WebTechnologien im berblick Referent Markus Rder Markus Rder

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„Web-Technologien im Überblick“ Referent: Markus Röder

„Web-Technologien im Überblick“ Referent: Markus Röder

Markus Röder • Selbständig seit 1992 • Berater – Programmierer - Trainer • erex

Markus Röder • Selbständig seit 1992 • Berater – Programmierer - Trainer • erex e. Business Anwendungen – Internet – Anwendungsentwicklung Projekte – Training und more. . . – Siemens Erlangen, München, IBM, Eckstein, . . . – http: //www. erex. de

Heute: Web-Technologien 1. Überblick und Möglichkeiten 2. Anwendungen und Beispiele 3. Einschätzung und Nutzen

Heute: Web-Technologien 1. Überblick und Möglichkeiten 2. Anwendungen und Beispiele 3. Einschätzung und Nutzen

Internet heute Ein paar Zahlen mehr als 6% von 6 Milliarden nutzen INTERNET =

Internet heute Ein paar Zahlen mehr als 6% von 6 Milliarden nutzen INTERNET = 407 Millionen Menschen 99, 4 % lesen mind. wöchentlich Email 21% der Bundesbürger sind täglich im Internet 80 Millionen haben im 2 HJ 2002 im Internet eingekauft weitere Statistiken http: //www. internet-shop. de/stati. htm

Wie alles begann • ARPAnet 1969 – Stanfort – Santa Barbara – Berkley •

Wie alles begann • ARPAnet 1969 – Stanfort – Santa Barbara – Berkley • später Trennung von MILNET • Erste Protokolle: – FTP – Telnet

Damalige Ziele fürs Internet 1. Das Netzwerk sollte keine zentrale Steuerung und damit auch

Damalige Ziele fürs Internet 1. Das Netzwerk sollte keine zentrale Steuerung und damit auch keine zentrale Autorität erhalten. 2. Das Netzwerk sollte von Beginn an so ausgebildet werden, daß schon die kleinsten Komponenten komplett funktionsfähig und autark wären.

Tim Berners-Lee • Der Erfinder des World Wide Web (Herbst 1990) – HTTP =

Tim Berners-Lee • Der Erfinder des World Wide Web (Herbst 1990) – HTTP = „Hypertext Transfer Protocol“ • Spezifikation für die Kommunikation zwischen Web-Clients und Web-Servern – URI = „Universal Resource Identifier“ • Spezifikation für die Adressierung beliebiger Dateien und Datenquellen im Web und im übrigen Internet – HTML = „Hypertext Markup Language“ • Spezifikation einer Auszeichnungssprache für Web -Dokumente http: //www. w 3. org/People/Berners-Lee/

Marc Andreessen • Entwickler des grafischen Web-Browsers Mosaic – Mitbegründer Firma Netscape – Spezielle

Marc Andreessen • Entwickler des grafischen Web-Browsers Mosaic – Mitbegründer Firma Netscape – Spezielle Browser-Erweiterungen – 1995 - Marktanteil von nahezu 90% – Neues Berufsbild: „Web-Designer“ – Hat Microsoft und die (EDV-)Welt verändert Bill Gates und Marc Andressen von Netscape sind gestorben. Petrus kündigt an, dass sie für jeden Bug in ihrer Software einen Nadelstich als Sühne erhalten werden. Petrus lässt Marc vortreten: "Im Navigator 1. 0 gab es einen groben Sicherheitsbug. " - Piek. "Im Navigator 1. 1 ließ sich der Cache nicht leeren. " - Piek. Marc reibt sich den Hintern und schaut sich um: "Wo ist denn Bill? „ Petrus: "Den klemmen wir gerade unter die Nähmaschine. "

World Wide Web Consortium • Wurde im Oktober 1994 von Tim Berners Lee als

World Wide Web Consortium • Wurde im Oktober 1994 von Tim Berners Lee als Beratungs-Komitee gegründet • Weiterentwicklung der technischen Grundlagen und Standards des Web • Mitglieder sind Firmen und Organisationen • Unterteilung in – Aktivitäten, Arbeitsgruppen, Interessensgruppen • Entwicklung von Standards • Ausarbeitung und Publizieren von technischen Referenzen http: //www. w 3. org/Consortium/Offices/Germany/

