Heizkessel und Verteilung www keabw de 1 Unterteilung
Heizkessel und Verteilung www. kea-bw. de 1
Unterteilung von Heizkesseln www. kea-bw. de 5
Verluste www. kea-bw. de 8
Gegenmaßnahmen (1) Die Kesselverluste können durch folgende Maßnahmen vermindert werden: § § § § § Bessere Wärmedämmung des Kessels (Oberfläche handwarm) Einbau eines Zugbegrenzers zur Reduzierung des Kaminzuges Einbau einer Brennerluftklappe oder Abgas/Rauchgasklappe. Einstellung kleinerer Kesselleistung Luftüberschuss des Brenners einstellen Reinigung der Wärmetauscherflächen des Kessels Völlige Außerbetriebnahme nicht benötigter Kessel bei Mehrkesselanlagen Betrieb des Kessels mit den geringsten Verlusten Betrieb des Kessels, der dem jahreszeitlichen Leistungsbedarf angemessen ist (Sommerkessel) Jahreszeitlich unterschiedliche konstante Kesseltemperatur einstellen (70 -75 -80 °C) www. kea-bw. de 9
Zugbegrenzer www. kea-bw. de 10
Abgasklappe www. kea-bw. de 11
Gegenmaßnahmen (2) § § Der Heizbetrieb beginnt im Herbst, wenn die vorgegebene Raumtemperatur bei Nutzungsbeginn in mehreren Räumen um mehr als 2 Grad unterschritten wird. Der Heizbetrieb endet im Frühjahr, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die Außentemperatur gemessen um 10 Uhr erstmals 15 °C überschreitet. Unter abgesenktem Betrieb wird die geregelte Wärmezufuhr zur Aufrechterhaltung reduzierter Raumtemperaturen verstanden. Unter diese Betriebsweise fallen grundsätzlich Nacht, Wochenende, Feiertage und Ferien. Infolge des Wärmespeichervermögens eines Gebäudes beginnt der abgesenkte Heizbetrieb bereits ca. 1 -2 Stunden vor Ende der Nutzungszeit. In Übergangszeiten bzw. bei Außentemperaturen von über 10°C empfiehlt sich ein Abschalten der Heizungsanlage außerhalb der Gebäudenutzungszeiten. Kurzzeitiges Heizen (Stoßheizbetrieb) außerhalb der Heizperiode, wenn die festgelegte Raumtemperatur in mehreren Räumen um mehr als 2 Grad unterschritten ist. www. kea-bw. de 12
Checkliste Kessel www. kea-bw. de 13
Quelle: Energie. Agentur. NRW www. kea-bw. de 14
Außentemperaturfühler einer witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung § § Hier wird die Vorlauftemperatur durch einen an der Außenwand angebrachten Temperaturfühler geregelt. Der Außentemperaturfühler ist an der Nordwand eines Hauses anzuordnen (2/3 Gebäudehöhe) Dabei sind die Außentemperaturfühler vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Hier ist besonders auf eine eventuelle Beschattung durch Laubbäume zu achten, die im Winter nicht gegeben ist. Ein Außentemperaturfühler besteht meist aus einem temperaturabhängigen elektrischer Widerstand, dessen momentaner Widerstand die Außentemperatur wieder spiegelt. www. kea-bw. de 15
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Checkliste Außenfühler www. kea-bw. de 17
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Der Heizungsmischer Der Mischer hat zwei extreme Stellungen "auf" - der Heizkreis wird zu 100% direkt von der Wärmequelle (A) gespeist, die Stichleitung zum Rücklauf (B) ist geschlossen "zu" - der Heizkreis (B) läuft zu 100% über die Stichleitung (B) im geschlossenen Kreis www. kea-bw. de 19
Heizungsmischer § § § www. kea-bw. de Regeln in Abhängigkeit von der Außentemperatur, der eingestellten Heizkurve und dem eingestellten Zeitprogramm die Temperatur des Heizungsvorlaufs. Können fest sitzen. Entriegeln und von Hand Mischer betätigen. Werden nicht immer korrekt eingebaut. 20
www. kea-bw. de 21 Ausb
Checkliste Mischer www. kea-bw. de 22
