Offene Werkstattarbeit in der Einrichtung Dipl Pd Christel
Offene Werkstattarbeit in der Einrichtung Dipl. Päd. Christel van Dieken Frei. Raum Lernwerkstatt, Hamburg Institut für Bildungsinnovation www. christelvandieken. de christelvandieken@web. de Eine Pädagogik der Vielfalt gestalten
Was ist offene Werkstattpädagogik? christelvandieken@web. de Das Konzept der offenen Werkstattpädagogik
christelvandieken@web. de Lukas
Kinder am Leben beteiligen (Lebensweltorientierung Bildunsrahmenplan AT) Raum schaffen für selbstbestimmte Bildungsprozesse und individuelle Bedürfnisse der Kinder (Beispiel weben) Die Räume haben Werkstattcharakter Ästhetisches Lernen ermöglichen (Reggio) – Raum schaffen für die 100 Sprachen der Kinder Umsetzung dieser pädagogischen Konzeption in ein Raumkonzept christelvandieken@web. de Freiheit und Verantwortung ermöglichen (offene Arbeit)
christelvandieken@web. de Ein Weg zur Erarbeitung eines Raumkonzeptes
Was haben Sie besonders gern und intensiv gespielt? christelvandieken@web. de Was für ein Kind waren Sie?
• Das Recht eines Kindes auf unverplante Zeit • Raum schaffen für kindliche Spielbedürfnisse und Themen • „Qualität“ von Orten schaffen christelvandieken@web. de Konsequenz aus der Erinnerung der Spielorte für das Raumkonzept
November 1997 christelvandieken@web. de • „Kinder sollten mehr spielen als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist – dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. “ Astrid Lindgren, Abendzeitung München, 4.
• Bildungsrahmenplan AT 14 christelvandieken@web. de • Das Spiel ist die wichtigste Lernform, denn in einem reichhaltigen Spielumfeld werden unza hlige synaptische Verbindungen im kindlichen Gehirn aufgebaut und laufend benu tzt. Diese neuronalen Netzwerke unterstu tzen Kinder auch in der Zukunft dabei, ein immer umfassenderes Weltversta ndnis zu erwerben.
christelvandieken@web. de Unser Bild vom Kind zeigt sich im Raumkonzept einer Bildungsinstitution
christelvandieken@web. de Räume senden Botschaften
Unterschiedliches erfordert Unterschiedliches d. h. es ist erforderlich: zu individualisieren und zu differenzieren (s. Bildungsrahmenplan AT) christelvandieken@web. de Kinder sind unterschiedlich
• Jedes Kind findet etwas, was seinem Entwicklungsbedürfnis, seinem Interesse, seinen Kompetenzen entspricht christelvandieken@web. de Raum für Vielfalt und Unterschiedlichkeit schaffen
1. vielfältige, unterschiedliche Aktionsbereiche schaffen 3. vielfältige, unterschiedliche Materialqualitäten bieten 4. unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in der Ausstattung christelvandieken@web. de 2. Ausstattung der Aktionsbereiche mit unterschiedlichen Möbeln und Spielmaterialien
Rolle der Pädagogen: Pädagogisches Konzept umsetzen in Raumkonzept christelvandieken@web. de Raumkonzepte sind gestaltete pädagogische Konzeption
Räume mit Werkstattcharakter schaffen Werkstattleiter/Experten erforderlich christelvandieken@web. de für das aktive selbständige Tun der Kinder
Welche Aufgaben haben Werkstattleiter/ Experten, Meister ihres Fachs? 17 Lernwerkstatt Christel van Dieken
christelvandieken@web. de Material zur Verfügung stellen
christelvandieken@web. de vorbereitete Umgebung schaffen
Kinder be(ob)achten christelvandieken@web. de • Impulse von Kindern aufgreifen
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Kindern die freie Wahl ermöglichen Gerald Hüther Lernwerkstatt Christel van Dieken „Die besten Anregungen für noch zu knüpfende bzw. zu stabilisierende Verschaltungen im Gehirn sind diejenigen, die das Kind von innen, also aus sich selbst heraus, entwickelt. “ 24
Kinder be(ob)achten • Kindern vertrauen christelvandieken@web. de • Kindern etwas zutrauen
christelvandieken@web. de Räume schaffen, die Herausforderungen bieten
Bildungsrahmenplan AT S. 6 christelvandieken@web. de „Unter Selbstkompetenz oder personaler Kompetenz werden ein positives Selbstkonzept, Selbststa ndigkeit, Eigeninitiative und die Fa higkeit, fu r sich selbst verantwortlich handeln zu ko nnen, verstanden. . Resiliente Kinder glauben an ihre Selbstwirksamkeit, setzen sich mit Problemsituationen aktiv auseinander und bringen ihre Kompetenzen optimal ein. Die Bewa ltigung herausfordernder Situationen sta rkt wiederum ihr Selbstwertgefu hl. “
• Räume schaffen, die Kindern Autonomie Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglichen (wie ? ) christelvandieken@web. de Zusammenfassung der Rolle der Pädagog. Innen
Stellen Sie diese Frage im Team christelvandieken@web. de Wo bietet unser Raumkonzept den Kindern Möglichkeiten „Selbstwirksamkeit zu erfahren?
christelvandieken@web. de Der Weg dorthin
christelvandieken@web. de So zu arbeiten macht Öffnungsprozesse im Team erforderlich
christelvandieken@web. de Zuständigkeiten klären Aufgaben der Experten definieren
(Konzeptions- und Methodenfreiheit/ Prozessqualität Bildungsrahmenplan AT S. 25) christelvandieken@web. de Diskutieren Sie Ihr pädagogisches Konzept
Dieses wird schriftlich fixiert und ist Planungs- und Handlungsgrundlage christelvandieken@web. de Erarbeiten Sie sich die Vision eines (Raum-)Konzeptes
Erarbeitung eines Raumkonzeptes im Team Schaffung von Klarheit und Struktur u inhaltlich u gestalterisch u ästhetisch christelvandieken@web. de Erste potentielle Schritte
christelvandieken@web. de visuelles Buffet schaffen Materialien „lecker“ präsentieren
Für den Erfolg dringend erforderlich • Immer wieder: Reflexion der Praxis : sind wir im Dialog • - mit Kindern – im Team – mit dem Träger christelvandieken@web. de • Kontinuierliche langfristige Begleitung durch den Träger • Gezielte Fortbildung für Experten • Unterstützung durch Leitung
christelvandieken@web. de Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Planen und Gestalten und Dranbleiben
Christel und Julian van Dieken Cornelsen Verlag , Berlin 2014 christelvandieken@web. de Einblicke in Kitas - Schöne Kitaräume gestalten -
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