Dr Maike GattermannKasper Studieren mit nichtsichtbaren Beeintrchtigungen Situation
Dr. Maike Gattermann-Kasper Studieren mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen Situation (in Deutschland) – Herausforderungen – Handlungsoptionen
Vorstellung & Agenda 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 2
Vorstellung § Dr. Maike Gattermann-Kasper § Universität Hamburg § Stabsstelle „Koordination der Belange von Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten“ § Beauftragte des akademischen Senats für die Belange von Studierenden mit Behinderungen gemäß § 88 Hmb. HG 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 3
Alltagsszene ohne Beeinträchtigung des Sehens Quelle: Pro Retina Deutschland e. V. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 4
Ich sehe diese Alltagsszene ungefähr so … Quelle: Pro Retina Deutschland e. V. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 5
Agenda § Beeinträchtigung, Behinderung und Inklusion im Licht der UN-BRK § Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen § Bedeutung von (Nicht-) Sichtbarkeit § Herausforderungen & Handlungsoptionen in Bezug auf Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen in ausgewählten Gestaltungsfeldern 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 6
Beeinträchtigung, Behinderung & Inklusion im Licht der UN-BRK 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 7
Behinderungsbegriff UN-BRK § Art. 1 UN-BRK § Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, § die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, § welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren § an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 8
Allgemeiner Behinderungsbegriff des deutschen rechts § § 2 Abs. 1 SGB IX (In-Kraft-Treten 1. Januar 2018) § Menschen mit Behinderungen sind Menschen, § die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, § die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren § an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können. § Eine Beeinträchtigung nach Satz 1 liegt vor, wenn der Körper- und Gesundheitszustand von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 9
Aspekte des Behinderungsbegriffs § Behinderung als Rechts- und als Alltagsbegriff § Tatsächliche Behinderung und amtlich festgestellter Grad der Behinderung (Gd. B) § Ab Gd. B ≥ 50 �Schwerbehinderung nach § 2 Abs. 2 SGB IX § Behinderung und langfristige Krankheit 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 10
Inklusion an Hochschulen Quelle: Eigene Darstellung Inklusion an Hochschulen im Licht der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Barrierefreiheit Angemessene Vorkehrungen Von vornherein: Proaktives Herstellen barrierefreier Studienbedingungen für unbekannte Student_innen nach gruppenbezogenen Standards Im Nachhinein: Reaktives Herstellen barrierefreier Studienbedingungen für eine_n bekannte_n Student_in nach individuellem Standard (International: Zugänglichkeit – Accessibility) Substitutive und komplementäre Beziehung zwischen Barrierefreiheit und angemessenen Vorkehrungen 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 11
Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 12
Zahl Studierender mit Beeinträchtigungen (D) (Rundungsdifferenzen in der Ba. Wü-Spalte) Studierende 21. SE (2017) D Ba. Wü … ohne gesundheitliche Beeinträchtigung 77 % 80 % … mit gesundheitlicher Beeinträchtigung 23 % 20 % … die das Studium nicht erschwert 12 % 11 % … die das Studium erschwert 11 % 9% sehr schwache oder schwache Erschwernis* 15 % / 2 % 16 % / 1 % mittlere, starke oder sehr starke Erschwernis* 85 % / 9 % 85 % / 8 % Daten beruhen auf Selbstauskünften von Studierenden im Sommersemester 2016 *Bezugsgruppe 1. Wert: Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Studienerschwernis *Bezugsgruppe 2. Wert: Studierende ohne und mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen Quelle: Middendorf, E. u. a. (2017): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2016, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, Hauptbericht und Randauszählungen nach Geschlecht und für Baden-Württemberg. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 13
