Chancenlos Rotbuchenkeimlinge unter einem Fuabtreter Baumbabys im Schulbiologiezentrum
Chancenlos: Rotbuchenkeimlinge unter einem Fußabtreter Baumbabys im Schulbiologiezentrum Hannover… Daraus wird vielleicht ein Weihnachtsbaum…
Keimblätter (Kotyledonen): Schon im Samen angelegte, von den später ausgebildeten Primärblättern abweichende Blätter. Primärblätter Erste Blätter Epigäische Keimung: Keimblätter werden über den Boden gehoben (z. B. Rotbuche) Hypogäische Keimung: Keimblätter verbleiben im Boden (z. B. Eiche)
Epigäische Keimung: Im Frühjahr nach Abbau keimungshemmender Stoffe Keimblätter: 2, gegenständig , oberseits glänzend dunkelgrün, gegenständig, nierenförmig, unterseits weiß-gelblich, ledrig, Rand grob gewellt Primärblätter: Buchenblättern ähnlich Rotbuche
Epigäische Keimung: Im Frühjahr nach Stratifikation Keimblätter: 2, dunkelgrün, unterseits grau, ledrig, oval bis verkehrt-eiförmig, 10 – 12 mm lang und 8 – 10 mm breit Primärblätter: Zunächst nur eins (!), dann 2 – 3, hellgrün mit gezähntem Rand Hainbuche
Epigäische Keimung: Im Frühjahr nach Stratifikation Keimblätter: 2, dunkelgrün, zungenförmig, vorn verbreitert, etwas quergeknickt Primärblätter: gegenständig hellgrün mit wenig oder nicht gezähntem Rand, buchtig Spitz-Ahorn
Epigäische Keimung: Nach einem Jahr nach Abbau keimungshemmender Stoffe Keimblätter: 2, gegenständig, zungenförmig mit 3 parallelen Nerven (Unterschied zu Esche) Primärblätter: 2, gegenständig, ungelappt, gesägt Berg-Ahorn
Epigäische Keimung Keimling klein Keimung: Frühjahr, Keimblätter: 2, gegenständig, eiförmig, gestielt Primärblätter: 2, gegenständig, 3 -5 lappig Birke
Hypogäische Keimung: März/April (frostfrei) Keimblätter: Verbleiben als Nährstoffspeicher im Samen Primärblätter: Eichenblatt-ähnlich, aber länglicher, rotüberlaufen (UV-Schutz) Stiel-Eiche
Epigäische Keimung: April/Mai Keimblätter: 2, gegenständig, handförmig, tief gelappt (Sommerlinde tiefer gelappt als Winterlinde) Primärblätter: 2, hellgrün, nicht gegenständig. ähnlich denen des Bergahorns, behaart Winter- / Sommerlinde
Hypogäische Keimung: April/Mai Keimblätter: Verbleiben als Speicherorgane im Samen Primärblätter: 2, hellgrün, handförmig gefingert (ähnlich adulten Blättern) Rosskastanie
Epigäische Keimung: Ab Mai (keine Spätfröste), sehr lichtbedürftig, generatives Eindringen in geschlossene Bestände kaum möglich, durch lange Keimfähigkeit wird aber ein Samenreservoir im Boden aufgebaut, dass nach Schlag oder Brand zur massenhaften Keimung übergehen kann Keimblätter: 2, oval Primärblätter: Erstlingsblatt rund, langgestielt, Folgeblätter 3 -zählig, später unpaarig gefiedert Robinie
Epigäische Keimung: April/Mai nach Ausreifung des Samens (Samen werden unreif entlassen), zunächst hohe, dann stark nachlassende Schattentoleranz Keimblätter: 2, gegenständig, länglich, zungenförmig, mit einem Mittelnerv (bleiben den Sommer über funktionsfähig!) Primärblätter: Gegenständig, ungeteilt (nicht zusammengesetzt!) mit gesägtem Rand Esche
Epigäische Keimung: Mai/Juni, nur wenige Stunden nach Samenreife und -entleerung Keimlinge sehr klein Keimblätter: 2, gegenständig, oval, gestielt Primärblätter: Klein, oval Pionierart: Massenhafte Besiedlung von Schwemmland und flachen Ufern möglich Silber-Weide
Hypogäische Keimung: Mai/Juni, nur wenige Stunden nach Samenreife und entleerung Keimlinge sehr klein Keimblätter: 2, gegenständig, 5 - 15 mm lang, rundlich- oval, gestielt Primärblätter: Weißdornartig gelappt Folgeblätter bilden Übergänge zum Fiederblatt Eberesche
Keimblätter: 2, gegenständig, oval, fleischig, gestielt Primärblätter: Weißdornartig gelappt, z. T. mit Nebenblättern Folgeblätter bilden Übergänge zum adulten Blatt Weißdorn
Keimblätter: 2, gegenständig, oval, fleischig, gestielt Primärblätter: Rand grob gesägt, zugesoitzt, rau behaart, Mittelnerv mit Seitennerven Ulme
Epigäische Keimung: Mai/Juni Keimblätter: 2, gegenständig, eirund, linsengroß, ganzrandig, deutlich gestielt Primärblätter: Zugespitzt, derb, gesägt Schwarz-Erle
Epigäische Keimung Keimblätter: : 4 - 7 aufwärts gebogen und maximal 2 cm lang mit dreieckigem Querschnitt und oberseitigen Spaltöffnungen, oft rötliches Hypokotyl (Keimstängel) Primärblätter: : 1, 5 cm lang, einzeln stehend, spiralig angeordnet Sekundärblätter: : Zu zweit an Kurztrieben (gegen Ende der ersten Jahres) Erste Seitentriebe im dritten Jahr Kiefer
Epigäische Keimung Keimblätter: : 4 - 7 aufwärts gebogen, maximal 2 cm lang mit dreieckigem Querschnitt, frün bis blau bereift, rötliches Hypokotyl (Keimstängel) Primärblätter: : 1, 5 cm lang, blaugrün, glatt Sekundärblätter: : Zu zweit an Kurztrieben (gegen Ende der ersten Jahres) Erste Seitentriebe im dritten Jahr Lärche
Epigäische Keimung Keimblätter: : 4 - 7 aufwärts gebogen, maximal 2 cm lang mit dreieckigem Querschnitt, frün bis blau bereift, rötliches Hypokotyl (Keimstängel) Primärblätter: : 1, 5 cm lang, blaugrün, glatt Sekundärblätter: : Zu zweit an Kurztrieben (gegen Ende der ersten Jahres) Erste Seitentriebe im dritten Jahr Fichte
Epigäische Keimung: Frühjahr Keimblätter: 4 - 8, 2 - 3 cm lang mit 2 oberseitigen Wachsstreifen Primärblätter: Hellgrün, zwischen den Keimblättern stehend, ab 2. Jahr später spiralig Erste Seitentriebe im dritten Jahr, erster Astquirl im 4. /5. oder unter ungünstigen Bedingungen im 8. 10. Jahr Sämlinge wachsen sehr langsam Tanne
Idee, Fotos und Gestaltung: Ingo Mennerich Zeichnungen und Merkmale (gekürzt) aus: Tubeuf, Karl Freiherr von, Samen, Früchte und Keimlinge der in Deutschland heimischen und eingeführten forstlichen Culturpflanzen, Verlag von Julius Springer, Berlin 1891 Mai 2012 Schulbiologiezentrum Hannover Vinnhorster Weg 2 30419 Hannover Tel: 0511/168 -47665/7 www. schulbiologiezentrum. info Zurück zum Start
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