Branko Toovi SLAWISCHE SRIFTSYSTEME KYRILLICA KIRILLICA CYRILLICA IRILICA
Branko Tošović SLAWISCHE SRIFTSYSTEME KYRILLICA KIRILLICA CYRILLICA КИРИЛЛИЦА ĆIRILICA ЋИРИЛИЦА 1
Alphabet des Slawen n kurz nach der Glagolica n 2
БСЭ 1973, т. 12 3
n die griechischen Unziale n Un|zi|a|le, die; -, -n [spätlat. (litterae) unciales = zolllange Buchstaben, zu lat. uncia = 1/12 Zoll (vgl. 1 Unze)]: 1. (im 4. /5. Jh. entwickelte) Schrift (der römischen Antike) mit abgerundeten Buchstaben. 2. (Druckw. ) Initiale. (Duden) 4
n n n Ende des 10. Jh. von Schülern des Slavenmissionars Kyrill Kliment von Ohrid (835 -916) die Verbreitung des altkirchenslavisehen Schrifttums im slavischen Siedlungsraum geschaffen Kyrills Ehren 5
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Namen: irrtümlich dem Cyrillus (Kyrillos) n 7
die Slawenapostel Kyrill und Method n der jüngere der beiden Brüder n Slawenaposte Kyrill (Konstantin) n das Hauptverdienst n 8
Kyrillos und Methodios Slawenapostel n Slawenlehrer n griechische Brüder n Thessalonike (Saloniki) n 9
Kyrillos eigtl. Konstantinos n Geistlicher und Gelehrter * 826/827 † Rom 14. 2. 869 n 10
Methodios urspr. Michael ? n hoher Beamter n später Mönch und Erzbischof * um 815 † Mähren 6. 4. 885 n 11
Fürst Rastislav n byzantinischer Kaiser Michael III. n 863 n volkssprachliche Mission n im Großmährischen Reich n 12
die liturgischen und pastoralen Texte übersetzt n für die später Kirchenslawisch genannte Sprache n ein Alphabet (Glagoliza) geschaffen n slawischer Heimatdialekt n Schriftsprache n 13
In Mähren n kirchenrechtliche Auseinandersetzungen n mit den bayerischen Bischöfen n die slawische Liturgie n 14
Über Venedig reisten die Brüder n 867 nach Rom n zur Legitimierung ihres Werkes n die kirchenslawische Liturgie n bei den zur Westkirche gehörenden Kroaten n bis ins 20. Jh. (Glagolismus) n 15
Papst Hadrian II. n Methodios n Erzbischof von Mähren und Pannonien n 870 -873 n Methodios eingekerkert n wurde jedoch von Papst Johannes VIII. n in seine Rechte restituiert n 16
Nach seinem Tod n ließ Fürst Svatopluk n Schüler aus Mähren n vertreiben n 17
in Bulgarien freundliche Aufnahme die slawische Liturgie n später autokephalen Nationalkirchen n nach Serbien Rumänien Russland n 18
aus der griechischen Minuskel-Schrift (den Kleinbuchstaben) n wegen klaren Schriftbildes den Geltungsbereich der glagolitischen Schrift n immer mehr eingeengt n 19
die Annahme des orthodoxen Glaubens n Verschriftung der ost- und südslavischen Sprachen n Ausnahme: Kroatisch Slovenisch n Rumänen n 20
Veränderungen n im Graphembestand n Schriftzeichengestalten 21
Im slawischen Sprachraum n vereinfachte Form Schriftreform (1708 -10) Peter des Großen 22
Петр I Великий 1672 -1725 Zar Peter (Peter des Großen) 23
граджанский шрифт graždanskij šrift bürgerliche Schrift 24
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1708 -1710 n die erste Reform n Trennung zwischen bürgerlichem und kirchenslawischem Alphabet n die bürgerliche Schrift für weltliche Bücher n 1710 n das neue Alphabet n 26
n Zeichen nicht mehr Betonungszeichen (силы ‘Kräfte’) Abkürzungszeichen (титлы) 27
n einige Buchstaben ζ (ksi) ψ (psi) ω (omegа) 28
n neue Buchstaben э я n inkonsequent 29
einige griechische Buchstaben n bis zum Jahr 1917 θ fita das altkyrillische jat’ n 30
n n n Ud. SSR nichtslavischen Sprachen verschiedene Nationalitäten Moldauer Tscherkessen Usbeken Verschriften Kyrillisierung 31
n Ausgangspunkt – russische – wießrussische – ukrainische – bulgarische – makedonische – serbische Schrift 32
- Im slavischen Sprachraum n heute n vereinfachte Form n die Schriftreform Peters des Großen (1708 -10) n » bürgerliche Schrift « n graždanskij šrift n 33
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