Klassenzimmer 1950 Klassenzimmer 2010 Schule neu denken Impulse








































































































































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Klassenzimmer 1950 Klassenzimmer 2010 Schule neu denken Impulse für eine veränderte Lernkultur
Gesellschaftliche Megatrends ZUKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz Interaktion Verstehen Orientierung Evaluation Menschenbild Lernorte Lernverständnis Arrangements Funktionsverständnis Rollenverständnis Autagogik
Ich weiss nicht, wer das Wasser entdeckt hat, aber es war kein Fisch. (Marshal Mc. Luhan) I II IV V S IX VI VIII IX X
Anders heisst nicht immer besser, aber besser heisst immer anders. Merkmale der Schule 1. Unterrichtsfächer 6. Lehrerausbildung 2. Lehrstoff und Lehrmittel 7. Jahresbesoldung 3. Jahrgangsklassen 8. Prüfungen / Zensuren 4. Klassengrösse 9. Schulaufsicht 5. Stundenplan Neun Merkmale der Volksschule des 19. Jahrhunderts (nach Caspar Melchior Hirzel, 1829)
Gesellschaftliche Megatrends Diversität Virtualität Vielfalt / Sozialisierung Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Medien / Weltbezug Relativität Informationsflut / Hypes Singularität Vereinzelung / Trophäen Verändertes Lernverhalten Personalität Charakter / Werte Instabilität Wandel / Orientierung Verändertes Sozialverhalten Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. René Magritte: Golconde Ursus Wehrli: Kunst aufräumen
Institution sind die verlängerten Schatten einzelner Menschen. (Ralph Waldo Emerson)
Jede Zukunft hat eine Herkunft Vorwissen =. 67 |9 | September 20 |
Leseleistungen Einschulung 5% kennen noch keinen Buchstaben Fast 30% Lernstoff Klasse 1 vollständig bewältigt Moser et al. , 2005
Gesellschaftliche Megatrends Diversität Virtualität Vielfalt / Sozialisierung Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Medien / Weltbezug Relativität Informationsflut / Hypes Singularität Vereinzelung / Trophäen Verändertes Lernverhalten Personalität Charakter / Werte Instabilität Wandel / Orientierung Verändertes Sozialverhalten Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen
Bildung von „Bildschirm“ nicht von „Buch“, sonst hiesse es Buchung. (Dieter Hildebrandt) Jugendliche und Bildschirmmedien JIM 2010: 12 -19 Jährige e h : c i g l a t t T i n o r h c p s n h e c Dur lstund u h c S PC 05: 00 Zeit pro Tag in Stunden 04: 30 04: 00 03: 30 03: 00 02: 30 02: 00 01: 30 01: 00 Fernsehen 3 00: 30 00: 00 Jungen Mädchen
Schon früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung. (Wilhelm Busch)
Gesellschaftliche Megatrends Diversität Virtualität Vielfalt / Sozialisierung Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Medien / Weltbezug Relativität Informationsflut / Hypes Singularität Vereinzelung / Trophäen Verändertes Lernverhalten Personalität Charakter / Werte Instabilität Wandel / Orientierung Verändertes Sozialverhalten Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen
Ich kann, weil ich will, was ich muss. (Immanuel Kant)
Der Schlüssel zum Erfolg steckt innen.
