Schulische Praxiselemente im Lehramtsstudium NRW BERBLICK Praxiselemente der
Schulische Praxiselemente im Lehramtsstudium NRW ÜBERBLICK
Praxiselemente der Lehrerausbildung vor und während der universitären Ausbildung Studium Eignungspraktikum Orientierungspraktikum Praxissemester Portfoliodokumentation Vorbereitungsdienst
Das Eignungspraktikum Ziel • • • Klärung der Eignungsfrage durch Praxiserkundung und Reflexion Begleitete Erstbegegnung mit dem Arbeitsplatz Schule Sensibilisierung für die Eignung zum Lehrerberuf Zeit • • • In der Regel zwischen Abitur und Studium Kann auch während des Studiums an einzelnen Tagen absolviert werden Zeitumfang: 20 Schultage à 6 Zeitstunden (Block oder einzelne Tage) Grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt des Schuljahres möglich Pro Schule eine Entlastungsstunde Inhalte Praktikant. In: • Beobachtungs- und Lernsituationen in und außerhalb des Unterrichtes (auch z. B. Konferenzen, Pausenaufsichten, Wandertage) • Fragender Austausch mit den Unterrichtenden und der/dem Mentor. In • Punktuelles Handeln vor Schülergruppen (z. B. Hilfe bei Aufgabenbearbeitung) • Aktive Teilnahme an Unterrichtsvorbereitung, durchführung, -reflexion, Elternarbeit • Kein eigenverantwortlicher Unterricht oder ganze Unterrichtsstunden • Dokumentation in einem Portfolio Zuständigkeit Schule (Schulleitung, Mentor. Innen) • Begleitung durch die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (Schulung der Mentor. Innen, Ansprechpartner) Mentor. In: • wird von der Schulleitung bestellt • stellt die Ausschreibungen im SVP ein • schafft Hospitationsmöglichkeiten • organisiert Lern- und Beobachtungsmöglichkeiten auf Basis der 4 Standards auf den Portfoliobögen • berät und begleitet • führt die abschließende Eignungsberatung durch • Schulleitung • • • legt die Zeitfenster für die einzelnen Praktikumsplätze in Absprache mit der Mentorin fest (bis 15 Lehrerstellen: 3 Plätze; über 15 Lehrerstellen: bis zu 5 Plätze) bearbeitet die Ausschreibungen im SVP schließt mit den Praktikanten den Praktikumsvertrag ab (SVP) belehrt über Verschwiegenheit und Infektionsschutz stellt über das SVP die Praktikumsbescheinigung aus
Das Orientierungspraktikum Ziel • • • Reflexion der Berufswahl und kritisch-analytische Auseinandersetzung mit der Schulpraxis Überprüfung des erworbenen theoretischen Wissens im Praxisfeld Schule Theoriegeleitete „Erforschung“ von Schule Voraussetzung: Absolviertes Eignungspraktikum Zeit Inhalte 1. Studienjahr des Bachelorstudiums Zeitumfang: • 80 Zeitstunden innerhalb von 4 Wochen an mindestens 4 Tagen Präsenz an der Schule • Systematische Beobachtung und kritisch- analytische Reflexion von Schule und Unterricht • Aktive Gestaltung: z. B. Förderung einzelner Schüler. Innen, Mithilfe in Freiarbeitsphasen, bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, bei der Gestaltung von Schulfesten • Angeleitete Durchführung eigener Unterrichtssequenzen möglich, aber nicht zwingend notwendig • Begleitseminarrahmen an der Universität (stellt konkrete Beobachtungsaufgaben) • Dokumentation in einem Portfolio • Zuständigkeit Schulleitung Praktikant. Innen • Die Studierenden suchen selbstständig eine Praktikumsschule entsprechend der studierten Schulform. • Universität • Fakultäten für Bildungswissenschaften • Praktikumsbüro der ZLB • Schule (Mentor. In) • Organisation von Unterrichtshospitationen • Praktikumsbescheinigung (Mentor. In oder SL) • • stellt Praktikumsplatz zur Verfügung beauftragt eine Lehrkraft mit der Begleitung der/des Praktikantin/en stellt Schulbescheinigung aus belehrt über Infektionsschutz und Verschwiegenheit
Das Praxissemester Ziel • Impulse und Anstöße aus dem Praxisfeld Schule für nachfolgende Studienelemente sammeln – erste Grundlagen für den Vorbereitungsdienst • Verknüpfung von theoretischem Basiswissen aus dem Studium mit schulischer Praxiserfahrung • Kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit für den Lehrerberuf relevanten Fragestellungen Zeit Inhalte Studierende im 2. oder 3. Mastersemester • Zeitumfang: 5 Monate – orientiert sich am Schulhalbjahr (Beginn: 15. 02 oder 15. 09. ) • Präsenz an der Schule 250 Std. an • vier Tagen (Mo-Do) in • ca. 16 Wochen (ca. 4 Std/Tag) → Anwesenheit im Unterricht unter Begleitung in den Fächern (bis zu 70 Ustd. ) + Teilnahme an außerunterrichtlichen Aktivitäten • Lernerfahrungen in den Kernhandlungsfeldern „Unterrichten und Erziehen“ • Wahrnehmung, Reflexion, Entwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit • Planung, Durchführung, Auswertung erster Unterrichtsstunden • Schrittweise Heranführung an das Unterrichten: zunächst kleinere Unterrichtssequenzen, dann 2 Unterrichtsvorhaben in beiden Fächern (12 -15 Std. ) • Studienprojekte: je ein Projekt in beiden Fächern, ein Projekt in Bildungswissenschaften • Bilanz- und Perspektivgespräch • Begleitseminar am zugewiesenen Zfs. L • Dokumentation in einem Portfolio • • Pro PSS 2 Entlastungsstunden pro Schulhalbjahr für die Schule Zuständigkeit Universität • Zuweisung an die Schulen, Kontakt mit den Schulen über PVP • Modulabschlussprüfungen Zfs. L • Begleitseminar und Unterrichtsbesuche Schule (ABB) • Informationsaustausch mit der Universität über PVP • Organisation von Unterrichtsbegleitung, Hospitationen, Konferenzen, Elterngesprächen, außerunterrichtlichen Aktivitäten • Hilfestellung bei der Durchführung der Studienprojekte • Durchführung des Bu. PGesprächs mit Vertretern des Zfs. L Schulleitung • Beauftragung von Lehrkräften mit der schulpraktischen Ausbildung • Benennen der Fächer, in denen Ausbildung an der Schule möglich ist • Kooperation mit der/dem Ausbildungsbeauftragten • Genehmigung der Studienprojekte • Belehrung Infektionsschutz und Verschwiegenheit Praktikumsplätze: > 30 Stellen = 5 Plätze/Semester > 15 Stellen = 4 Plätze/Semester < 15 Stellen = 2 Plätze/ Semester
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