Suchtpra vention Gesundheitsfrderung an der HBLW Ried im
Suchtpra vention/ Gesundheitsförderung an der HBLW Ried im Innkreis
3. Klassen im Biologieunterricht 10 UE zum Thema Suchtprävention 4 UE zum Thema Gesundheitsförderung Projekt
POWERPOINT- FOLIEN für den Unterricht
Sucht- Einführungsspiel Übung: „Sucht- Begriffe“ Dauer: 10 -20 Min. Aufgabe 1: Jeder Schüler soll herausbekommen, welche Suchtform er/sie auf dem Zettel stehen hat. Alle Schüler gehen im Klassenraum herum und stellen ihrem Mitschüler. Innen Fragen. Nur Ja und Nein Fragen dürfen gestellt werden. Aufgabe 2: Ordne anschließend die jeweilige Sucht den Suchtformen zu!
Wann ist jemand süchtig/abhängig? (eigene Überlegungen)
Abha ngigkeitssyndrom nach ICD 10 1. 2. 3. 4. 5. 6. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang psychoaktive Substanzen zu konsumieren. Verminderte Kontrollfa higkeit bezu glich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums. Ein ko rperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums. Nachweis einer Toleranz Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnu gen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums, erho hter Zeitaufwand um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen. Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger scha dlicher Folgen ICD-10: . . . wenn 3 oder mehr Kriterien irgendwann wa hrend des letzten Jahres gleichzeitig gegeben waren
2017 
2017 
Kohärenzsinn Aufgabe: Vervollständige folgende Sätze für dich allein… - Mein Leben hat einen Sinn, wenn … - Ich mag mein Leben, wenn …
Kohärenzsinn (nach Antonovsky) Beschreibung: Kohärenzsinn ist eine positive Grundhaltung des Individuums gegenüber der Welt und dem eigenen Leben. Diese Einstellung, die Welt als Zusammenhang und sinnvoll erlebt, setzt sich aus 3 Komponenten zusammen: 1. Verstehbarkeit: Fähigkeit aus chaotischen Reizen der Umwelt einen verstehbaren Zusammenhang herzustellen 2. Bewältigung: Fähigkeit unter Belastung innere und äußere Ressourcen zu mobilisieren 3. Sinnhaftigkeit: Fähigkeit Belastungen und Anforderungen als sinnhaft zu erleben Menschen mit hohem Kohärenzsinn sind besonders stressresistent Und daher SUCHTRESITENT!
Überblick über verbreitete legale und illegale Drogen Gr. 1: Tabak Gr. 2: Alkohol Gr. 3: Schlaf- und Beruhigungsmittel Gr. 4: Onlinesucht Gr. 5: Cannabis Gr. 6: Ecstasy Gr. 7: Kokain Gr. 8: Heroin Gr. 9: Amphetamine & Methamphetamin
INFO- Blätter
METHODE 1. ) Einzelarbeit (30 Minuten): THINK- Phase Sie erhalten einen Text, der sich mit einem bestimmten Suchtmittel beschäftigt. Lesen Sie diesen Text aufmerksam durch und unterstreichen Sie die wesentlichen Inhalte. 2. ) Expert/innenphase (20 Minuten): PAIR- Phase Sie bilden nun mit allen anderen Teilnehmer/innen, die denselben Text gelesen haben, eine Expert/innengruppe. Ihre Aufgabe ist es, sich über diesen Text auszutauschen und ihre Erkenntnisse zu vergleichen. Einigen Sie sich auf die wesentlichen Aussagen, die Sie den anderen Teilnehmer/innen mitteilen möchten. 3. ) Teamphase (50 Minuten): Pair- Phase Die gebildeten Gruppen bleiben bestehen. Holen Sie sich ein Plakat und fassen Sie die wichtigsten Inhalte kreativ zusammen, sodass sie mithilfe des Plakates den Inhalt im Plenum vorstellen können. 4. ) Plenum- Phase Nun stellen alle Gruppen nacheinander ihr Thema vor. (Notizzettel erlaubt) Themen: Alkohol, Tabak, Cannabis, Amphetamine & Methamphetamin, Ecstasy, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Heroin, Kokain, Online- Sucht
PLAKATE
PLAKATE
Schutzfaktoren. Was schützt mich vor einer Sucht? 1. Persönliche Schutzfaktoren (Persönlichkeitsmerkmale, innere Einstellung) 2. Schutzfaktoren der Umwelt 3. Schutzfaktoren in der Schule Materialien: 3 x Plakat mit Überschrift + 3 Gruppen Aufgaben: a. ) Finden Sie eigene Beispiele zu den jeweiligen Schutzfaktoren und schreiben Sie diese auf Plakat! b. ) Rotieren (5 min. / Thema) c. ) Sie erhalten Kärtchen mit Schutzfaktoren diese sollen dem passenden Bereich zugeordnet werden. d. ) Je eine Gruppe stellt ein Plakat vor.
