Personenbezogene Gesundheitsfrderung Mag Verena Gratzer Bed Organisatorisches 2
Personenbezogene Gesundheitsförderung Mag. Verena Gratzer, Bed.
Organisatorisches 2
Anwesenheit Präsenz: ① 75% (physische und geistige) Anwesenheit ② aktive Mitarbeit ① Themen einbringen ② Mitarbeit bei Gruppenaufgaben ③ Beiträge zu konkreten Themen leisten ③ lessons learned 3
Workload • 1, 6 SWS, 2, 5 ECTS • 18 Std. (=24 EH) Präsenz • 44, 5 Std. Selbststudium 4
Selbststudium (44, 5 Stunden) • Lessons learned Ihre Erkenntnisse aus der Einheit ca. 1 Seite Abgabe jeweils 1 Tag vor der nächsten Einheit, bzw 1 Woche nach der letzten Einheit 5
Selbststudium (44, 5 Stunden) Resilienz - Werkzeugkoffer • Gestalten Sie kreativ einen Werkzeugkoffer für Ihre Resilienz • Ein Tool, das sie immer bei sich tragen, das auf Ihrem Schreibtisch steht oder in der Klasse seinen Platz findet • Ein Tool, das Ihnen immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert • Ein Tool, das Sie erinnert an sich und ihre verfügbaren Ressourcen zu achten • Präsentieren Sie diese im Plenum in der 7. Einheit 6
geplante (mögliche) Inhalte EH Inhalt 1. Zoom Organisatorisches, Erwartungen der Studierenden Gesundheitsbegriff, Gesundheitsdeterminanten (Wh. ) Stärken 2. Zoom Wertearbeit, 3. Zoom Antreiber 4. Zoom Stress 5. Zoom Resilienz 6. Zoom Erholung 7. Zoom Präsentation Arbeitsaufträge 8. Zoom 7
Personenbezogene Gesundheitsförderung 8
Diese LV dient der Auseinandersetzung mit sich selbst in Bezug auf Ihr zukünftiges Berufsumfeld. Wie bleibe ich gesund, um meine Arbeit zufrieden und mit Freude zu erledigen? Um das herauszufinden, muss jeder für sich wissen, wer er ist, welche Stärken er hat, wo die Schwachpunkte sind und welche Ressourcen zur Verfügung stehen. Meine persönlichen Stärken Impulsgedanken 9
Stärken - Schatzkiste 10
Meine Superkräfte 11
Persönliche Stärken • Welche Stärken haben Sie? Was können Sie besonders gut? Schreiben Sie auf das ABL. „Meine Superkräfte“ ihre Stärken auf! Erweitern Sie diese durch die 24 Charakterstärken von Seligman – was gehört davon noch zu Ihren Stärken? (nächste Folie) Welche Situationen fallen Ihnen ein, wo Sie Ihre Stärken in Bezug auf Studium/Praxis ausleben können? Wo setze ich meine Kräfte ein? 12
Positive Charakterstärken nach Seligman Tomoff, M. , Positive Psychologie im Unterricht, 2017 13
Lebenslinie Humor Oma Schifahren - Ausdauer Mama Tragen Sie in einer Lebenslinie ein, welche Personen und welche Situationen Sie bei der Entwicklung Ihrer Stärken unterstützt haben: Sehen Sie sich Ihr Bild dankbar an und lassen Sie Ihre Lebenslinie auf sich wirken! 14
Stärkenpyramide • Nehmen Sie Ihr Arbeitsblatt mit den Superkräften her und kreisen Sie Ihre 6 wichtigsten Stärken ein. • Anschließend bauen Sie damit eine Pyramide. Ihre wichtigste Stärke Ihre soliden Stärken 3 Basisstärken 15
Übung: Wohlwollendes Hypothetisieren Hypothtisieren sie wohlwollend in der Gruppe, genießen Sie, seien Sie kreativ, beobachten und reflektieren Sie in der jeweiligen Position! • • Ich glaube, du. . . Du kannst bestimmt, . . . Besonders gut, . . . In deiner Freizeit, . . . In deiner Wohnung findet man, . . . Alle deine Freunde sagen, . . . Hervorragend, . . 16
