Herzlich willkommen zur Unterweisung Erste Hilfe fr Ersthelfer









- Slides: 9
Herzlich willkommen zur Unterweisung „Erste Hilfe für Ersthelfer“
Rettungskette Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. absichern, Eigenschutz Notruf, Sofortmaßnahme n weitere Erste Hilfe Rettungsdienst Krankenhaus
Verhalten bei Unfällen Notruf: 112
Auffinden einer regungslosen Person Feststellen des Bewusstseins ansprechbar nicht ansprechbar Maßnahmen nach Notwendigkeit, z. B. : -Schockbekämpfung - Blutstillung - Notruf normale Atmung keine normale Atmung Notruf: 112 stabile Seitenlage Atemwege frei machen Kontrolle der Atmung Maßnahmen nach Notwendigkeit, z. B. : - regelmäßige Atemkontrolle Herz-Lungen. Wiederbelebung - 30×Herzdruckmassage - 2 × Beatmung
Kontrolle der Atmung bei Bewusstlosigkeit: § Überstrecken des Halses zur Schaffung freier Atemwege § dazu Kopf vorsichtig nackenwärts beugen sowie Kinn anheben Atmung überprüfen durch: § Sehen (Heben und Senken des Brustkorbs beim Ein- und Ausatmen) § Hören (Atemgeräusche) § Fühlen (Atemluft wird an der Wange spürbar) § maximal zehn Sekunden prüfen § bewusstlose Person in stabile Seitenlage bringen bei § nicht allein lassen vorhandener § Bewusstsein, Atmung und Kreislauftätigkeit weiter Atmung: kontrollieren
Kontrolle des Pulses Der tastbare Puls ist die bei der Herztätigkeit entstehende Druckwelle in den Arterien. Halsschlagader § Der Puls ist besonders dort gut fühlbar, wo die Arterie dicht unter der Hautoberfläche verläuft. § Falls Patient bei Bewusstsein, am Handgelenk, bei Bewusstlosen vorzugsweise am Hals fühlen. Handgelenk § Immer nur mit zwei bis drei Fingern, nie mit dem Daumen fühlen. § Mindestens fünf Sekunden lang fühlen. § Bei negativem Ergebnis auch an der gegenüberliegenden Seite fühlen.
Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) Keine Reaktion? laut um Hilfe rufen Atemwege frei machen Keine normale Atmung? Atemspende kombiniert mit Herzdruckmassage Druckpunkt suchen 30× Herzdruckmassag e Notruf: 112 2× beatmen Herz-Lungen. Wiederbelebung Druckpunkt suchen Der Druckpunkt befindet sich in der Mitte des Brustkorbs. nach etwa zwei Minuten HLW kurz unterbrechen und Lebenszeichen der Person überprüfen
Vereinfachte stabile Seitenlage Bewusstlose Personen in die stabile Seitenlage bringen: 1. Beine der Person strecken. 2. Den nahen Arm angewinkelt nach oben legen. Dabei zeigt die Innenfläche der Hand nach oben. 3. – Die ferne Hand des Bewusstlosen fassen und den Arm vor der Brust kreuzen. Die Hand dabei nicht loslassen. – Mit der anderen Hand an den fernen Oberschenkel (nicht im Gelenk) greifen und das Bein beugen. – Die bewusstlose Person zu sich herüberziehen. 4. Den Hals überstrecken und den Mund leicht öffnen. 5. Die an der Wange liegende Hand so ausrichten, dass der Hals überstreckt bleibt. Ständige Überprüfung der Atmung!
Schockzustand Erkennungsmerkmale eines Schocks: § § Teilnahmslosigkeit fahle Blässe schneller und schwächer werdender, schließlich kaum tastbarer Puls Schweiß auf der Stirn, kalte Haut, Frieren Maßnahmen: § § § falls vorhanden, Blutungen stillen in Schocklage bringen mit der Person sprechen und dabei vom Unfallgeschehen ablenken, tröstenden Zuspruch geben vor Wärmeverlust schützen Bewusstsein, Kreislauf und Atmung regelmäßig prüfen Achtung: Diese Anzeichen treten bei einem Schock nicht immer oder nicht immer gleichzeitig auf.