Regelungsmöglichkeiten für die Nutzer: Das Thermostatventil Die Funktionsweise: - Im Kopf des Thermostatventils ist eine Flüssigkeit (rot). - Die Wärme im Büro erwärmt die Flüssigkeit. - Die Flüssigkeit dehnt sich aus (je wärmer es wird, desto mehr dehnt sich die Flüssigkeit aus). - Durch die Ausdehnung der Flüssigkeit wird das Ventil geschlossen. www. kea-bw. de 23
Regelungsmöglichkeiten für die Nutzer: Einstellung des Thermostatventils Frage : Welches Büro erreicht zuerst 20 °C ? Büro 1 Heizkörperventilstellung: 3 Temperatur 15 °C Büro 2 Heizkörperventilstellung: 5 Temperatur 15 °C Frage : Was passiert wenn 20 °C erreicht sind in Raum 1, in Raum 2 ? www. kea-bw. de 24
Checkliste Thermostatventil www. kea-bw. de 25
Agenda • • • § Sensibilisierung: Klimawandel, Ressourcen, Energiepreise Hintergrundinformationen zum Energieeffizienznetzwerk Behaglichkeit und Vorschriften zur Raumtemperatur Grundlagen der Heizungstechnik Parameter und Bedienung einer Heizungsregelung Hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen www. kea-bw. de 26
Heizungsregelung www. kea-bw. de 27
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung: Parameter § § § § www. kea-bw. de Aktuelle Uhrzeit, Wochentag und Datum Eingestelltes Betriebsprogramm (Sonne/Mond) Gewählte Heizkurve Parallelverschiebung dieser Heizkurve Absenkung der Vorlauftemperatur im Absenkbetrieb Zeitprogramm: Wochenprogramm Zeitprogramm: Ferien und Feiertage Automatische Abschaltung im Sommer 28
Regelungsmöglichkeiten für den Hausmeister: Heizkurve und Parallelverschiebung Heizkurve: Mit der Heizkurve wird die Vorlauftemperatur (Wassertemperatur in dem Rohren auf dem Weg zum Heizkörper) bei unterschiedlichen Außentemperaturen berechnet. Beispiel: Heizkurve Nummer: Außentemperatur: °C Berechnete Vorlauftemperatur: Übung: °C Heizkurve Nummer: Außentemperatur: Berechnete Vorlauftemperatur: °C www. kea-bw. de 1, 2 -5 ca. 58 1, 5 - 10 °C ca. ? ? 29
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Eingriffsmöglichkeiten (1) Die Temperaturabsenkung (=Parallelverschiebung) § Die Temperaturabsenkung (= Parallelverschiebung): Hiermit wird zwischen dem Tag- und dem Nachtbetrieb umgeschaltet § § § www. kea-bw. de Wie weit wird bei Ihnen die Temperatur in der Nacht, am Wochenende abgesenkt ? Wie weit ist es sinnvoll die Temperatur nachts abzusenken ? Was sind die Grundlagen zu Temperaturabsenkungen 32
Während der Nachtabsenkung versuchen die Thermostatventile gegen die Verringerung der Raumtemperatur zu arbeiten. Die Raumtemperatur fällt unter den am Ventil eingestellten Sollwert. Daher öffnen die Ventile und lassen mehr Heizungswasser durch den Heizkörper fließen. Die Reduzierung der Vorlauftemperatur muss so hoch sein, dass die Ventile das Spiel verlieren. Drehzahlgeregelte Pumpen fahren ihre Förderleistung hoch. www. kea-bw. de 33
Eingriffsmöglichkeiten (2) Das Zeitschaltprogramm § Zeitschaltprogramm Hiermit wird zwischen dem Tag- und dem Nachtbetrieb umgeschaltet § § www. kea-bw. de Welche Zeiten sind bei Ihnen programmiert ? Wie kann das überprüft werden ? 34
Checkliste Heizungsregelung www. kea-bw. de 35
Temperaturverlaufsmessung www. kea-bw. de 36
Es ist zu kalt! Der Hausmeister ist schuld! Zunächst Mangel eingrenzen: Wo und wann feststellen! Dann Überprüfen in folgender Reihenfolge: § § § § Überprüfung der Raumtemperatur Sind oder waren die Fenster über einen längeren Zeitraum geöffnet Sind die Heizkörper durch Mobiliar zugestellt Sind die Thermostatventile geöffnet Sind die Heizkörper warm Ist Luft in den Heizkörpern Läuft die entsprechende Heizkreispumpe Ist die Regelung des Heizkreises auf Normalbetrieb Hat der Mischer geöffnet Sind die Kessel auf Störung Wird der Sammler von den Kesseln mit Heizwasser versorgt Sind genügend Kessel in Betrieb Ist die Kesseltemperatur hoch genug HGW verständigen www. kea-bw. de 37