Kompetenzen für Leben und Studium
Gesellschaftliche Megatrends HERKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) ZUKUNFT
Gesellschaftliche Megatrends HERKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) ZUKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz
Das Leben ist nichts, wenn man nichts aus ihm macht. t r e w n e Ziel: Selbstgestaltungskompetenz Fit sein fürs Leben - jetzt und später g i E
Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche) FACHKOMPETENZ Relevantes und bedürfnisgerecht verfügbares Wissen. a. Die „Welt“ begreifen und sich aktiv darüber verständigen können. LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen. a. Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. a. Konstruktive Beziehung gestalten können – zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. FACHKOMPETENZ Selbstgestaltungskompetenz SELBSTKOMPETENZ LERNKOMPETENZ
Erfahrung ist die Grundlage aller Erkenntnis. FACHKOMPETENZ Kommunikation (Sprachen, Medien) “ lt Zahlen (Rechnen, Mathematik) e W Biologie, Zoologie) Umwelt (Chemie, „Physik, h c Mitwelt (Geografie, Geschichte, Gesellschaft) a n Haushalt je (Konsum, Werkzeuge, Materialien) Mensch (Psychologie, Humanbiologie) Was? Und wieviel? Pareto-Prinzip FACHKOMPETENZ Selbstgestaltungskompetenz SELBSTKOMPETENZ LERNKOMPETENZ
Ein Experiment ¢ Im nachfolgenden Experiment sehen Sie jeweils zwei Wörter. Zu diesen Wörtern sollen Sie einen Satz lesen. Wichtig: Finden Sie beim Lesen des Satzes die versteckten zwei Schreibfehler.
Schal - Traum Ich trug einen grühnen Schal in meinen Traum.
Bonbons - Kopfhörer Bei den CDs und den Kopfhörer lagen überal Bonbons.
Gitarre - Angel Er nahm die Gitarre und eine Angel mitt in seinen Uhrlaub.
Party - Flugzeug Schohn im Flugzeug begann die ausgelassene Party.
Bett - Gabel Sie konte kaum die Gabel halten, so schwach wie sie im Bett sass.
Sonne - Stuhl Er rükte sich den Stuhl weiter inn die Sonne.
Zweiter Teil ¢ Im zweiten Teil des Experiments sehen Sie wieder zwei Wörter. Dazu sollen Sie einen Satz bilden. Denken Sie sich irgendeinen Satz aus. Es darf auch etwas Komisches sein.
Haus - Rabe ……
Drachen - Champagner ……
Bleistift - Konzert ……
Hose - Lampions ……
Auto - Oper ……
Sterne - Tisch ……
Auswertung des Experiments Testen Sie ihr Gedächtnis! ¢ Wie hiess das Partnerwort der folgenden Wörter? An wie viele Worte können Sie sich richtig erinnern? ¢ ¢ Auf die Plätze – Fertig –
¢ Schal Traum
¢ Bonbons Kopfhörer
¢ Gitarre Angel
¢ Party Flugzeug
¢ Bett Gabel
¢ Sonne Stuhl
Zwischenstand: Wie viel Richtige?
¢ Haus Rabe
¢ Drachen Champagner
¢ Bleistift Konzert
¢ Hose Lampions
¢ Auto Oper
¢ Sterne Tisch
Zweiter Teil: Wie viele Richtige?
Bobrow & Bower (1969): Comprehension and recall of sentences
Siehst du, ich sage es auch immer: mehr lernen! Ok, von jetzt an werde ich mehr lernen. Ja, das mit dem Lernen, das ist jeden Tag ein Thema. Du musst halt unbedingt mehr lernen
Der einzige Weg, der zum Wissen führt, ist Tätigkeit. (Georg Bernhard Shaw) LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. • Orientierungskompetenz • sich zurecht finden • Richtungskompetenz • wissen wohin • Erschliessungskompetenz • sich Dinge zu eigen machen • Problemlösekompetenz • mit Hindernissen umgehen • Evaluationskompetenz • Qualität beurteilen können FACHKOMPETENZ Selbstgestaltungskompetenz SELBSTKOMPETENZ LERNKOMPETENZ