Web-Technologien im Überblick „Bei den Web-Technologien ist grundsätzlich zwischen clientseitige und serverseitige Techniken zu

Web-Technologien im Überblick „Bei den Web-Technologien ist grundsätzlich zwischen clientseitige und serverseitige Techniken zu unterscheiden, die über HTTP in Verbindung stehen. “ • Hardware / Übertragungs Grundlagen • Clientseitige Technologien: HTML, Java. Script, CSS, DHTML, Grafik, Multimedia, Java, Active. X • Serverseitige Technologien: CGI, Server-API, ASP, JSP, PHP, CFM, Datenbanken, ODBC, OLE-DB, JDBC

Hardware / Übertragungs. Technologien

Hardware / Übertragungs. Technologien

Internet Technik Verbindung von Rechnern – Hardware • Netzwerke • MODEM / ISDN •

Internet Technik Verbindung von Rechnern – Hardware • Netzwerke • MODEM / ISDN • . . . – Software • Protokolle • Browser

Protokol Ebenen

Protokol Ebenen

Internet-Protokoll IP Das Internet Protocol (IP) bildet zusammen mit dem Transmission Control Protocol (TCP)

Internet-Protokoll IP Das Internet Protocol (IP) bildet zusammen mit dem Transmission Control Protocol (TCP) das zentrale Protokollpaar der Internet-Architektur. • Die Hauptaufgabe des IP ist das Adressieren von Rechnern sowie das Fragmentieren von Paketen der darüberliegenden Schicht. • IP stellt also die Endsystemverbindung der Partnerrechner her. • Die Sicherheit der Verbindung wird aber von TCP gewährleistet.

IP Adressen z. B. : 52. 221. 211. 33 z. B. : 133. 2.

IP Adressen z. B. : 52. 221. 211. 33 z. B. : 133. 2. 2. 11 z. B. : 198. 11. 122. 11 Es lassen sich somit 4, 294967296 Milliarden Rechner eindeutig bestimmen.

Private Adressbereiche 10. 0 bis 10. 255 172. 16. 0. 0 bis 172. 31.

Private Adressbereiche 10. 0 bis 10. 255 172. 16. 0. 0 bis 172. 31. 255 Bekanntester Bereich: 192. 168. 0. 0 bis 192. 168. 255

Transmission Transport Protokol TCP Es dient als Basis für Anwendungen wie telnet oder ftp,

Transmission Transport Protokol TCP Es dient als Basis für Anwendungen wie telnet oder ftp, bei denen eine zuverlässige Übertragung der Daten gefordert wird, oder in ISO/OSI-Sprechweise: TCP erbringt der Anwendungsschicht einen zuverlässigen, verbindungsorientierten Dienst. Es stellt eine bidirektionale Verbindung zwischen den Partnern her. Zuverlässig bedeutet dabei, daß die Datenübertragung gesichert erfolgt und die gängigen Sicherungsverfahren angewendet werden. Der Verbindungsaufbau erfolgt in Analogie zum herkömmlichen Telefonsystem: Ein Anrufer (Client) sendet einen request (Anforderung) an einen Teilnehmer (Server). Dieser , , hebt ab``, indem er ein reply (Antwort) an den Client zurücksendet. Anschließend findet der Datenaustausch statt. Danach wird die Verbindung wieder abgebrochen.

Ports Viele Server im Internet bieten gleichzeitig mehrere Netzwerkdienste an. Erreicht ein Datenpaket den

Ports Viele Server im Internet bieten gleichzeitig mehrere Netzwerkdienste an. Erreicht ein Datenpaket den Server, muß dieser herausfinden, für welchen Dienst die Daten bestimmt sind. Dies erreicht man durch den Einsatz von Ports. Jedem Netzwerkdienst ist ein spezieller Port zugeordnet. z. B: – 20, 21 FTP – 23 Telnet – 25 SMTP – 53 DNS – 80 HTTP – 110 POP 3 – 119 NNTP – 143 IMAP – 443 HTTPS

Hypertext Transfer Protokol HTTP • regelt die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger • Sender

Hypertext Transfer Protokol HTTP • regelt die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger • Sender sendet request an Empfänger • Empfänger verarbeitet diesen und sendet einen Response an den Absender • Im Normalfall eine Internsetseite • Im Fehlerfall eine Fehlermeldung z. B 401 Not Found