Agenda • • • § Sensibilisierung: Klimawandel, Ressourcen, Energiepreise Hintergrundinformationen zum Energieeffizienznetzwerk Behaglichkeit und Vorschriften zur Raumtemperatur Grundlagen der Heizungstechnik Parameter und Bedienung einer Heizungsregelung Hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen www. kea-bw. de 38
„Da gab´s schon immer Probleme“: Hydraulischer Abgleich § Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. www. kea-bw. de 39
Hydraulischer Abgleich: Anzeichen und Hilfsmittel § § § www. kea-bw. de Heizkörper werden nicht warm, da andere Anlagenteile überversorgt sind („hydraulischer Kurzschluss“) Heizkörperventile geben Geräusche ab, da der Differenzdruck im Ventil zu groß ist. Die Heizungsanlage wird mit zu hohen Temperaturen betrieben, um die Unterversorgung auf diesem Wege auszugleichen. Es werden Pumpen mit zu hoher Leistung eingesetzt, die sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb zu hohe Kosten verursachen. Keine oder nur geringe Nachtabsenkung 40
Hydraulischer Abgleich: Zu „Fuss“ mit dem HGW § § § Methode 1: Die Versorgung der Heizkörper in den Fluren über die Rücklaufverschraubung oder die Voreinstellung der TV reduzieren. Methode 2: Gebäude ist ausgekühlt. Heizung hochfahren und die Heizkörper, die zuerst warm werden eingedrosselt. Methode 3: Bei maximaler Heizleistung (tiefe Außentemperatur oder morgendliche Aufheizung) alle Heizkörperthermostaten bis zum Anschlag aufdrehen und nach ½ Stunde jeden einzelnen Heizkörper unten anfassen. Der Temperaturunterschied zwischen oberem Zulauf und unterem Ablauf sollte bei allen Heizkörpern etwa gleich sein. Achtung: Wird die Einstellung auch nur eines Heizkörpers verändert, so ändern sich dadurch die Druck- und Strömungsverhältnisse für alle anderen Heizkörper dieser Heizgruppe. www. kea-bw. de 41
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§ Organisatorisches zur Evaluierung des zweiten Netzwerkjahres § Formular 9: Nachweis über die energiefachliche Beratung in der Netzwerkphase HM-Schulung Kieselbronn: Projektskizze Kiga-Sanierung (Bericht? ) Engelsbrand: Verbrauchsanalyse Grundschule Grunbach (Rechnung? Bericht? ) Etc. ? § Teilnehmerliste und Tagesordnung der Netzwerktreffen § § § www. kea-bw. de Formular 10: Jährlicher Bericht für die Netzwerkphase mit der Darlegung der bisherigen Zielerreichung des Energieeinsparziels mit Feedbackaussagen der teilnehmenden Kommunen Mittelübertrag : Eigenanteil et. B des 1. Jahres 43
Themen der letzten 4 Treffen et. B´s § Kieselbronn: Energieautarkie Bestandskindergarten § Birkenfeld: Konzept für Nahwärmeversorgung § Königsbach-Stein: Nahwärmekonzept § Wimsheim: Analyse Anlagentechnik § Wurmberg: Analyse Gebäudehülle und Technik § Tiefenbronn: Energiegutachten Kindergarten und Bürgerhaus Vom Fördergeber vorgegebene Themen: § Energieeinkauf und die Darstellung der gesetzlichen Rahmenbedingungen Nutzersensibilisierung Verwaltung Energieleitlinie www. kea-bw. de 44
Ergebnisprotokoll vom 16. 3. 2016 Von den TN genannte Themen: § § § www. kea-bw. de Unterschiedliche Wärmeversorgungsvarianten (Vorteile/Nachteile) für unterschiedlich genutzte Gebäude Nutzersensibilisierung in Flüchtlingsunterkünften Energiekennwerte zur Beurteilung der Energieeffizienz Nahwärmeinseln Umstellung der Beleuchtung in Gebäuden 45
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