Wissensmanagement Beispiele und Methoden Ich bin Landschaftsplanerin Unternehmerin
Wissensmanagement – Beispiele und Methoden
Ich bin Landschaftsplanerin Unternehmerin www. planungundvielfalt. at Wissensmanagerin Trainerin VPH Genderforscherin Lektorin an zahlreichen Universitäten / Fachhochschulen
Inhalte heute Abriss Wissensmanagement – was ist das, was kann das sein? Kurzeinblick: Methoden und Modelle des Wissensmanagements Anknüpfen: Wissensmethoden und Erfahrungen im Bildungsbetrieb Austausch: Vorstellung unterschiedlicher Erfahrungen von WM im Bildungsbetrieb
Wissensmanagement Haben Sie Erfahrungen damit? Abstimmung JA / NEIN / EIN WENIG
Wissen und Management Kann man Wissen managen? – Einschätzungen abfragen (Chat? JA / NEIN) Warum möchte man Wissen managen? Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissensmanagement ist weit mehr als Informationsmanagement. Quelle
Für WM braucht es Daten, Informationen und Wissen. Daten: entstehen aus Zeichenverbänden z. B. Buchstaben zu Wörtern, sind materiell wahrnehmbar und können in IT Systemen gespeichert werden Informationen: Daten werden für eine Person in einem Kontext bedeutend und relevant für das aktuelle Wissensbedürfnis und haben eine dynamische Qualität von Daten. Wissen: Erkennen von Daten ist ein aktiver Denkprozess von Menschen inkl. Einer Beurteilung, ob Daten Informationspotential haben. Wissen ist immateriell , subjektiv und existiert im Kopf eines Menschen. (vgl. Halser-Roumois, Ursula (2013): Grundlagen der Wissensarbeit in Wirtschafts-, Non-Profit- und Public-Organisationen)
Wissen steckt Implizit in den Köpfen handelnder Personen Explizit in Büchern, Mappen, Plattformen, … Unterscheidung geht auf Polanyi zurück. Kurz zusammengefasst: „Implizites Wissen steckt "zwischen den Ohren" ist schwer zu übertragen und häufig für den Träger nur unbewusst vorhanden (insbesondere Erfahrungswissen). Explizites Wissen ist hingegen für einen Dritten erkennbar (lesbar) und daher (in Form der Information) leicht transferierbar (oft niedergeschrieben). “ (vgl. http: //www. community-ofknowledge. de/wissensmanagement/)
Wissensarten Faktenwissen Alltagswissen Soziale Kompetenz und Verhalten organisationale Abläufe „Wissen, dass" (knowledge) von "Wissen, wie" (knowhow)
Wissensmodelle beschreiben die Entstehung von Wissen. Bausteine des Wissensmanagement nach Probst et. al Wissensspirale nach Nonaka et. al Pädagogische Modelle bspw. nach Schüppel Es gibt kein „bestes“ Modell, jedoch sind die stärksten genutzten wirtschaftlich konnotiert
Quelle: communardo
Schulisches Wissensmanagement das systematische, bewusste und planvolle Umgehen mit dem Wissen aller Menschen in einer Schule. Dieser Umgang mit Wissen wird nicht dem Zufall überlassen, sondern gestaltet und – wo es geht und Sinn macht – auch gesteuert. Zielrichtungen der Strategie sind einerseits das subjektive, aktiv und konstruktiv erworbene Wissen der Schüler im Sinne des Bildungsauftrags sowie andererseits das Wissen der Mitarbeiter und der Organisation 'Schule'. Dieses 'strukturgenetische' Wissen wird damit gleichzeitig zum Inhalt und zum Medium der Schulentwicklung. (vgl. Wyrsch & Partner Schulisches Wissensmanagement als Strategie und Taktik der Schulentwicklung, http: //www. wyrsch-partner. ch)
Wissen über Wissen sichern Eng verbunden mit Wissensökonomie – ökonomischer Umgang mit Wissen in der eigenen Organisation. Jede menschliche Tätigkeit hat mit Wissen zu tun. Fähigkeit der Verbreitung, Teilung und Vermehrung von Wissen. Welche Tätigkeiten fallen Ihnen in diesem Zusammenhang in Schulen ein? Chat
Wissen als Ressource Wie ein Puzzle dessen Teile zusammengetragen werden sollen und gesichert werden? Reicht es, Puzzle schneller als andere zusammenzusetzen? Wissensmodelle zeigen idealen Ablauf von Wissensmanagement inkl. Entwicklung von Wissenszielen!