Persönliche Schutzfaktoren- Kärtchen • Koha renzgefu hl • Gut entwickelte soziale und interaktiv-zwischenmenschliche Fa higkeiten • Selbstwertgefu hl, Selbstwirksamkeit (Gefu hl perso nlicher Verantwortlichkeit und Effizienz) • Kognitive Fa higkeiten (wahrnehmen, erkennen, reflektieren) • Ada quate Entscheidungsfa higkeit • Aktives Angehen von Problemen • Kritikfa higkeit • Gute Selbstregulation im emotionalen Bereiche; Impulskontrolle Eigenaktivita t, Alltag gestalten ko nnen • Hoffnungsbereitschaft, Zuversicht, Genuss und Erlebnisfa higkeit Kreativita t/Eigensinn, Risikokompetenz (Bescheid wissen u ber mo gliche Risiken). . . • Disziplin • Innere Ruhe
Schutzfaktoren der Umwelt- Kärtchen • Gutes Verha ltnis zu Eltern (Vertrauen und Unterstu tzung in schwierigen Situationen) • Entwicklungsfo rderndes Lehrerverhalten (Anforderungen, Unterstu tzung), positive Rollenmodelle • Soziale Integration, Freundschaften zu Gleichaltrigen (Vertrauen, Unterstu tzung, Deutungshilfe im Alltag) • Soziokulturelle Einflu sse: Soziale Unterstu tzung, befriedigende Entwicklungsperspektiven, Zugang zu Information und Bildung, anregende Umwelt, genu gend Einkommen
Schutzfaktoren in der Schule- Kärtchen • Überschaubare Unterrichtsstruktur • Bewa ltigbare und angemessene Anforderungen • Gutes Schulklima • Positives Klassenklima • Gute Beziehungen zu Lehrer. Innen und Mitschu ler. Innen
(Meine) Schutzfaktoren MIND- MAP Diese Schutzfaktoren habe ich bereits: Daran muss ich noch arbeiten: a. ) Mind- Map zu Schutzfaktoren erstellen b. ) Diese Schutzfaktoren habe ich bereits/ an dieses muss ich noch arbeiten unterschiedliche Farben verwenden
Risikofaktoren/Belastungsfaktoren in der Schule • Leistungsdruck, U berforderung, Pru fungsangst • Schwierigkeiten in den Beziehungen zu Lehrer. Innen und Mitschu ler. Innen (Mobbing, Außenseiter, sozialer Ru ckzug) • Diskrepanz zwischen Leistungsanforderungen der Eltern und tatsa chlichen Leistungen • Einseitige Ausrichtung des Selbstwertgefu hls an der kognitiven Leistung • Defizita res Schulklima, fehlende Unterstu tzung
„Unser Seelentank“ 1. Was brauche ich, damit es mir gut geht? Damit ich Energie habe? = „Treibstoff“ (NICHTS MATERIELLES!) 2. Wie voll ist mein Tank zurzeit? – begründe! 3. Was habe ich für „Tankstellen“? 4. Wie komme ich zu diesen Tankstellen? + Was muss ich dafür tun? 5. Wie können wir für einander Tankstellen sein? Bsp. ?
Übung: „Selbstwert- + Positive Eigenschaften + Was ich dir wünsche! + Was ich dir sagen möchte! + Was mag ich an dir? + Darum bin ich mit dir befreundet und will es weiter sein! Pokal“
Schritte des Problemlösens 1. Problemanalyse • Was ist das eigentliche Problem? • Beschreibung des Ist- Zustandes: Was belastet mich? • Beschreibung des Soll- Zustandes: Was will ich? 5. Entscheidungen treffen, begründen • Was will ich tun? • Warum? 2. Alternativen/Möglichkeiten benennen • Was kann ich tun? • Wie viele Lösungen fallen mir ein? 6. Erfolg überprüfen (nach der Handlung) • Habe ich mein Ziel erreicht? • Woran hat das gelegen? 3. Zusätzliche Informationen besorgen Aufgabe: • Was muss ich noch wissen? a. ) Jeder überlegt sich für sich ein • Wie sind ähnliche Probleme gelöst worden? Problem! b. ) zu 3. für ein Problem entscheiden 4. Vor- und Nachteile auflisten und die Fragen beantworten / • Was könnte bei der Durchführung der Problem lösen! Lösungen passieren?