Viel lesen und nicht durchschauen, ist viel essen und nicht verdauen. Nachhaltigkeit Der Grad der Auseinandersetzung determiniert die Nachhaltigkeit des Lernens. Ich hab vergessen ein Back-Up von meinem Gehirn zu machen. Jetzt ist alles aus dem letzten Schuljahr weg. Eine elaborierte Verarbeitung erfordert 40 Prozent mehr Aufwand – und bringt 800 Prozent mehr Ertrag. (Lutz Jaencke, Universität Zürich)
Das Wichtigste am Können ist das Wollen. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. • Selbstkontrolle • sich steuern können • Engagement • Freude an der Leistung • Verlässlichkeit • Pflichtbewusstsein • Zuversicht • sich selbstwirksam fühlen • Achtsamkeit • emotionale Intelligenz FACHKOMPETENZ Selbstgestaltungskompetenz SELBSTKOMPETENZ LERNKOMPETENZ
Das Wichtigste am Können ist das Wollen. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. • Selbstkontrolle • sich steuern können • Engagement • Freude an der Leistung • Verlässlichkeit • Pflichtbewusstsein • Zuversicht • sich selbstwirksam fühlen • Achtsamkeit • emotionale Intelligenz FACHKOMPETENZ Selbstgestaltungskompetenz SELBSTKOMPETENZ LERNKOMPETENZ
WALTER MISCHEL kann die Zukunft voraussagen mit einer Tüte Marshmallows Walter Mischel (* 22. Februar 1930 in Wien) war ab 1983 Professor an der Columbia University und vorher an der Stanford University tätig. Mischels berühmter so genannter Marshmallow-Test zeigt die Wichtigkeit von Impulskontrolle und Belohnungsaufschub für akademischen, emotionalen und sozialen Erfolg. Damit wird die Fähigkeit beschrieben, kurzfristig auf etwas Verlockendes für die Erreichung langfristiger Ziele zu verzichten.
Der Marshmallow-Test mit 4 Jährigen Mischel et al. Science 1989
Multidisziplinäre Gesundheits- und Entwicklungsstudie seit 1972 in Dunedin (Neuseeland) Moffitt et al. , 2011: A gradient of childhood self-control predicts health, wealth, and public safety. PNAS
50 40 30 20 10 0 1 (niedrig) 2 3 4 Selbstregulation während Kindheit 5 (hoch) Moffitt et al. , 2011 PNAS Prozent Jugendliche ohne Schulabschluss Kein Schulabschluss - Selbstregulation
Rauchen mit 15 - Selbstregulation 40 30 20 10 0 1 (niedrig) 2 3 4 Selbstregulation während Kindheit 5 (hoch) Moffitt et al. , 2011 PNAS Prozent Raucher mit 15 Jahren 50
50 40 30 20 10 0 1 (niedrig) 2 3 4 Selbstregulation während Kindheit 5 (hoch) Moffitt et al. , 2011 PNAS Prozent verurteilt auf Grund von Straftaten - Selbstregulation
0, 4 Index: Schlechte Gesundheit Index: Drogenabhängigkeit Fremdeinschätzung Drogenabhäng. 0, 2 0 -0, 2 -0, 4 1 (niedrig) 2 3 4 Selbstregulation während Kindheit 5 (hoch) Moffitt et al. , 2011 PNAS z-Werte Gesundheit als Erwachsene Gesundheit - Selbstregulation
Gesellschaftliche Megatrends HERKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) ZUKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz
Gesellschaftliche Megatrends ZUKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz Interaktion Verstehen Orientierung Evaluation Menschenbild Lernorte Lernverständnis Arrangements Funktionsverständnis Rollenverständnis
Gesellschaftliche Megatrends ZUKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz Interaktion Verstehen Orientierung Evaluation Menschenbild Lernorte Lernverständnis Arrangements Funktionsverständnis Rollenverständnis
Instrumente
Kompetenzraster
Kompetenzraster
Kompetenzraster: Standortbestimmung
Kompetenzraster: Ziele/Anforderungen Ziele für die nächste Ausbildungsstufe
Kompetenzraster: Lernnachweise 6 35 17 7 37 4 1 5 38 5 2 3 36 39 4 12 11 32 33 40 13 13 14 9 7 29 1 2 6 3 8 8 12 30 43 31 10 9 11 10 41 34 44 15 16 1442 17
Leistung: erreichte Stufe („objektive“ Kompetenz)