Wissen als Ressource nutzen können. Fachliches Wissen nach Unterrichtsfächern – Fakten, Exkursionsziele, Vorbereitungen, Vermittlungsmethoden Organisationales Wissen in der Schule – Zuständige Personen, Prozesse und Abläufe kennen, … Muss zusammenspielen, um erfolgreich WM zu machen! Kann es an Ihrer Schule so aussehen? http: //www. rete-mirabile. net/lernen/schulisches-wissensmanagement-mitdokuwiki/
„Wissen ist die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch vermehrt“ (Probst, 1997)
Wie vermehren wir Wissen durch gemeinsame Nutzung? Persönlich bspw. durch eine Synergie Map, Lerntagebücher, persönliche Wissensdatenbank, . . . Organisational bspw. durch Kreativtechniken beim „Wissen heben“, Lerntag, Peer-learning, Befragung, Lessons Learned Prozess, community of practice Wissenstrukturierung durch Checkliste, How-to Listen Wissensbestandkarten, … Evaluierung von erreichtem durch Wissensbilanz, Balanced Scorecards, …
https: //www. wissensentwicklung. at/index. php/a-persoenliche-kompetenzentwicklung/synergy-
@ Pichler / Wissensmanagement für Lehrer/innen
permanente Ziele 12 Kurzfristige Ziele (1 -3 Monate) 14 17 17 8 7 10 2 15 10 3 1 9 6 4 5 langfristige Ziele (> 12 Monate) 13 mittelfristige Ziele (4 -12 Monate)
Ziele für mein FH Studium/wissenschaftliche Karriere 1 Abschluss Studium laut Zeitplan 2 Spannendes Meisterstückthema 3 positives Meisterstück abliefern 4 Spannendes Masterarbeitsthema 5 sehr gute Masterarbeit verfassen 6 Disseratation im Herkunftsfach mitdenken Ziele für meine berufliche Tätigkeit 7 Büroportfolio um Wissensmanagment erweitern 8 weiterhin gut Auftragslage 9 e-learning/didaktische Fähigkeiten weiter verbessern 10 Onlineangebot meiner Workshops erweitern 11 in Medien präsent sein 12 gute Kooperationen aufbauen 13 GWÖ in Unternehmen einbringen Ziele für meine Persönlichkeit 14 Zeit für Familie 15 körperliche Fitness erhalten 16 viele neue Bücher lesen 17 ehrenamtliche Tätigkeiten einschränken
Planungskompetenz, Beratungkompetenz, soziales Miteinander, Gartenwirt- und Hauswirtschaft Didaktisches Wissen e-learning&Vermittlung „meiner Themen“ Beratungswissen Marketingwissen Betriebswirtschaft und Steuern Grafik Englisch, Auftritt nach außen, Fotografie niedrig Wissensvorsprung hoch Kompetenzportfolio – Hebelportfolio Elke Szalai schwach Wissensumsetzung stark
Lerntagebuch Fragestellung oder Herausforderung: Dokumentation von Workshops, Lehrausgängen, … von sechs unterschiedlichen Schulen, die an einem Gesamtprojekt teilnehmen Ziel: Reflexion und Vorbereitung von Grundlagen für Peer-learning Vorgehen: alters- und schulstufenabgestimmte Vorlagen für die Dokumentation als Grundlage digital in Projektdropbox angelegt
Community of practice Fragestellung oder Herausforderung: Erarbeitung von Materialien zur mündlichen standardisierten Reifeprüfung Sammlung von vier Lehrer. Innen Vorbereitung eines Fragenkatalogs Dauer mehrere Wochen
Wie wurde gearbeitet? Vorlage Matura 2015_16 Prüfungszettel Version 02. xlm Zusammengefasst haben wir in Matura 15_16 Prüfungszettel_v 03_20160529. xlsm bei der Matura selbst haben wir das ausgedruckte Word Dokument verwendet (nachgebaut)
Wie war es? Arbeitsintensiv, weil Instrument zur Wissenserfassung noch entwickelt werden musste Komplex, weil wenige f 2 f Treffen und viel Einzelarbeit Und es ist kaum dokumentiert, wie man auf das Ergebnis kam : -( → lessons learned – Ziel formulieren, Instrument entwickeln, testen, füllen und ALLE Arbeitsschritte dokumentieren für Nachfolger. Innen und spätere Maturanlässe!
Kreativtechnik 365 Nehmen wir an, Sie suchen in Ihrer Schule nach der Lösung für ein Problem oder für die Klasse nach einem Jahresthema oder …! Dann testen Sie doch mal die 365 -Methode. Bei dieser Methode werden in einer Runde jeweils 3 Ideen von 6 Teilnehmern in 5 Minuten gesammelt. In den weiteren Runden werden diese Ideen von den Teilnehmern weiterentwickelt. Es wird nicht gesprochen und nach 30 Minuten liegen im Besten Fall 180 Ideen vor. Wissen wird rasch und konzentriert generiert und zwar Experten/innen, Alltags- und Erfahrungswissen.
How to Listen / Dokumente Erleichtern gemeinsame Bearbeitung von Themen Erleichtern Übergabeprozesse Hilft bei Arbeitsplatz teilen Beispiel: Übergabe Vereinsarbeitsagenden
How-to Listen oder Dokumente
Interkulturelle Wissensbestandsdokumention aus einem albanisch-österreichischem Projekt
Ihre Erfahrungen? … welche Wissensmanagementherausforderungen haben Sie schon erlebt? … welche Methoden sind empfehlenswert? … welche Erfahrungen wollen Sie mit uns teilen? Bitte die Erfahrungen und Empfehlungen ins padlet eintragen!
VIELEN Dank für Ihre / Eure Aufmerksamkeit!
- Slides: 39