Möglichkeiten, um sich ein Stück näher kennenzulernen • Selbst-/Fremdwahrnehmung im Anhang: Füllen Sie für sich den Einschätzungstest aus und lassen Sie ihn auch durch eine andere Person ausfüllen. Vergleichen Sie die Ergebnisse! Wie authentisch sind Sie? Wo gibt es Übereinstimmungen? Wodurch können Sie vielleicht Unterschiede erklären? • Big Five der Persönlichkeitsbildung – nächste Folie Führen Sie den Test durch. Achten Sie darauf, dass diese Tests immer eine Momentaufnahme sind und nur in dem Grade zuverlässlich sind, wie Sie sich darauf einlassen. Was sagt Ihnen Ihr Ergebnis? Wo ist es für Sie stimmig? In welchen Bereichen passt es für Sie nicht? 17
Selbst- und Fremdwahrnehmung 18
Big Five der Persönlichkeitsbildung Ocean-Modell In den 1930 er Jahren begann die Entwicklung des Big Five mit dem lexikalischen Ansatz (Thurstone, Allport, Odbert). Die grundlegende Idee war, dass alle Persönlichkeitsmerkmale in der Sprache abgebildet sind und dadurch sämtliche Facetten und Unterschiede zwischen Personen im Wörterbuch zu finden sind. Unglaubliche 18. 000 Begriffe standen am Anfang auf der Liste der Wissenschaftler, die nach einem bestimmten System, der Faktorenanalyse, in fünf stabile und unterscheidbare Faktoren heruntergebrochen wurden - die Big Five. Neurotizismus Auch Stabilität genannt. Dieser Faktor beschreibt die Fähigkeit, auf Rückschläge zu reagieren, Stress auszuhalten oder mit äußeren Störungen fertig zu werden. Extraversion Dieser Faktor beschreibt das Bedürfnis nach Aktivität, Geselligkeit und Kontakt. Offenheit Mit diesem Faktor werden das Interesse und das Ausmaß beschrieben, mit der nach neuen Erfahrungen und Ideen gesucht wird. Verträglichkeit Dieser Faktor beschreibt, ähnlich wie Extraversion, die soziale Interaktion zwischen Menschen. Bei der Verträglichkeit geht es um die Behauptung eigener Interessen versus die Berücksichtigung anderer Interessen. Gewissenhaftigkeit Dieser Faktor beschreibt den Grad an Selbstkontrolle, Genauigkeit, Organisationsfähigkeit und Zielstrebigkeit. https: //www. 123 test. com/de/Das-Pers%C 3%B 6 nlichkeitsmodell-der-Big-Five/ 19
Theorie des Mesotes „Lehre des rechten Maßes“ … ist ein von Aristoteles in die Ethik eingeführter Begriff; alle Tugenden (Stärken) haben ein Übermaß und einen Mangel wichtig ist es, eine Balance herzustellen 20
Markt der schlechten Eigenschaften • Welche Ihrer Eigenschaften erleben Sie als nicht besonders hilfreich, als schlecht? • Welche Eigenschaft würden Sie gerne „los werden“? – auf 1 Kärtchen schreiben • Kärtchen sammeln, fremdes Kärtchen ziehen und „feilbieten“ (positives Umformulieren der Eigenschaft) 21
Beispiele • Meine Schwäche ist…. • Aber wenn ich sie von einer anderen Perspektive betrachte… 22
Lessons Learned… • Wo liegen meine Stärken? • Deckt sich Selbst / Fremdbild? Wo nicht? • Habe ich Stärken, die oft unbeachtet / ungenutzt sind? • Wo nütze ich meine Stäken? Wo könnte ich sie nützen? 23
Bis zum nächsten mal! 24
- Slides: 24