Clientseitige Technologien

Clientseitige Technologien

Clientseitige Technologien

Clientseitige Technologien

HTML als "lingua franca" des Web • Basis zum Erstellen von Web-Seiten • Beschreibt

HTML als "lingua franca" des Web • Basis zum Erstellen von Web-Seiten • Beschreibt die Struktur eines Dokuments • Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen, Verweise, Formulare etc. • Nichts für Grafikdesigner • Erweitungen wie Java. Script, CSS, XML etc. • Aber: „HTML ist eine hervorragend geeignete, standardisierte und wegen der weiten Verbreitung der Web-Browser praktisch überall verfügbare Sprache für Text und Hypertext darstellt. “

HTML als software-unabhängiges Klartextformat • HTML-Dokumente sind reine Textdateien • HTML-Dokumente werden mit beliebigem

HTML als software-unabhängiges Klartextformat • HTML-Dokumente sind reine Textdateien • HTML-Dokumente werden mit beliebigem Editor erstellt • HTML-Dokumente lassen sich hervorragend mit Hilfe von Programmen generieren • HTML ist nicht an irgendein bestimmtes, kommerzielles Software-Produkt gebunden „Diese wichtige, vielleicht sogar wichtigste Eigenschaft von HTML sollten Sie immer im Auge behalten, wenn man Ihnen erzählen will, dass Web Publishing nur mit bestimmten Software-Produkten möglich sei. “

HTML als Auszeichnungssprache • HTML bedeutet Hyper. Text Markup Language • HTML wurde mit

HTML als Auszeichnungssprache • HTML bedeutet Hyper. Text Markup Language • HTML wurde mit Hilfe von SGML (Standard Generalized Markup Language) definiert • HTML ist eine Auszeichnungssprache • HTML beschreibt die logischen Bestandteile eines textorientierten Dokuments

HTML Versionen • Der heutige Standard ist HTML 4. 01 http: //www. w 3.

HTML Versionen • Der heutige Standard ist HTML 4. 01 http: //www. w 3. org/TR/html 4/ – Einbindung von CSS und Java. Script – Internationalisierung (Unicode-System) • Im Zuge der Etablierung von XML wurde HTML als XHTML neu definiert (XHTML Basic) • HTML wird durch Browser dargestellt!!! – Hersteller – Plattformen – Versionen – Faustregel : 2 Hersteller - 2 Plattformen - 2 Versionen • • HTML 2. 0 HTML 3. 2 XHTML 1. 0 XHTML 1. 1 http: //www. w 3. org/Mark. Up/html-spec/html-pubtext. html http: //www. w 3. org/TR/REC-html 32. html http: //www. w 3. org/TR/xhtml 1/ http: //www. w 3. org/TR/xhtml 11/

HTML – In der Praxis • Nicht für bestimmten Browser schreiben • Nicht für

HTML – In der Praxis • Nicht für bestimmten Browser schreiben • Nicht für bestimmte Bildschirmauflösung schreiben • HTML-Elemente nicht zweckentfremden • Ehrliche und aussagekräftige Verweistexte verwenden • Grafiken richtig einsetzen

Java. Script-Informationen • „Java. Script ist eine von Netscape entwickelte Skriptsprache, mit der Web-Autoren

Java. Script-Informationen • „Java. Script ist eine von Netscape entwickelte Skriptsprache, mit der Web-Autoren interaktive Web-Seiten entwerfen können. “ • „Java. Script hat ähnliche Konzepte und Strukturen wie die Programmiersprache Java, ist jedoch unabhängig davon entwickelt worden (1995 - Netscape Navigator 2. 0 - Live. Script) • „Java. Script kann auf die Elemente einer HTML-Seite zugreifen und mit dynamischen Inhalten versehen. “ • „Java. Script besitzt eine breite Herstellerunterstützung und ist offizieller ISO-Standard (ECMAScript). “ • „Java. Script wird im Web-Browser ausgeführt - es gibt jedoch leider Unterschiede in den Implementierungen der Hersteller“ http: //www. mintert. com/javascript/

Java. Script-Anwendungen • Validierung von Formulareingaben • Abfrage von Browser-Fähigkeiten für z. B. Multimedia.

