INFORMATIONSABEND WEITERFHRENDE SCHULEN 25 09 2018 dreigliedriges Schulsystem
INFORMATIONSABEND WEITERFÜHRENDE SCHULEN 25. 09. 2018
dreigliedriges Schulsystem Gesamtschule Qualifikationsphase Einführungsphase Gymnasium 13 12 Qualifikationsphase Einführungsphase 11 10 Sekundarstufe II Berufskolleg/ Berufl. Gymnasium 10 9 7 6 5 Hauptschule Realschule Sekundarschule Gesamtschule Gymnasium Sekundarstufe I 8
Hauptschule grundlegende allgemeine Bildung Berufskolleg/ Berufl. Gymnasium 10 9 8 7 6 5 • je nach Abschluss: Ausbildung bzw. Berufskolleg, gymnasiale Oberstufe • Doppeljgst. 9/10 – Hauptschulabschluss mit Versetzung am Ende Klasse 9 (ohne zentrales Prüfungsverfahren) • anschließend Unterricht in Klasse 10 Typ A oder Typ B • Typ A: Hauptschulabschluss nach Kl. 10 mit zentralem Prüfungsverfahren berechtigt zur Aufnahme einer Ausbildung, zum Besuch des Berufskollegs • Typ B: mittlerer Schulabschluss / Fachoberschulreife (FOR), überdurchn. Leistungen in Abschuss berechtigen zum Besuch d. gymnasialen Oberstufe • Bu. S-Projekt: Betrieb und Schule, wenn Abschluss gefährdet ist • Doppeljgst. 7/8 – zusätzl. Unterrichtsbereich: Arbeitslehre (Wirtschaftslehre, Hauswirtschaft, Technik) • Arbeitslehre, Betriebsbesichtigungen sowie Praktika leisten großen Beitrag zur Berufsorientierung • Einführung der Erweiterungs-Kurse in Mathematik und Englisch, d. h. erweiterte Förderung mit Blick auf einen mittleren Schulabschluss • 2. Fremdsprache im Rahmen eines Schulversuchs an versch. Hauptschulen • am Jahresende jeweils Beratung über Wechsel • „Komm mit“-Programm von Anfang an • Erprobungsstufe – kein „Sitzenbleiben“ - je Hj. wird über Wechsel beraten • Doppeljgst. 5/6 – Potenzialanalyse ist Basis für individuelle Förderkonzepte • Ausbau der Basiskompetenzen: Lesen, Schreiben, Rechnen • Klassenlehrerprinzip – wichtigster Ansprechpartner
Unterrichtsfächer - Hauptschule Deutsch Gesellschaftslehre: Geschichte, Erdkunde, Politik Mathematik Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik Englisch Arbeitslehre (ab Klasse 7): Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft Kunst, Musik, Textilgestaltung Religionslehre Sport Wahlpflichtunterricht: z. B. Informatik Wochenstundenrahmen: Klasse 5 28– 31 bis Klasse 10 31– 34 zusätzlich nach Wahl: bis zu 5 Wochenstunden Muttersprachlicher Unterricht
Realschule erweiterte allgemeine Bildung, praktische Fähigkeiten werden ebenso gefördert wie das Interesse an theoretischen Zusammenhängen Berufskolleg/ Berufl. Gymnasium 10 9 8 7 6 5 • je nach Abschluss: Ausbildung bzw. Berufskolleg, gymnasiale Oberstufe • ab Klasse 7 Ergänzung durch Wahlpflichtfach, ermöglicht individuelle Akzente zu setzen und zwischen unterschiedliche Schwerpunkte zu wählen • Schwerpunkte im Bereich Fremdsprache, Naturwissenschaft-Technik, Sozialwissenschaften, Musik-Kunst • Ergänzungsstunden dienen der Förderung in Deutsch, Englisch, Mathematik oder im Lernbereich Naturwissenschaften • Schulwechsel bis zum Beginn der Klasse 9 möglich • Abschlüsse: mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10 – berechtigt bei mind. befriedigender Leistung zu Besuch der gymnasialen Oberstufe, Abschluss gleichwertig dem Hauptschulabschluss oder dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 • Erprobungsstufe – Heranführung an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote der Realschule • keine Versetzung innerhalb der Erprobungsstufe • Unterricht im Klassenverband • 2. Fremdsprache ab Klasse 6
