Motivation und Fehlzeiten Pamela Rackow Barbara Stumper Gliederung
Motivation und Fehlzeiten Pamela Rackow & Barbara Stumper
Gliederung n n n Definition Fehlzeiten – Krankheit – Gesundheit Warum werden Fehlzeiten untersucht? Welche Größen beeinflussen Fehlzeiten? Motivation & Fehlzeiten: Untersuchungen von Kleinbeck, 1983 & 1990 Mit welchen Maßnahmen kann man Fehlzeiten senken?
Was stellt Ihr Euch unter Fehlzeiten vor? Wie würdet Ihr Fehlzeiten definieren? n Wie würdet Ihr Fehlzeiten erheben – z. B. in einem Betrieb mit 500 Angestellten? n
Definition: Fehlzeiten Eissing, G. (1991)
Ausfallgründe nach Wirtschaftsbereichen (1988)
Begriff der Krankheit: arbeitsrechtliche Definition Unvermögen, die vertragliche Leistung zu erbringen n Arbeit ist nicht möglich oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung des Gesundheitszustandes n Feststellung und zeitliche Festlegung erfolgt durch den Arzt und ein Attest n
Sozialmedizinische Definition (Nicholson, 1977) Krankheit und Gesundheit als Pole eines Kontinuums n Krankheit = objektive Unmöglichkeit der Arbeitsausführung n Gesundheit = subj. Wohlbefinden (WHO) n Motivation als Schwelle n
Warum werden Fehlzeiten untersucht? n Betriebsseite: – Kostenfaktor – Störung des Produktionsablaufs n Arbeitnehmerseite: – u. U. leidvolle Beeinträchtigung ihrer Gesundheit n Kollegenseite: – Mehrarbeit – Belastung n Grundlage für Interventionsmaßnahmen
Welche Größen beeinflussen Fehlzeiten? n Betrieblich wenig zu beeinflussende Größen – Krankheitsart, Betriebsgröße, Alter und Betriebszugehörigkeit, Geschlecht u. a. n Betrieblich beeinflussbare Größen – Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitszeit, Qualifikation, Vorgesetztenverhalten u. a.
Motivation & Fehlzeiten Quast, Kleinbeck & Stachelhaus, 1990 Welchen Einfluss hat das Motivationspotential der Arbeit auf Fehlzeiten? n Welchen Einfluss hat das Wachstumsbedürfnis auf Fehlzeiten? n Welchen Einfluss hat die Instrumentalität von Abwesenheit auf Fehlzeiten? n
Job Characteristics Model Hackman & Oldham, 1977
Modell für motivationsbedingte Fehlzeiten Kleinbeck, 1983
Mit welchen Maßnahmen kann man Fehlzeiten senken? n Analyse von Fehlzeiten n Mitarbeiter einbeziehen n Arbeitszeitgestaltung n Arbeitsplatz ergonomisch gestalten n Attest
Motivierungsgehalt der Arbeit - Arbeitsinhalt - Aufstiegschancen - Gruppenklima Personenmerkmale Vorgesetztenverhalten Personalklassifikation oder -selektion n Motivänderungsprogramme n. Führungsverhalten n n. Rückkehrgespräche n. Fehlzeitenbriefe
Rückkehrgespräche
Fehlzeitenbriefe
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Literatur n n n Eissing, G. (1991). Fehlzeiten – Betriebliche Ursachenanalyse und Maßnahmen. Angewandte Arbeitswissenschaft. 130, 44 -104. Kleinbeck, U. et al. (1983). Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen leistungsthematischer Motivation und betrieblichen Fehlzeiten. Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie. 3, 425 -441. Quast, H. H. , Kleinbeck, U. & Stachelhaus, S. (1990). Motivational determinants of absence behaviour. In: Kleinbeck, U. et al. (Eds. ). Work motivation. 157 -167. Hillsdale: Lawrence Erlbaum.
Ergebnisse
Ergebnisse
Mit welchen Maßnahmen kann man Fehlzeiten senken? n n n n n Analyse von Fehlzeiten Arbeitszeitgestaltung Einbeziehung der Mitarbeiter Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Arbeitsinhalt Führungsverhalten Fehlzeitencontrolling und Krankengespräch Attest Rückkehrgespräche + Fehlzeitenbriefe
Weitere Maßnahmen zur Senkung von Fehlzeiten Personalklassifikation oder –selektion n Entwicklung und Einsatz von Motivänderungsprogrammen n Gruppenklima n Aufstiegschancen n
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