Java. Script-Anwendungen • Validierung von Formulareingaben • Abfrage von Browser-Fähigkeiten für z. B. Multimedia. Unterstützung • Generierung von Text zur Laufzeit • Erzeugen dynamischer HTML-Seiten • Erstellen von Animationen • Steuerung von HTML-Seiten • Realisierung von Applikationen

Java. Script-Versionen • Java. Script 1. 0 – Netscape 2. 0 (Ende 1995) –

Java. Script-Versionen • Java. Script 1. 0 – Netscape 2. 0 (Ende 1995) – Internet Explorer 3. 0 (1996) • Java. Script 1. 1 – Netscape 3. 0 (1996) – Internet Explorer 4. 0 (1997) • Java. Script 1. 2 – Netscape 4. 0 (1997). – Teilweise im Internet Explorer Version 4. 0 • Java. Script 1. 3 – Netscape 4. 06 bis 4. 7 implementiert (1998 -2001) – Weitgehend ab Internet Explorer 5. 0 • Java. Script 1. 5 – Netscape 6. 0 (2000 -2001)

Java. Script in der Praxis „Beim Internet Explorer gibt es zum Teil nicht ganz

Java. Script in der Praxis „Beim Internet Explorer gibt es zum Teil nicht ganz unbeträchtliche Unterschiede, was die Editionen für die den einzelnen Plattformen betrifft. So kann es durchaus sein, dass die Windows-Version eines Internet Explorers mit der Produktversion 5. 5 Java. Script-Befehle versteht, die eine Macintosh -Ausgabe mit gleicher Produktversionsnummer nicht versteht. “ „Dazu kommen andere Browser-Produkte, die ebenfalls Java. Script implementiert haben, wie beispielsweise Opera, wobei auch dort jede Produktversion wieder ein bisschen mehr Java. Script kann als die Vorgängerversion. “ „In der Praxis ist eigentlich nicht mehr wirklich nachvollziehbar, was nun welcher Browser genau kann. “ „Es ist deshalb ratsam, benutzte Sprachbestandteile von Java. Script. Versionen jenseits der Version 1. 2 besonders sorgfältig zu testen. “

CSS – Formatsprache für HTML • Cascading Style. Sheets = „überlappende Formatvorlagen“ – Offen

CSS – Formatsprache für HTML • Cascading Style. Sheets = „überlappende Formatvorlagen“ – Offen dokumentiere und vom W 3 Konsortium standardisierte Ergänzungssprache für HTML – Beliebiges Formatieren von HTMLElementen – Ziel ist mehr Kontrolle über die Darstellung – Zentrale Formatdateien erleichtern Wartung und Pflege

CSS – Möglichkeiten • Schrift, Schriftgröße und -farbe • Textauszeichnungen (Kursiv/ Fett/ Unterstrichen und

CSS – Möglichkeiten • Schrift, Schriftgröße und -farbe • Textauszeichnungen (Kursiv/ Fett/ Unterstrichen und andere) • Textausrichtung (Links/ Rechts/ Mittelachse/ Blocksatz) • Formatierung der Hyperlinks (Farben/ Unterstreichung/ Hover) • Die Eingabefelder Formulare verändern • Mauszeiger können neue Formen annehmen • Rahmen, Randabstände • Hintergrundfarbe oder Hintergrundbild (auch für Textteile) • Positionierungen (relative und absolut für beliebige Objekte)

CSS – Versionen • Der heutige Standard ist CSS 2. 0 http: //www. w

CSS – Versionen • Der heutige Standard ist CSS 2. 0 http: //www. w 3. org/TR/REC-CSS 2/ • Teilweise wird von den Browser nur CSS 1. 0 unterstützt http: //www. w 3. org/TR/REC-CSS 1 • Obwohl schon 1998 veröffentlicht, ist CSS 2. 0 noch immer nicht vollständig in allen verbreiteten Browsern umgesetzt. Beim W 3 -Konsortium wird indessen längst an der Version 3. 0 gearbeitet. http: //www. w 3. org/Style/CSS/ • IX-Browsertest http: //www. heise. de/ix/browser/

DHTML – Die Summe aller Teile • Dynamisches HTML (engl. "Dynamic HTML" oder abgekürzt