Unterrichtsfächer - Realschule Deutsch Gesellschaftslehre: Geschichte, Erdkunde, Politik Mathematik Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik Englisch Zweite Fremdsprache Kunst, Musik, Textilgestaltung Religionslehre Sport Wahlpflichtunterricht und Ergänzungsstunden Wochenstundenrahmen: Klasse 5 28– 31 bis Klasse 10 31– 34
Sekundarschule arbeitet mit Schüler. Innen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidung möglichst lange offen Die Sekundarschule bereitet Schülerinnen und Schüler sowohl auf die berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor. Gymnasium/ Berufskolleg/ Berufl. Gymnasium 10 9 Die Sekundarschule verfügt über keine eigene Oberstufe, sie geht aber mindestens eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs ein. Damit ist sichergestellt, dass Eltern bei der Anmeldung genau wissen, wo ihr Kind das Abitur machen kann. • ab Klasse 7 kann der Unterricht auf Grundlage eines Beschlusses des Schulträgers integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen • zweite Fremdsprache wird ab Jgst. 8 angeboten 8 7 6 5 • gemeinsames Lernen mindestens in den Klassen 5 und 6 • auch gymnasiale Standards von Anfang an • 2. Fremdsprache ab Klasse 6 fakultativ
Unterrichtsfächer – Sekundarschule Sek. I Deutsch Gesellschaftslehre: Geschichte, Erdkunde, Politik Mathematik Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik Englisch Kunst, Musik, Textilgestaltung Religionslehre Sport Wahlpflichtunterricht wie z. B. weitere Fremdsprachen und Ergänzungsstunden Wochenstundenrahmen: Klasse 5 28– 31 bis Klasse 10 31– 34
Gesamtschule arbeitet mit Schüler. Innen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidung möglichst lange offen 13 12 11 10 9 8 7 6 5 • einheitliche gymnasiale Oberstufe an Gesamtschule und Gymnasium • setzt den Bildungsgang der Klassen 5 bis 10 fort • nach erfolgreichem Abschluss des Bildungsganges und bestandener Abiturprüfung – Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife • Einführung der Fachleistungskurse in Klasse 7 • Fachleistungskurse sind Lerngruppen, in denen der Unterricht unterschiedlich hohe Anforderungen stellt – Grund- oder Erweiterungskurs • von Klasse 7 bis 10 immer mehr Fächer als Fachleistungskurse z. B. Mathematik, Englisch, Deutsch • Wechsel zwischen Grund- und Erweiterungskursen bis Klasse 10 möglich • Zusätzlich Ergänzungsstunden und Förderunterricht • ab Klasse 8 weitere Fremdsprache als zweite oder dritte Fremdsprache • Abschlüsse: alle bisher genannten Abschlüsse sind möglich • Übergang in gymnasiale Oberstufe bei entsprechenden Voraussetzungen oder ggf. direkter Wechsel in Jgst. 12 • Unterricht im Klassenverband • keine Versetzung bis Klasse 9 • Knüpft an Unterrichtsformen und –inhalte der Grundschule an • erste Schwerpunktsetzung in Klasse 6 durch zusätzliches Fach (Wahlpflichtunterricht) z. B. in zweiter Fremdsprache, Arbeitslehre, Naturwissenschaften
Unterrichtsfächer – Gesamtschule Sek. I Deutsch Gesellschaftslehre: Geschichte, Erdkunde, Politik Mathematik Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik Englisch Kunst, Musik, Textilgestaltung Religionslehre Sport Wahlpflichtunterricht wie z. B. weitere Fremdsprachen und Ergänzungsstunden Wochenstundenrahmen: Klasse 5 28– 31 bis Klasse 10 31– 34