Leistung: Anzahl Lernnachweise (Anstrengung) 6 35 7 4 17 37 1 5 38 3 5 2 4 36 39 12 11 32 13 13 33 40 14 14 42 12 17 9 7 1 2 6 3 8 29 10 9 11 10 8 15 34 16 30 43 31 41 44
Leistung: Anzahl Lernnachweise (Anstrengung) t t i r h c s t r o F n i e s i t n s i b t e l t i r r e h s c g l S o r f e r =E Jed 6 35 7 4 17 37 1 5 38 3 5 2 4 36 39 12 11 32 13 13 33 40 14 14 42 12 17 9 7 1 2 6 3 8 29 10 9 11 10 8 15 34 16 30 43 31 41 44
Leistung: zurückgelegter Weg (Fortschritt) 6 35 7 4 17 37 1 5 38 3 5 2 4 36 39 12 11 32 13 13 33 40 14 14 42 12 17 9 7 1 2 6 3 8 29 10 9 11 10 8 15 34 16 30 43 31 41 44
Leistung: zurückgelegter Weg (Fortschritt) 6 35 . h c i e. r r g e l t o i f e r e w t r s e i m n e m n i r e Le mm o k Ich 7 4 17 37 1 5 38 3 5 2 4 36 39 12 11 32 13 13 33 40 14 14 42 12 17 9 7 1 2 6 3 8 29 10 9 11 10 8 15 34 16 30 43 31 41 44
Gesellschaftliche Megatrends ZUKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz Interaktion Verstehen Orientierung Evaluation Menschenbild Lernorte Lernverständnis Arrangements Funktionsverständnis Rollenverständnis
? Ziel ? Erfolg ¢ ¢ Wo stehst du? l Ausgangslage l Vorwissen/-erfahrungen Wo willst/musst du hin? l Ziele l Erfordernisse Wie kommst du dorthin? l Optionen l Lösungsansätze Was brauchst du? l Gelingensbedingungen l Unterstützung Situation Erwartungen Wege Ressourcen
Eigene Schule in der Schule Lern. Teams individuelle Verbindlichkeiten persönliches Coaching voneinander und miteinander Fach. Ateliers Offener Strukturierter Bereich. Projekte. Bereich Service Learning Praktika Wahlbereich Kursangebot Sport, Musik, Kunst, Handwerk Enrichment Aktivs „Unterricht“ Kernfächer Niveaugruppen Systematischer Aufbau
Eigene Schule in der Schule Lern. Teams Fach. Ateliers Offener Bereich Strukturierter Bereich Wahlbereich Aktivs „Unterricht“ Kernfächer Niveaugruppen Systematischer Aufbau
Eigene Schule in der Schule Wahlbereich Kursangebot Sport, Musik, Kunst, Handwerk Enrichment Aktivs
Eigene Schule in der Schule Lern. Teams Fach. Ateliers Offener Strukturierter Bereich Projekte (Units) Service Learning Praktika Wahlbereich Aktivs
s t i Un
Eigene Schule in der Schule Lern. Teams Fach. Ateliers Offener Strukturierter Bereich Projekte (Units) Service Learning Praktika Wahlbereich Aktivs
Lernen durch Engagement „Weltbezug“ herstellen Werte schaffen
Eigene Schule in der Schule Lern. Teams individuelle Verbindlichkeiten persönliches Coaching voneinander und miteinander Lernnachweise Offener Bereich
Es gibt kein Lernen ohne Beziehung. Jeder Lernende hat einen Coach Fachkompetenz=. 09 Lehrer-Schüler Beziehung =. 72 Hattie, 2009
Wer gute Eier will, muss sich um das Huhn kümmern. ¢ Professionelle Beziehungsgestaltung l == Mutter Teresa l == BF l == Ersatzeltern l == „Begleitung“
Die Natur kreiert nichts ohne Bedeutung. (Aristoteles) ¢ Professionelle Beziehungsgestaltung Es ist gut, dass er in meinem Leben ist. Ich will, dass er erfolgreich ist. «Activator»
Folgerungen aus wissenschaftlicher Sicht für eine effektive Lernumgebung w. Konstruktiver Umgang mit Vielfalt (Vorwissen/-erfahrungen) w. Verlagerung von Aktivität und Kompetenz zu den Lernenden whohe Anforderungen (subjektives Gefühl von Machbarkeit) w. Ressourcen kooperativ nutzen (voneinander/miteinander) w. Formative Rückmeldungen und individuelle Verbindlichkeiten w. Prinzip der Verknüpfung (fachübergreifend/Weltbezug) w. Abstützung auf emotionale und motivationale Faktoren Ziel: nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen für eine sich rasch verändernde Gesellschaft Innovative learning Environments (ILE) / Centre for Educational Research and Innovation (CERI ) / OECD
