Gustav BergmannJrgen Daub Systemisches Innovations und Kompetenzmanagement Grundlagen

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Gustav Bergmann/Jürgen Daub Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Grundlagen - Prozesse - Perspektiven Erscheinungsjahr 2008

Gustav Bergmann/Jürgen Daub Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Grundlagen - Prozesse - Perspektiven Erscheinungsjahr 2008 / 2. Auflage Lerneinheit der folgenden Folien: Grundlagen Systemtheorie © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Theoretische Basis Gegenseitige Anpassung Steuerung 2. Ordnung Kognitionswissenschaft G. Roth, D. Linke Erlebniswirk lichkeiten

Theoretische Basis Gegenseitige Anpassung Steuerung 2. Ordnung Kognitionswissenschaft G. Roth, D. Linke Erlebniswirk lichkeiten Kybernetik Heinz v. Foerster, Nobert Wiener Evolutionstheorie Dawkins, Darwin Konstruktivismus Glasersfeld, Watzlawick Sustainable Management Systemtheorie Luhmann, Prigogine Maturana Sustainability Ökologie Chaos-, Komplexitäts- und Turbulenztheorie Emergenz Selbstgestaltung Syntropie © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Systemik Systemisch bedeutet. . . einem System dienlich. Unternehmen und Märkte werden als soziale

Systemik Systemisch bedeutet. . . einem System dienlich. Unternehmen und Märkte werden als soziale Systeme verstanden. Es handelt sich dabei um non-triviale bzw. hoch komplexe Systeme. Die Komponenten (Personen, Abteilungen) sozialer Systeme stehen in Kommunikationsbeziehungen zueinander. Kommunikation beschreibt dabei den Prozess gemeinsamer Wirklichkeitserzeugung („Mitteilung“). © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Kernkompetenzen des Systemischen Ansatzes: - Sichtweisen von Wirklichkeit , Visualisierung - Kontext- und Auftragsklärung

Kernkompetenzen des Systemischen Ansatzes: - Sichtweisen von Wirklichkeit , Visualisierung - Kontext- und Auftragsklärung - Fokus auf Kommunikation in sozialen Systemen - Mehrpersonensettings - Diagnose von Systemen - Achtung vor Menschen, Respektlos vor Theorien und Modellen - Entchronifizierung, Entkatastrophierung, Selbstwirksamkeit - Lösungsorientierung, neue Möglichkeiten - Verflüssigung von Theorien und Glaubenssätzen - Kontextuelle Interventionen - kooperative Lösungen - Lernen von Mustern - Wertschätzung, Würdigung © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Haltungen des systemischen Ansatzes: - Neugier - Wertschätzung - Systemische Beobachtung - Systemische Fragen

Haltungen des systemischen Ansatzes: - Neugier - Wertschätzung - Systemische Beobachtung - Systemische Fragen - Kooperation © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Kultur im systemischen Ansatz: Kultur als relational erzeugte Wirklichkeit Kultur als gelerntes Deutungs- und

Kultur im systemischen Ansatz: Kultur als relational erzeugte Wirklichkeit Kultur als gelerntes Deutungs- und Wertungssystem Enkulturation und Akkulturation kanalisiert Verhalten und Entscheidungen Erzeugung von Glaubensätzen, Einstellungen Chronifizierung, Katastrophierung, Gewöhnung Kultureller Kontext wirkt auf Unbewusstes, dass unsere Handlungen bestimmt. © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Kultur im systemischen Ansatz: Kultur als relational erzeugte Wirklichkeit Kultur als gelerntes Deutungs- und

Kultur im systemischen Ansatz: Kultur als relational erzeugte Wirklichkeit Kultur als gelerntes Deutungs- und Wertungssystem Enkulturation (Prozeß der Lernschritte in einer Kultur von Geburt an) und Akkulturation (Wandel der Kultur eines Einzelnen/Gruppe durch Übernahme von Elementen aus einer anderen Kultur) kanalisiert Verhalten und Entscheidungen Erzeugung von Glaubensätzen, Einstellungen Chronifizierung, Katastrophierung, Gewöhnung Kultureller Kontext wirkt auf Unbewusstes, dass unsere Handlungen bestimmt. © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Haltungen im systemischen Ansatz: Wie wird Ihr Verhalten durch kulturelle Muster beeinflusst? Was hindert

Haltungen im systemischen Ansatz: Wie wird Ihr Verhalten durch kulturelle Muster beeinflusst? Was hindert uns, Veränderungen einzuleiten? Warum machen wir nicht, wozu wir Lust haben? Diskutieren Sie die These: „Selbstbestimmte Egoisten tendieren weniger zu aggressivem Verhalten. “ © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de

Rigider: Mangelnde Flexibilität Enge Regeln Pedant: Detaillismus Choleriker: Aktionismus Oraler: Utopismus Schizoide Entscheidungshemmung Hysteriker:

Rigider: Mangelnde Flexibilität Enge Regeln Pedant: Detaillismus Choleriker: Aktionismus Oraler: Utopismus Schizoide Entscheidungshemmung Hysteriker: Katastrophierung Masochist: Servilität Abb: Brain Map und typische Systemdefizite © Bergmann/Daub | Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement Gabler. PLUS Zusatzinformationen zu Medien des Gabler Verlag | Wiesbaden 2008 www. gabler. de