Gymnasium vertiefte allgemeine Bildung, Voraussetzung für Hochschulstudium - auseinandersetzen mit komplexen Problemstellungen, fordert abstrahierendes, analysierendes, kritisches Denken 12 11 10 9 8 7 6 5 • Unterrichtsfächer in der gymnasialen Oberstufe sind drei Aufgabenfeldern zugeordnet: dem sprachlich-literarisch-künstlerischen, dem gesellschaftswissenschaftlichen, dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich • neue Bausteine darüber hinaus sind Projektkurse und Vertiefungsfächer • schulischer Teil der Fachhochschulreife wird nach Klasse 11 erreicht • nach Jgst. 12 Allgemeine Fachhochschulreife (Abitur) • ab Klasse 8 eigene Akzente setzen durch Wahlpflichtfach aus den Bereichen Mathematik-Naturwissenschaften-Technik, Gesellschaftswissenschaft. Wirtschaft oder musischer Schwerpunkt • dritte Fremdsprache ab Klasse 8 • zusätzlich Ergänzungsstunden zur differenzierten Förderung • mit Versetzung am Ende der Klasse 9 wird Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht • mittlerer Schulabschluss wird weiterhin nach Klasse 10 erreicht • alle anderen Abschlüsse der Sek. I sind ebenso zu erwerben • Erprobungsstufe – Heranführung an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote des Gymnasiums • Unterricht im Klassenverband (Ausnahme z. B. Fremdsprache u. Religionslehre) • keine Versetzung innerhalb der Erprobungsstufe • 2. Fremdsprache ab Klasse 6 • in einigen Gymnasien 2. Fremdsprache gleichzeitig ab Klasse 5
Anmeldeverfahren Die Grundschule informiert über Bildungsgänge in den weiterführenden Schulen (heute Abend). Beratungsgespräch von Klassenleitung und Eltern über die weitere schulische Förderung des Kindes – Es wird keine „Schulformempfehlung“ bei diesem persönlichen Gespräch ausgesprochen (um den 07. November). Die Empfehlung für die Schulform ist Teil des Halbjahreszeugnisses. Die Gesamtschule und die Sekundarschule werden immer als Alternative empfohlen. Die Eltern melden ihr Kind unter Vorlage dieses Halbjahreszeugnisses bei der von ihnen gewählten Schulform an. Die weiterführende Schule unterrichtet die Grundschule über die Anmeldung. Damit nicht an zwei Schulen angemeldet werden kann, liegt dem Zeugnis ein Anmeldeschein bei, der nur im Original und nur an einer Schule zur Anmeldung eingesetzt werden kann. Gesamtschulen terminieren ihre Rückmeldungen so, dass bei Nichtaufnahme noch die Möglichkeit besteht sein Kind bei einer anderen weiterführenden Schule anzumelden (Zweitwahl).
- hat Spaß am Lernen - ist Neuem gegenüber aufgeschlossen - kann Gelerntes behalten - hat eine gute Auffassungsgabe - kann sich klar ausdrücken - hat gute und originelle Ideen - bearbeitet selbstständig und alleine die H. A. - hat selten Schwierigkeiten mit den H. A. - erledigt ihre/seine Aufgaben umgehend u. zügig - arbeitet ausdauernd und gewissenhaft - arbeitet gründlich und übersichtlich - hat keine Angst vor Leistungskontrollen - hat eine gewisse Frustrationstoleranz - achtet Meinungen und Wünsche anderer - kann Konflikte verbal austragen
Internetadressen www. schulministerium. nrw. de Für Eltern Schule in NRW Schulsystem Überblick zu den verschiedenen Schulformen TIPP: Schulen suchen (www. schulministerium. nrw. de/Bi. Po/Schule. Suchen/online) www. alfter. de Bürgerservice Bildung und Erziehung > Gesamtschule (Brief des Bürgermeisters) www. bonn. de Bildung & Soziales Schulen Bonner Schulen www. rheinbach. de Bildung, Familie, Jugend und Soziales Schulen Weiterführende Schulen www. bornheim. de Leben & Familie Schule & Bildung Schulen weiterführende Schulen www. swisttal. de Gemeinde Schulen Sekundarbereich
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