Statistische Methoden I WS 20022003 Probeklausur Freitag 13
Statistische Methoden I WS 2002/2003 Probeklausur Freitag, 13. Dezember 2002 - statt Vorlesung - Nächsten Freitag!!!
Die hypergeometrische Verteilung Notation
Eine Urne enthält n Kugeln, davon N weiße und n - N schwarze. Aus der Urne werden nacheinander m Kugeln ohne Zurücklegen gezogen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, genau k weiße Kugeln zu ziehen? Sie beträgt gerade H(n, N, m)(k)!
Wahrscheinlichkeitsdichten
Die Exponential-Verteilung
Die Gauß- oder Normalverteilung
Die Cauchy-Verteilung
Die Student- oder t-Verteilung Hängt von Parameter n ab!
Die Chi-Quadrat-Verteilung Hängt ebenfalls von Parameter n ab!
Unabhängigkeit Vier Spielkarten zeigen auf der Vorderseite die folgenden Aufschriften: 0 0 1 0 1 0 0 Eine Karte wird zufällig gezogen. Ereignisse A, B und C A : „Oben steht eine 0“ B: „In der Mitte steht eine 0“ C: „Unten steht eine 0“ 1 1 1
Man hat zwar: Trotzdem sind die Ereignisse A, B und C nicht unabhängig: d. h. C kann nicht eintreten, wenn A und B eintreten.
Allgemein definiert man:
Bedingte Wahrscheinlichkeiten Die Belegschaft eines Betriebes wird nach Rauchern und Nichtrauchern eingeteilt. Dabei ergibt sich die folgende Tabelle:
Also haben wir: Allgemein definiert man:
Pfadregel Dann hat man:
Baumdiagramm
Urne mit roten und grünen Kugeln Wir betrachten eine Urne mit einer roten und 3 grünen Kugeln. 1. Stufe: Eine Kugel wird zufällig gezogen, ihre Farbe notiert. Anschließend werden diese und eine Kugel derselben Farbe in die Urne zurückgelegt. 2. Stufe: Nach dem guten Mischen wird erneut eine Kugel zufällig gezogen und deren Farbe notiert.
Baumdiagramm START 3/4 1/4 0 4/5 0 1 1/5 1 3/5 0 2/5 1
Allgemein: Formel von der totalen Wahrscheinlichkeit
Formel von der totalen Wahrscheinlichkeit Einkommensverteilung der Haushalte in einer bestimmten Gegend Anteil der Haushalte, die ein Auto > DM 40 000, - anschaffen, in den verschiedenen Einkommensklassen
Es ergibt sich: 5 Also nach der Formel für die totale Wahrscheinlichkeit:
Allgemein: Formel von der totalen Wahrscheinlichkeit
Fröhliche. Weihnachten wünscht Shirley
Satz von Bayes
Satz von Bayes In einer Stadt vermutet man, dass für die Bevölkerung die folgende Aufteilung in Deutsche, Italiener und Ausländer, die keine Italiener sind, besteht: wobei die letzte Zeile den jeweiligen Anteil von Personen in der Bevölkerungsgruppe angibt, die gerne Spaghetti bestellen. (Beispiel nach H. Haase: Stochastik für Betriebswirte)
Jemand bestellt in einer Gaststätte Spaghetti. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Gast ein Deutscher, ein Italiener oder ein nicht-italienischer Ausländer ist? D: „Der Gast ist ein Deutscher“ I: „Der Gast ist ein Italiener“ A: „Der Gast ist ein Ausländer, aber kein Italiener“ S: „Der Gast bestellt Spaghetti“
Nach der Formel für die totale Wahrscheinlichkeit hat man: Daraus ergibt sich nach dem Satz von Bayes
Satz von Bayes
Lernen aus Erfahrung Beispiel Eine Urne enthält 4 Kugeln. Wir wissen, dass eine der folgenden Situationen A 1, A 2 oder A 3 vorliegt: A 1: eine Kugel ist rot, die drei anderen sind grün A 2: zwei Kugeln sind rot, die beiden anderen grün A 3: drei Kugeln sind rot, eine ist grün Die Wahrscheinlichkeiten für die drei Möglichkeiten sind unbekannt. Wir setzen: P(A 1) = p 1 P(A 2) = p 2 P(A 3) = p 3
Wir ziehen aus der Urne m Kugeln mit Zurücklegen. Nehmen wir nun an, dass das Ereignis B geschieht. B „Bei jedem Zug zeigt sich eine rote Kugel“ Dann hat man:
Nach dem Satz von Bayes erhalten wir: Ebenso:
Unabhängig von den Werten für p 1, p 2 und p 3 hat man: Für große m nähert sich die bedingte Wahrscheinlichkeit für A 3 gegeben B dem Wert 1, während sich die bedingten Wahrscheinlichkeiten für A 1 und A 2 dem Wert 0 annähern.
- Slides: 33