Zahl Studierender mit Beeinträchtigungen in D und A (Rundungsdifferenzen in der A-Spalte) Studierende SE (2017) D SE (2016) A ohne bzw. mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, die das Studium erschwert bzw. nicht erschwert 89 % 85% mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, die das Studium erschwert 11 % 12% davon: (sehr schwache oder) schwache Erschwernis 15 % 16 % davon: mittlere, starke oder sehr starke Erschwernis 85 % 83 % Daten beruhen auf Selbstauskünften von Studierenden im Sommersemester 2015 (A) und 2016 (D) Quelle „Deutschland“: Middendorf, E. u. a. (2017): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2016, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, Hauptbericht und Randauszählung nach Geschlecht. Quelle „Österreich“: Zaussinger , S. u. a. (2016): Studierenden-Sozialerhebung 2015 – Bericht zur sozialen Lage der Studierenden, Band 2. Studierende. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 14
Form der gesundheitlichen Beeinträchtigung, die das Studium erschwert (Rundungsdifferenz in der A-Spalte) Anteil D in % Anteil A in % Psychische Beeinträchtigung/Erkrankung 47 33, 5 Chronisch-somatische Erkrankung 18 26, 7 + 8. 7** Mehrfachbeeinträchtigung 6 11, 2 Andere Beeinträchtigung 5 5, 5 Mobilitätsbeeinträchtigung 4 3, 4 Teilleistungsstörung 4 4, 4 Sehbeeinträchtigung/Blindheit 2 4, 4 2+1 2, 1 11 nicht gefragt Hörbeeinträchtigung/Gehörlosigkeit, Sprach-/Sprechbeeinträchtigung Möchte Beeinträchtigung nicht nennen (nur D) *Zuordnung der Mehrfachnennungen zu einer Form der Beeinträchtigung nach der Beeinträchtigung, die sich am stärksten im Studium auswirkt: **Allergie/Atemwegserkrankung, in D nicht gesonderte erfasst. Quelle „Deutschland“: Middendorf, E. u. a. (2017) S. 37 (Hauptbericht); Quelle „Österreich“: Zaussinger, S. (2016), S. 215. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 15
Bedeutung von (Nicht-) Sichtbarkeit 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 16
Sichtbarkeit von Diversitätskategorien? Quelle: unter Verwendung von Vedder/Vedder (2012) S. 167 Diversitätskategorien gemäß AGG, Charta der Vielfalt Direkte Sichtbarkeit? Geschlecht sehr häufig sichtbar Sexuelle Orientierung und Identität in der Regel nicht sichtbar Ethnische Herkunft und Nationalität manchmal sichtbar insbesondere Ethnizität Religion und Weltanschauung manchmal sichtbar, z. B. durch Tragen religiös begründeter Kleidung Alter in der Regel sichtbar Beeinträchtigung, Behinderung häufig nicht sichtbar 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 17
Wahrnehmbarkeit von Beeinträchtigungen von Studierenden durch Dritte – D und A Wahrnehmbarkeit von Beeinträchtigungen von Studierenden durch Dritte Deutschland Österreich (2012) (2016) Ja, bei der ersten Begegnung 6% 6% Ja, wahrscheinlich nach einiger Zeit 32% 29 % Nein, nicht ohne weiteres 63 % 65 % Quelle „Deutschland“: Institut für Höhere Studien, Wien / Unger, M. u. a. (2012) S. 26 f. Quelle „Österreich“: Institut für Höhere Studien, Wien / Terzieva, B. u. a. (2016) S. 21 f. 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 18
warum ist Sichtbarkeit Von Bedeutung? § Sichtbarkeit �etwas erkennen und für sich einordnen 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 19
Mögliche Folgen von (Nicht-) Sichtbarkeit Einschätzung Mögliche Folgen im Einzelfall Sichtbarkeit Positiv Aufmerksamkeit, angemessene Vorkehrungen, zugänglich gestaltete Bedingungen, gleichberechtigte Teilhabe Sichtbarkeit Negativ Aufmerksamkeit, Diskriminierung – auch durch Versagung angemessener Vorkehrungen – Stigmatisierung, Teilhabedefizite Nicht-Sichtbarkeit Positiv scheinbare „Normalität“ heimliche Teilhabe Nicht-Sichtbarkeit Negativ scheinbare „Normalität“ �Kosten des „Verbergens“ Teilhabedefizite? 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 20