DHTML – Die Summe aller Teile • Dynamisches HTML (engl. "Dynamic HTML" oder abgekürzt "DHTML") ist eine Erfindung von Marktstrategen • keine HTML-Erweiterung und keine neue Sprache HTML + CSS + JS + DOM = DHTML „Dynamisches HTML ist vielmehr der Sammelbegriff für verschiedene Lösungen, um dem Autor einer Web-Seite zu ermöglichen, Elemente der Web-Seite während der Anzeige dynamisch zu ändern, sei es automatisch oder durch Einwirken des Anwenders. “

DHTML – Was ist DOM • Document Object Model (DOM) ist eine verabschiedete Norm

DHTML – Was ist DOM • Document Object Model (DOM) ist eine verabschiedete Norm des W 3 -Konsortiums http: //www. w 3. org/DOM/ • Beschreibt den Zugriff auf die Elemente eines HTML-Dokuments mit einer Skript-Sprache • Ziel ist die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Browser-Implementierungen • Ab Netscape 6. 0 und Internet Explorer 5. 0

DHTML – In der Praxis • Ab Netscape 4. 0 und Internet Explorer 4.

DHTML – In der Praxis • Ab Netscape 4. 0 und Internet Explorer 4. 0 erste Versionen • Grundverschiedene Implementierungen • Getrennte, doppelte Codierung • Sparsame Verwendung • Reduktion auf das Kompatible • Einsatz von fertigen Lösungen oder DHTMLBibliotheken, wie z. B. : http: //www. dansteinman. com/dynduo/

Grafikformate • Graphics Interchange Format (GIF) – Compuserve (89 er-Format) – Interlaced, Animation, Transparente

Grafikformate • Graphics Interchange Format (GIF) – Compuserve (89 er-Format) – Interlaced, Animation, Transparente Farbe, 256 Farben • Joint Photographic Expert Group (JPEG) – Kompressions-Algorithmus für Datenströme – 16, 7 Millionen Farben – Faktoren: DPI-Dichte (70 -100 DPI), Kompressionsfaktor, Anzahl Farben Portable Network Graphic (PNG) – Verlustfreie Komprimierung, Farbtiefe plus Transparenz – Interlaced, zusätzliche Informationen

Multimedia mit Shockwave/Flash • Kommerzielle Software-Produkte / Technologien der Firma Macromedia • Erstellung von

Multimedia mit Shockwave/Flash • Kommerzielle Software-Produkte / Technologien der Firma Macromedia • Erstellung von Multimedia-Anwendungen • Spiele, Simulationen, Navigationen, Anwendungen • Integration in Web-Seiten durch Plug-In (Player) • Einige Beispiele: http: //www. shockwave. com http: //www. orisinal. com

Shockwave/Flash – In der Praxis • Probleme beim Download und der Installation der Plug.

Shockwave/Flash – In der Praxis • Probleme beim Download und der Installation der Plug. Ins • Sicherheitseinstellungen des Browsers • Ladezeit der Shockwave/Flash-Objekte „Jakob Nielsen: Flash 99% Bad“ „Although multimedia has its role on the Web, current Flash technology tends to discourage usability for three reasons: it makes bad design more likely, it breaks with the Web's fundamental interaction style, and it consumes resources that would be better spent enhancing a site's core value. “ http: //www. useit. com/alertbox/20001029. html

HTML und Java(-Applets) • Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte, vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache

HTML und Java(-Applets) • Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte, vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache • Die Sprache lehnt sich in Aufbau und Syntax an C/C++ an • Java-Applets sind spezielle Java-Programme die im Web. Browser ausgeführt werden • Java-Applets laufen in einer so genannten Sandbox, einem Sicherheitskäfig • Typische Anwendungen von Java-Applets – Animationen, Effekte, Online-Spiele – Online-Banking, Online-Broking, web-basierter Chat

HTML und Active. X • Active. X ist eine von Microsoft eingeführte Technologie für

HTML und Active. X • Active. X ist eine von Microsoft eingeführte Technologie für ausführbaren Programmcode auf Web-Seiten und dem Anspruch nach eine Alternative oder Konkurrenz zu Java • Oberbegriff für Softwarekomponenten auf Basis des Component Object Model (COM) • Kein Internetstandard sondern „Intel-Windows“Binärformat • Nur direkt im Internet Explorer verfügbar • Sicherheitsproblematisch • Active. X und COM sind überholte Technologien • . NET definiert Microsofts neue Strategie