„Nuggets“- Video https: //www. youtube. com/watch? v=HUng. Lg. GRJpo (5 Min. ) 1. ) Was hat dieses Video in mir ausgelöst? 2. ) Was sagt dieses kurze Video über SUCHT aus? Möglicher KONSUMVERLAUF Leid Normalität Lust
Gesundheitsförderung Definition: Unter Gesundheitsförderung versteht man Strategien, die eingesetzt werden, um Krankheiten vorzubeugen und das Wohlbefinden zu steigern. „Viele sowohl gesundheitsfördernde als auch gesundheitsschädigende Verhaltensweisen beginnen in der Adoleszenz und setzen sich im Erwachsenenalter fort, so dass das Jugendalter eine besonders kritische Phase für die Förderung gesundheitsbezogener Einstellungen und Verhaltensweisen darstellt“. (Oerter 2008, S. 836) Aufgabe: Welche Möglichkeiten der Gesundheitsförderung hat die Schule? a. ) Formulieren Sie Maßnahmen in den Bereichen … • Stressmanagement • Ernährung • Rauchen & Alkohol • Bewegung • Gewaltprävention • Lehrer- Schüler- Beziehungen • Konzentration b. ) Plenum – Ideen sammeln 8 x A 3 Papier
Gesundheitsförderung Aufgabe: Welche Möglichkeiten der Gesundheitsförderung hat die Schule? Formulieren Sie Maßnahmen in den Bereichen … • • Stressmanagement Ernährung Rauchen & Alkohol Bewegung Gewaltprävention Lehrer- Schüler- Beziehungen Konzentration Lassen Sie sich von allen Ideen der Klassenkamerad. Innen inspirieren und besprechen Sie anschließend diese Ideen in der Gruppe! • • • Welche dieser Ideen könnten an unserer Schule umgesetzt werden und wie? Welche Maßnahmen wären nötig, um diese Ideen in der Schule umzusetzen? Ziel: Mindestens einen konkreten Maßnahmenplan entwerfen welcher von EUCH in der Schule umgesetzt werden könnte! Abgabe & Präsentation: 3 CE 28. 01. 20
Ideen der Schüler und Schülerinnen Bereich ERNÄHRUNG: „gesunder Snack- und Getränkeautomat“
Ideen der Schüler und Schülerinnen Bereich BEWEGUNG: „regelmäßige Sportkurse an unserer Schule für Lehrerund Schüler“ Bereich GEWALTPRÄVENTION: „Tag gegen Gewalt organisieren“ DO letzte Schulwoche (unterschiedliche Workshops z. B. Selbstverteidigungstraining, . . . ) Bereich KONZENTRATION: VITAL 4 BRAIN, VITAL 4 HEART Ausbildung für alle Lehrer und Lehrerinnen & Klassen Durchführung der Übungen zu fixen Zeiten im Unterricht
Teststoff: 3 CE Suchtprävention • • • Suchtformen- eine Einteilung Abhängigkeitssyndrom nach ICD- 10 Kohärenzsinn (nach Antonovsky) Überblick über verbreitete legale und illegale Drogen zugeteilte Suchtform lernen Infoblätter Schutz- und Risikofaktoren für Suchterkrankungen Übungen der Suchtprävention: „Seelentank“, „Selbstwert- Pokal“ Schritte des Problemlösens an Problem anwenden können! Nuggets Video + Konsumverlauf Definition Gesundheitsförderung & mögliche Maßnahmen in der Schule für die Bereiche: Nikotin & Alkohol, Gewalt, Stressmanagement, Lehrer- Schüler- Beziehung, Schüler- Schüler. Beziehung, Bewegung, Ernährung, Konzentration
ONE- MINUTE- PAPER • • • Was hast du gelernt? Was war spannend/ interessant/überraschend/lustig für dich? Das hat mich geärgert/irritiert! Was war neu für dich? Was hat diese Übung mit mir gemacht? Wie ist es dir bei dieser Übung gegangen? Das nehme ich mir vor/mit. . . Das muss ich noch lernen. . . Wie geht es dir jetzt? Was hast du für Erlebnisse/ Erfahrungen gemacht/gehabt? Wie kannst du diese Erfahrungen/Inhalte im Alltag anwenden?
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