Beeinträchtigungen, die im Hochschulalltag in der Regel erkennbar sind Hinweise, die auf eine (langfristige) Beeinträchtigung deuten Beispiele Sichtbare Beeinträchtigung Fehlende Gliedmaßen Sicht- oder hörbare Beeinträchtigung von Aktivitäten Gehen, Sitzen, Sprechen Sichtbare Hilfsmittel Rollstuhl, Gehstützen, Langstock Sichtbare personelle Unterstützung Assistenzperson Sichtbare Sprache DGS, ÖGS 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 21
Mögliche Hinweise auf Beeinträchtigungen Beobachtungen Beispiel „Lehrveranstaltungen“ Beeinträchtigungen, die Beobachtungen in Lehrveranstaltungen erklären könnten Schriftsprachliche Auffälligkeiten Legasthenie, Taubheit Zu spät kommen, gar nicht kommen Chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, psychische Beeinträchtigungen Mehrfach den Raum verlassen Chronisch-entzündliche Darmkrankheit, psychische Beeinträchtigung, Autismus-Spektrum. Störung Einnicken, abwesend wirken, unaufmerksam wirken Narkolepsie, Epilepsie, Multiple Sklerose, Zustand nach Chemotherapie, psychische Beeinträchtigung Keinen Blickkontakt aufnehmen, Wegschauen Psychische Beeinträchtigung, Beeinträchtigung des Sehens Auf Ansprache nicht oder unterwartet reagieren Psychische Beeinträchtigung, Beeinträchtigung des Hörens 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 22
Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen: Herausforderungen & Handlungsoptionen 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 23
Bewusstseinsbildung als Basis Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation An der UN-BRK angelehnter „moderner“ Behinderungsbegriff Hochschulische Situation § Moderner Behinderungsbegriff häufig nur bei spezifischen Beratungsstellen und Beauftragten für Studierende mit Beeinträchtigungen und in machen Studiengänge bekannt § Dominanz des Alltagsverständnisses von Behinderung § = „sichtbar“, „körperlich/geistig“, Schwerbehinderung, § (langfristige) somatische oder psychische Krankheit Herausforderungen Akteure an der Hochshcule sensibilisieren, Studierende mit Beeinträchtigungen erreichen, damit sie Rechte geltend machen und vorhandene Angebote stärker nutzen Handlungsmöglichkeiten Sprachlich „passend“ gestaltete Flyer, Webauftritte, innovative PR- & Schulungsangebote, aktive Rolle der Leitungsebene 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 24
Zugang & Zulassung Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation Art 3 Abs. 1 und 12 GG, LHZGs, Härtequote bei Zulassung, Regelungen zum Nachteilsausgleich id. R möglich, Leitsätze Rechtsprechung zu Härtequote: körperliche Behinderungen, oder schwere körperliche Krankheiten mit Tendenz zur Verschlimmerung oder Auswirkungen auf Beruf und Überbrückung der Wartezeit als anerkannte Härtefallgründe Hochschulische Situation Härtefallregelungen verankert, häufig keine Verankerung von Regelungen zum Nachteilsausgleich auf allen Ebenen des Zugangs- und Zulassungssystems, häufig an „hochschulstart. de“ angelehnte Praxis Herausforderungen Verankerung rechtlicher Regelungen auf Landes- und Hochschulebene, spezifische Beratungsangebote Handlungsmöglichkeiten politische Aktivitäten auf Landes- und Hochschulebene, Vernetzung auf Landesebene 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 25
Nachteilsausgleich bei Prüfungen Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation HRG, LHGs, staatliche Prüfungsordnungen, ohne Regelung stets Berufung auf Art. 3 Abs. 1 GG möglich, Rechtsprechung ungünstig bei psychischen und z. T. somatischen Krankheiten Hochschulische Situation Unterschiedlich gestaltete Regelungen und Verfahren mit erheblichen Auswirkungen für Studierende, z. T. von der Rechtsprechung abweichende Praxis Herausforderungen Auf „Modernisierung der Rechtsprechung hinwirken �Begriff „Behinderung“, und „Krankheit“, medizinische Erkenntnisse, Hilfsmittelangebote und -einsatz, Kompetenzen der Akteure in der Hochschule stärken Handlungsmöglichkeiten Rechtsgutachten, Schulung von Prüfungsorganen, Prozessdefinition „Nachteilsausgleich“, Prüfungen barrierefrei(er) gestalten, 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 26