Serverseitige Technologien

Serverseitige Technologien

Web-Server • „Request“ / „Response“ – Prinzip • Statische (HTML-)Dokumente • Dynamische Programmaufrufe •

Web-Server • „Request“ / „Response“ – Prinzip • Statische (HTML-)Dokumente • Dynamische Programmaufrufe • Schnittstellen zu – Datenbank-Server (zweistufig) – Anwendungs-Server (dreistufig) • Unix – Apache Web Server • Windows – Internet Information Server

Web-Server http: //www. netcraft. com

Web-Server http: //www. netcraft. com

Common Gateway Interface (CGI) • Verbindung von Programmen und Servern – HTML Seiten sind

Common Gateway Interface (CGI) • Verbindung von Programmen und Servern – HTML Seiten sind statische Dokumente – von Scripten generierte Seiten sind dynamisch • Vielfältige Verwendung – Shell-Scripts, Perl-Scripts, C-Programme, … – die Bearbeitung sollte nicht zu lange dauern • Server und CGI-Skript kommunizieren durch – die Kommandozeile (beim Aufruf übergeben) – Umgebungsvariablen (vor dem Aufruf gesetzt) – Standard-Eingabe und Standard-Ausgabe

CGI – Vorteile • Trennung in verschiedene Prozesse – Web-Server enthält allgemeine Web-Funktionen –

CGI – Vorteile • Trennung in verschiedene Prozesse – Web-Server enthält allgemeine Web-Funktionen – Anwendungsspezifisches in separater Applikation • Unabhängigkeit vom HTTP-Server – Applikation hängt nicht vom Server ab – von nahezu allen Servern unterstützt • einfache Verwendung – sehr einfache Schnittstellendefinition – einfach erlernbar, einfach zu verwenden • Unterstützung durch Software – Programmierbibliotheken in vielen Sprachen – bestehende Anwendungslösungen (HTML Formulare)

CGI – Nachteile • langsame Lösung – Implementierung über Interprozesskommunikation – Performance hängt sehr

CGI – Nachteile • langsame Lösung – Implementierung über Interprozesskommunikation – Performance hängt sehr stark von der Plattform ab – Neustart der Programme bei jedem Aufruf • auf einen Rechner beschränkt – verwendete Mechanismen sind immer lokal – häufige Variante: CGI „Stubs“ – Fast. CGI als neue Variante (Apache Modul) • Ausgabe sind immer komplette HTML Seiten – entspricht oft nicht der Anwendung – oft HTML als fixes Gerüst mit dynamischen Teilen

Server-API • Server Application Programming Interface • engere Bindung an den Web-Server – effizienter

Server-API • Server Application Programming Interface • engere Bindung an den Web-Server – effizienter (gleicher Prozess wie Web-Server) – riskanter (Fehler beendet auch den Web-Server) – weniger flexibel (Bindung an ein bestimmtes SAPI) • Internet SAPI (ISAPI) von Microsoft – Applikationen als Windows DLLs • Netscape SAPI (NSAPI) von Netscape – verfügbar auf Unix-Varianten und Windows NT • Modul-SAPI des Apache-Server • weitere Variante: Server-Side Java (Servlets)

„Scripting“ - Überblick • Einfache und produktive Entwicklung dynamischer Web-Applikationen • Bessere Integration mit

„Scripting“ - Überblick • Einfache und produktive Entwicklung dynamischer Web-Applikationen • Bessere Integration mit HTML-Dokumenten • Beispiele – ASP (Microsoft) – CFM (Allaire / Macromedia) – PHP (Open Source) – JSP (SUN)

Active Server Pages (ASP) • Proprietäre Entwicklung von Microsoft • umfassendere Funktionalität als CGI

Active Server Pages (ASP) • Proprietäre Entwicklung von Microsoft • umfassendere Funktionalität als CGI oder PHP – Grund jedoch COM und nicht ASP selber • sehr enge Bindung an Microsoft-Produkte – Produkte für ASP auf Netscape und IBM Server – kein Zugriff auf Daten in nicht-Microsoft. Applikationen • Scripting in HTML-Seiten (Server-Side Scripts) – VBScript als Standard-Skriptsprache – JScript oder Plug-Ins für andere Sprachen • Zugriff auf COM (Active. X) Komponenten – damit auch einfacher Zugriff auf ODBC-Datenbanken

