Gehirnregion, daher Gefühlsblindheit (Mindblindness Theory) • Hoher Testosteronspiegel im Mutterleib, dadurch verbesserte Fähigkeit zur Wahrnehmung von Mustern und Systemen (Emphatising-Systemising Theory/Extreme Male Brain Theory) • Mangel in der Koordination verschiedener Gehirnbereiche, Fehlen bestimmter Verbindungen zwischen verschiedenen Gehirnregionen (Underconnectivity Theory) • Monotropismus-Hypothese: Es kann nur ein Sinneskanal gleichzeitig benutzt werden (Aufmerksamkeitstunnel); wurde von Menschen im Autismusspektrum entwickelt • Enhanced Perceptual Functioning: Unterschiedliche soziale und nicht-soziale Wahrnehmung aufgrund von überfunktionierender Wahrnehmung • Außerdem: Evolutionsbiologische Autismusmodelle Tim Reißmann 12/06

Autismus Komorbide Störungen (oder: kann man haben, muss man aber nicht) • AD(H)S •

Autismus Komorbide Störungen (oder: kann man haben, muss man aber nicht) • AD(H)S • Depressionen, Psychosen, Phobien, posttraumatische Belastungsstörung, Zwangsstörungen, Essstörungen, Schlafstörungen • Epilepsie • Prosopagnolie (Gesichtsblindheit); Fehlen der intuitiven Fähigkeit, Gesichter in Sekundenbruchteilen zu erkennen, Ereignisse zuzuordnen • Tourette-Syndrom • Chromosomenanomalien • Fragiles X-Syndrom • Tuberöse Sklerose • Geistige Behinderung (allerdings schneiden Autisten beim Raven Matrizentest um bis zu 30 Punkte besser ab, als beim Hamburg Wechsler Intelligenztest) bei ca. ¾ der Autisten mit Kanner-Syndrom Tim Reißmann 12/06

Autismus Epidemiologie (oder: wie hoch sind meine Chancen das zu kriegen? ) USA: 1,

Autismus Epidemiologie (oder: wie hoch sind meine Chancen das zu kriegen? ) USA: 1, 16% der Menschen sind im autistischen Spektrum (Untersuchungen von 1992 -2003) Deutschland: 15 -40 auf 10. 000 (1, 5 -4%), konkret ca. 41. 000 autistische Menschen aus der „Kerngruppe“ und ca. 205. 000 aus dem autistischen Spektrum (BAG Hf. B 2000, ARRI 2003). Das bedeutet: In Deutschland leben mehr autistische als blinde Kinder! Geschätzte „allgemeine Autismushäufigkeit“ in den 1970 er Jahren: Schwankt zwischen etwa 0, 45 auf 10. 000 Einwohner (Davison & Neale 1979, 409), bis hin zu 4, 8 auf 10. 000 Kinder (Wing, 1978, 34). Gründe der Zunahme der Diagnose werden darin gesehen, dass Autismus aufgrund früherer Einschulung, gestiegenen Kindergartenbesuch, aufmerksamere Eltern, ausgeweiteterer Definition von Autismus und früherer Fehldiagnosen entsprechend häufiger festgestellt wird. Autismus wird häufiger diagnostiziert als früher, dabei gibt es keine Zahlen zu einem tatsächlichen Anstieg der Prevalenz für Autismus. Angaben zur „Knabenwendigkeit“ schwanken zwischen 1: 1(Mall 1982, 67) bis 8: 1(Wikipedia). Die meisten Untersuchungen kommen zu einem Ergebnis im Bereich von 2, 6: 1 bis 4, 5: 1 (Kanner, Wing 1973, 41; Dalferth 1986, 34; Schopler & Reichler 1980, 93) Tim Reißmann 12/06

Autismus Therapieansätze (oder: was kann ich tun, wenn ich´s nicht haben will? ) Daily-Life-Therapie

Autismus Therapieansätze (oder: was kann ich tun, wenn ich´s nicht haben will? ) Daily-Life-Therapie Schafhirnzellentherapie TEACCH: Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children (Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder) Musiktherapie Logopädie Ergotherapie Ökologische Nischen Kunsttherapie Physiotherapie Elterntraining Pharmakotherapie ABA: Applied Behavior Analysis/Verhaltenstherapie RDI/Relationship Development Intervention Delphintherapie Reittherapie g. K/FC: Gestützte Kommunikation/Facilitated Communication Soziales Kompetenztraining Festhaltetherapie Orthogenetische Therapie/Psychoanalyse Tim Reißmann 12/06

Autismus Therapieansätze II (oder: was geht und was nicht? ) Aktuell/Mit Wirkungsnachweis Ohne Wirkungsnachweis/Widerlegt

Autismus Therapieansätze II (oder: was geht und was nicht? ) Aktuell/Mit Wirkungsnachweis Ohne Wirkungsnachweis/Widerlegt • TEACCH • Daily-Life-Therapie (Japan 1964) • Verhaltenstherapie • Festhaltetherapie (Martha Welch, 1984) • Elterntraining • Biologische Therapiemethoden (Schafhirnzellentherapie, Hormon-, Vitamin-, Mineralienbehandlung etc. ) • Relationship Development Intervention (wird aktuell evaluiert) • Gestützte Kommunikation (g. K/FC, Rosemary Crossley, 1977) • Ökologische Nische • Soziales Kompetenztraining • Pharmakotherapie • Orthogenetische Therapie nach Bettelheim Unterstützend wirksame Ansätze: • Musiktherapie • Reittherapie • Delphintherapie • Ergotherapie • Physiotherapie • Kunsttherapie • Pharmakotherapie Tim Reißmann 12/06

Autismus Prognose (oder: wie geht´s weiter damit? ) • Hängt von der individuellen Ausprägung

Autismus Prognose (oder: wie geht´s weiter damit? ) • Hängt von der individuellen Ausprägung ab • Autismus zählt nach dem Schwerbehindertenrecht zur Gruppe der psychischen Behinderungen mit einem Gd. B von 100%, Ausnahme bilden mildere Formen wie Asperger oder High Function Autism, sie werden mit 50 -80% Gd. B anerkannt. • Die Ursachen des Autismus können nicht behandelt werden • Besserung des Symptombildes bei frühkindlichem und atypischen Autismus im Erwachsenenalter bei etwa 10 -15% der Betroffenen • Hans Asperger ging beim Asperger-Syndrom von einem positiven Langzeitverlauf aus, hierzu gibt es aber noch keine Studien Tim Reißmann 12/06

Autismus DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT! Tim Reißmann 12/06

Autismus DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT! Tim Reißmann 12/06