Lehre Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation Art. 5 GG Hochschulische Situation Angebote zu inklusiver(er) Gestaltung von Lehre werden nur selten genutzt, wenig Strukturen, die inklusive(re) Gestaltung unterstützen Herausforderungen Bewusstseinsbildung, Entwicklung von Lehr- und Beratungskompetenz Handlungsmöglichkeiten Sensibilisierungs-, Informations-, Schulungs- und Beratungsangebote, die speziell auf die Bedarfe von Wissenschaftlicher*innen zugeschnitten sind 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 27
Gebäude, Räume Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation LBau. O, allgemein anerkannte technische Regelwerke, z. B. DIN 18040 mit Fokus auf körperliche und sinnesbezogene Beeinträchtigungen Hochschulische Situation Fokus auf körperliche und z. T. auf sinnesbezogene Beeinträchtigungen, z. T. Ruhe und Rückzugsräume Herausforderungen Neu- und Umbauten vornherein barrierefrei gestalten, Bestandsbauten sukzessiv barrierefrei(er) gestalten, Fokus auf alle Formen von Beeinträchtigungen legen Handlungsmöglichkeiten Bewusstseinsbildung, Bestandaufnahme hochschulischer Gebäude, Entwicklung eines verbindlichen hochschulischen Anforderungskatalogs „Barrierefreies Bauen“, bei Maßnahmen im Einzelfall gruppenbezogene Standards anwenden 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 28
Digitale Angebote Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation Keine rechtlichen Regelungen zu Gunsten von Studierenden mit Beeinträchtigungen, die sich direkt auf den Hochschulbereich beziehen, ggf. RVO nach den Bundes- und den Landesgleichstellungsgesetzen Hochschulische Situation Falls überhaupt, Fokus auf sinnesbezogene Beeinträchtigungen und andere Diversitätskategorien Herausforderungen Chancen, insb. örtliche und zeitliche Flexibilität, und Risiken (!) digitaler Angebote für Studierende mit Beeinträchtigungen analysieren Handlungsmöglichkeiten Bewusstseinsbildung, Anforderungen aller Diversitätskategorien, bei Gestaltungs- und Kaufentscheidungen berücksichtigen 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 29
Beratung, Interessenvertretung Teilaspekte Darstellung in Stichpunkten, Vorschläge (Beispiele) Rechtliche Situation Amt „Beauftragte*r für Studierende mit Behinderungen“ mittlerweile in vielen LHGs verankert Hochschulische Situation § Id. R (spezifische) Beratungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigungen an Hochschulen und Studentenwerken, die sich in Bezug auf organisatorische Anbindung, Ausstattung und Angebotsspektrum erheblich unterscheiden § an wenigen Hochschulen spezifische Angebote für Studierende mit bestimmten Formen von Beeinträchtigungen Herausforderungen § Verankerung und Stärkung des Amtes „Beauftragte*r für Studierende mit Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen“ § Angebotsspektrum regelmäßig eva, uieren und anpassen § Klärung Zuständigkeiten für „Diversity“ und „Inklusion“ Handlungsmöglichkeiten Sichtbare Beratungs- und Unterstützungsangebote schaffen, „prominente“ Stellung in der Organisation, „diversity bzw. disability mainstreaming“ 20. 11. 2017 | IBH – AG Gender & Diversity – Fachgespräch 30
Fazit 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 31
Fazit § Nicht-Sichtbarkeit langfristiger gesundheitlicher Beeinträchtigungen ist typisch § Mehr Bewusstseinsbildung bei (fast) allen Akteuren notwendig § Je nach Gestaltungsfeld Situation, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten unterschiedlich … § …wobei die Zweiteilung (Nicht-) Sichtbarkeit je nach Gestaltungsfeld keine zentrale Bedeutung hat 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity“ – Fachgespräch 32
Auf Wiedersehen Ich danke Ihnen und freue mich jetzt (oder auch später) auf Ihre Fragen & Kommentare. maike. gattermann-kasper @uni-hamburg. de 20. 11. 2017 | IBH – AG „Gender & Diversity – Fachgespräch 33
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