Gesellschaftliche Megatrends ZUKUNFT SELBSTGESTALTUNGSKOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT Fachkompetenz Lernkompetenz Selbstkompetenz Interaktion Verstehen Orientierung Evaluation Menschenbild Lernorte Lernverständnis Arrangements Funktionsverständnis Rollenverständnis Autagogik
Der Lohn ist nicht das, was wir erhalten, sondern das, was wir werden. «Alle Überprüfungen des Wissens, das junge Menschen fünf Jahre nach Schulabschluss noch besitzen, laufen darauf hinaus, dass das Schulsystem einen Wirkungsgrad besitzt, der gegen Null strebt. » Roth, Gerhard: Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt. Stuttgart. 201
Alles Denken ist Zurechtmachen. (Christian Morgenstern) ¢ Die Pädagogische Sanduhr • Stufe 1: Die Lehrperson bereitet den Stoff vor • Stufe 2: Der Stoff läuft an den Schülern vorbei • Stufe 3: Die Lehrperson hat ihn wieder zum Korrigieren Stoff Korrektur ¢ Aber: Lernnachweise können nur durch die Lernenden selbst erbracht und gestaltet werden. ¢ Verstehen heisst also: Der Aktivitätsschwerpunkt muss bei den Lernenden liegen.
INFORMATIONSMENGE Lernen ist nicht die Reaktion auf Lehren. GRAD DER VERARBEITUNG Verarbeitungstiefe: Was nicht in die Wurzeln geht, geht nicht in die Krone!
Wer als einziges Werkzeug einen Hammer kennt, sieht jedes Problem als Nagel. Metakognitive Strategien =. 69 | 103 | September 20 |
Erfolg ist das Ergebnis vieler kleiner Siege über sich selbst. Lernen heisst … ¢ ¢ ¢ … tätige Auseinandersetzung mit sich, mit anderen, mit der Welt … konstruktiv mit Widerständen und Schwierigkeiten umgehen. . Freude entwickeln am Umgang mit Widerständen und Schwierigkeiten.
Wer sich selber nicht mag, ist fortwährend bereit, sich dafür zu rächen. (Friedrich Nietzsche) Voraussetzung: ¢ Erfolgserlebnisse l ¢ Lernen muss erfolgreich wahrgenommen werden Glaube an die eigenen Fähigkeiten (Selbstwirksamkeit) l entwickelt sich aus entsprechenden Erfahrungen
Das Tor zur Veränderung lässt sich nur von innen öffnen. Gesellschaftliche Veränderungen Anforderungswandel Arbeitswelt Erkenntnisse der Wissenschaft
¢ Veränderungen stehen im Zusammenhang mit Emotionen z. B. Freude
¢ Veränderungen stehen im Zusammenhang mit Emotionen z. B. Ekel
¢ Veränderungen stehen im Zusammenhang mit Emotionen z. B. Angst
Wer im Bett liegt und von Fussball träumt, schiesst keine Tore. ¢ Aktive Schulen sind bessere Schulen l Aktive* und passive Schulen unterscheiden sich deutlich (Pisa 2003/Senkbeil 2005) l Kompetenzzuwachs bei Lernenden deutlich grösser, wenn an Schule vorwiegend aktive und disziplinorientierte Lehrkräfte tätig sind – im Vergleich zu Schulen mit vorwiegend «passiven» Lehrkräften (Prenzel 2004). *aktive Schulen: Evaluationsverfahren, Einbindung der Eltern, gesteuerte Schulentwicklung, aktive Profilbildung, Aktivierung der Lehrkräfte, etc
Strukturen «Stoff»
nehcsne. M
Sorge dich nicht um die Ernte, sondern um die Bestellung der Felder. (Konfuzius) Feld 1 Feld 2 Feld 3 Beziehungsgestaltung Erfolgsfokus Leistungskultur (w)in (l)earning (e)motion Der Lern. Coach (als Teil der Schule) stellt sich in den Dienst des Erfolgs des einzelnen Lernenden. Er leistet Hilfe zur Selbsthilfe (Empowerment) im Sinne eines aktiven Engagements. Jeder Mensch ist anders. Je massgeschneiderter das Programm, desto höher die Erfolgswahrscheinlichkeit. Und damit wächst die Selbstwirksamkeit Die Umgebung prägt das Verhalten. Wichtig ist ein förderndes und forderndes Klima, in dem es «cool» ist, mehr zu tun als nur das, was verlangt wird. Weil es bedeutsam ist.
Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
Hattie Quiz | 116 | September 20 |
Wer oder was ist Hattie? § John Hattie ist ein neusee§ § ländischer Forscher mit einem wichtigen Buch: John Hattie (2009) Visible Learning Dort sind 800 Meta-Analysen zusammengetragen zu Faktoren, die Einfluss auf Schülerleistungen haben. | 117 | September 20 |
Negative Entwicklung (d <. 01) Sommerferien = -. 09 | 118 | September 20 |
Normale Altersentwicklung (0 < d < 0. 18) Ernährung: =. 12 | 119 | September 20 |
Entwicklung mit Lehrer (0. 18 < d < 0. 40) Hausaufgaben =. 29 | 120 | September 20 |
Wünschenswert grosse Effekte (d >. 40) | 121 | September 20 |
Ein paar Beispiele
Der Blick auf die Schüler § Was am Schüler hat wie viel Anteil an seinem Lernerfolg? Vorwissen =. 67 | 123 | September 20 |
Der Blick auf die Lehrer § Was an der Person der Lehrer hat wie viel Anteil am Lernerfolg der Schüler? Lehrer-Schüler Beziehung =. 72 | 124 | September 20 |
Der Blick auf die Lehrer § Was in der Gestaltung des Lernprozesss hat wie viel Anteil am Lernerfolg der Schüler? Feedback =. 73 | 125 | September 20 |
Jedes Ereignis hat das Potential, uns zu verändern.
Der Blick auf die Lehrer § Die Vermittlung welcher Strategien hat wie viel Anteil am Lernerfolg der Schüler? Metakognitive Strategien =. 69 | 127 | September 20 |
Doch nun das Quiz! ¢ ¢ ¢ Finden Sie sich zusammen mit einer anderen Person und gründen Sie ein Spiel-Team. Quizfragen: Welche der drei dargestellten Einflüsse ist laut Hattie (2009) der grösste? Jedes Team hat 30 Sekunden Zeit sich für eine Antwort zu entscheiden. Für die richtige Antwort erhalten die Teams einen Punkt. Welches Team bekommt die meisten Punkte? | 128 | September 20 |
Einfluss des Elternhaus Sozioökonomischer Status Zu zweit erziehend Mutter zuhause . 57 . 17 . 00 Frage 1 von 8
Einfluss der Eltern auf das Lernen Kommunikation mit Schule und Lehrern Hausaufgabenkontrolle Unterstützender Erziehungsstil . 14 . 19 . 43 Frage 2 von 8
Einfluss des Systems Schule Die Person des Schulleiters Die Grösse der Klassen Die Grösse der Schule . 36 . 21 . 43 Frage 3 von 8
Welcher Programmfokus hat den grössten Einfluss? Werte und Moral Sozialkompetenzen Kreativität . 24 . 40 . 65 Frage 4 von 8
Welches Programm hat den grössten Einfluss? Outdoor/Adventure Spielen Berufsberatungen . 52 . 50 . 38 Frage 5 von 8
Welches Prozesselement hat den grössten Einfluss? „Time on task“ Peer Tutoring Mentoring . 36 . 55 . 15 Frage 6 von 8
Welche metakognitive Strategie hat den grössten Einfluss? Vorstrukturieren Mitschriften Notizen Selbst- verbalisation (Skizze, Gliederung) . 85 . 59 . 64 Frage 7 von 8
Einfluss der Person des Lehrers Weiterbildung Fachwissen Ausbildung . 62 . o 9 . 11 Frage 8 von 8