Cold Fusion Markup (CFM) • Proprietäre Entwicklung von Allaire/Macromedia • Speziell für Web-Anwendungen entwickelt

Cold Fusion Markup (CFM) • Proprietäre Entwicklung von Allaire/Macromedia • Speziell für Web-Anwendungen entwickelt • Eigene Entwicklungsumgebung • Sehr einfache und Tag-basierte Syntax • Sehr Produktiv • Unterschiedliche Plattformen und Web-Server

PHP: Hypertext Preprocessor (PHP) • Script-Sprache zur Einbettung in HTML – syntaktisch ähnlich zu

PHP: Hypertext Preprocessor (PHP) • Script-Sprache zur Einbettung in HTML – syntaktisch ähnlich zu Perl und C • Server verarbeitet Seite vor dem Senden – einfache Variante: CGI-Einbindung von PHP – effiziente Variante: PHP-Integration in den Server • Verwendung weitergehender Mechanismen – Kombination von PHP und My. SQL – Abfragen an eine Datenbank aus dem Script • Unterstützung verschiedener Datenbanken – einfache Integration in bestehende Umgebung – einfache Erzeugung dynamischer Web-Seiten

Java Server Pages • Cross-Plattform, Cross-Web-Server • Server: Java-Technologie • Client: HTML-Oberfläche • JSP

Java Server Pages • Cross-Plattform, Cross-Web-Server • Server: Java-Technologie • Client: HTML-Oberfläche • JSP Spezifikation – Erweiterung auf Basis des Servlet API • „Java Server Pages“ – Präsentation • „Java. Beans“ – Programmierlogik, Funktionskapselung • „Servlets“ – „Reine“ Serverseitige Programmierung

Datenbanken(schnittstellen) • Kommerzielle Datenbanken – Oracle, SQL Server, Informix, DB 2 • Freie Datenbanken

Datenbanken(schnittstellen) • Kommerzielle Datenbanken – Oracle, SQL Server, Informix, DB 2 • Freie Datenbanken – m. SQL, My. SQL, Postgres • Datenbanktreiber – ODBC, OLE-DB, JDBC, Hersteller • Datenbank-Programmierung – ADO, ODBC, JDBC, Bibliotheken

„Scripting“ – Vergleich ASP -Microsoft- CFM -Macromedia- PHP -Open Source- JSP -Open- Web Server

„Scripting“ – Vergleich ASP -Microsoft- CFM -Macromedia- PHP -Open Source- JSP -Open- Web Server IIS, PWS, 3 Party Apache, Netscape, IIS etc. Apache, Netscape, IIS Plattformen Win 32, Solaris, Linux Win 32, Unix (Linux), Mac. OS Java-Support Komponentenmodell COM, CORBA, Java. Beans Programmierung VBScript, JScript etc. CFML PHP Java Datenbanken ODBC, OLE-DB, DB 2, Oracle, Informix, Sybase ODBC, My. SQL, m. SQL, Oracle, Informix, Sybase etc. ODBC, JDBC Vorhandene / Eigene Tags Nein / Nein Ja / Ja Lernkurve Mittel Leicht Mittel Hoch - Java. Beans, Enterprise Java. Beans

XML ist eine client- und serverseitige Technologie

XML ist eine client- und serverseitige Technologie

Was ist XML? ? ? XML in 10 points (7, really. . . )

Was ist XML? ? ? XML in 10 points (7, really. . . ) 1. XML is a method for putting structured data in a text file 2. XML looks a bit like HTML but isn't HTML 3. XML is text, but isn't meant to be read 4. XML is a family of technologies 5. XML is verbose, but that is not a problem 6. XML is new, but not that new 7, 8, 9. . . 10. XML is license-free, platform-independent and well-supported

e. Xtensible Markup Language (XML) • Meta-Beschreibungssprache zur Definition von Markup. Sprachen (XML-Anwendungen) –

e. Xtensible Markup Language (XML) • Meta-Beschreibungssprache zur Definition von Markup. Sprachen (XML-Anwendungen) – WML, XHTML, Math. ML, CML, SVG • Vereinfachte Form von SGML • Syntax für Dokumente • Struktur und Semantik • keine Formatierung • Nicht nur für Web-Seiten • Leicht verständlich (für Mensch und Maschine) • Plattform-, applikations-, sprachen- und domainunabhängig http: //www. w 3. org/TR/REC-xml http: //www. w 3. org/Math/ http: //www. xml-cml. org/

Probleme mit HTML • HTML als Standard des “prä-XML Web” • HTML ist präsentationsorientiert

Probleme mit HTML • HTML als Standard des “prä-XML Web” • HTML ist präsentationsorientiert – erste Probleme schon seit Beginn des “Browser War” – trotz Verbesserungen (CSS) bleibt der Grundansatz – HTML basiert auf reiner Präsentationssemantik • gewünscht: Wiederverwendbarkeit von Inhalten – HTML als Dokumentenformat ungeeignet – HTML nur eine mögliche Form der Präsentation • Content Mangement wird immer wichtiger – fehlende Freiheit, eigene Strukturen zu verwenden – fehlende Flexibilität, auf Neues zu reagieren (WML)

XML und HTML • sieht “so ungefähr” aus wie HTML – gleiche Grundlage (SGML)

XML und HTML • sieht “so ungefähr” aus wie HTML – gleiche Grundlage (SGML) – proven success (SGML und HTML sind Erfolge) – geringere Hemmschwelle für Umsteiger • funktioniert ähnlich wie HTML – gleiche Strukturierungsverfahren (Grammatiken) – rein textorientiertes Format (keine Binärdaten!) • andere Zielgruppe als HTML – weiterverarbeitbare Information (B 2 B) – anwendungsabhängige Datenstrukturen – etabliertes Umfeld (EDI, SGML, proprietär)

XML ist unabhängig vom Web • XML als Datenformat in B 2 B-Anwendungen –

XML ist unabhängig vom Web • XML als Datenformat in B 2 B-Anwendungen – Anforderungen sind eher bescheiden – Problem der Einigung auf Standards • Was ist neu an XML in B 2 B Szenarien? – Erweiterbarkeit und Robustheit – geringe „Barrier to entry“ – breite Akzeptanz in verschiedensten Bereichen

XML - Technologien • XSL – e. Xtensible Stylesheet Language – Formatierung von Dokumenten

XML - Technologien • XSL – e. Xtensible Stylesheet Language – Formatierung von Dokumenten • XSLT – XSL Transformation – Umwandlung von Dokumenten • XLINK – XML Linking Language – Verknüpfung von Dokumenten • XPATH – XML Path – Adressierung von Dokumentelementen • XPOINTER – XML Pointer Language – Verknüpfen von Dokumentelementen • XML Schema – Beschreibung von Struktur, Inhalt, Semantik

Was XML alles nicht kann. . . • XML ist ein textorientiertes Format –

Was XML alles nicht kann. . . • XML ist ein textorientiertes Format – keine beliebigen Datentypen – keine effiziente Speicherung von Datentypen – Einbindung von BLOBs über Referenzen • XML ist kein kompaktes Format – Speicherung alles andere als effizient – selbstbeschreibende Daten als Hauptziel • XML bietet keine Datenaustauschformate – Einigung auf gemeinsame Formate notwendig – auch XML-Anwendungen können inkompatibel sein • XML braucht eine passende Umgebung

Web-Technologien Server „WWW/Applikation/Datenbank“ Client „Browser“ CGI HTML ODBC Server-API Java. Script OLE-DB ASP CSS

Web-Technologien Server „WWW/Applikation/Datenbank“ Client „Browser“ CGI HTML ODBC Server-API Java. Script OLE-DB ASP CSS JDBC CFM DHTML DIREKT PHP JSP HTTP Grafik Shockwave Flash Java-Applets Active. X XML etc.

Kontaktdaten Markus Röder erex e. Business Lösungen Uhlandstr. 8 50931 Köln Fon: Fax: 0221

Kontaktdaten Markus Röder erex e. Business Lösungen Uhlandstr. 8 50931 Köln Fon: Fax: 0221 / 4208206 0221 / 4208207 Email [email protected] de Web: http: //www. erex. de