Bebilderte Redewendungen Nr 13 Die Redewendungen in dieser
Bebilderte Redewendungen. Nr. 13 Die Redewendungen in dieser Präsentation sind sicher allen bekannt. Es kam mir aber auf die visuelle Darstellung an und auf die Erklärungen was sie bedeuten.
Ein Schürzenjager sein. Ein Mann sein, der auf der Suche nach erotischen Abenteuern ständig Frauen umwirbt. Andere Wörter sind: Casanova, Don Juan, Frauenheld, Frauentyp, Herzensbrecher, Verführer. Womanizer, Weiberheld.
Den Teufel an die Wand malen. Das Schlimmste befürchten, sehr pessimistisch sein. Diese Redewendung gibt es schon sehr lange. Bereits im Mittelalter herrschte der Aberglaube, dass einen der Teufel, Geister oder Dämonen dann heimsuchten, wenn man sie beim Namen nannte. Ursprünlich hieß der Ausspruch: „Man soll den Teufel nicht über die Tür malen“. Später wandelte sich dieser Ausdruck in: „Man darf den Teufel nicht an die Wand malen“. Wer den Teufel an die Wand malt, lockt also den Teufel an und beschwört damit ein Unglück herauf.
Auf großem Fuß leben. Wer sprichwörtlich auf großem Fuß lebt, der hat jede Menge Geld, das er verprassen kann. Genau wie der Graf von Anjou, der im Mittelalter in Frankreich lebte. Graf von Anjou war ein sehr reicher und höchst angesehener Mann. Allerdings hatte er ein riesengroßes Problem: eine hässliche, dicke Geschwulst am Fuß. Deshalb passten ihm die vornehmen Schuhe der damaligen Zeit nicht. Er ließ sich deshalb große Schuhe anfertigen. Da der Graf von Anjou ein so bekannter und geehrter Mann war, schenkten seine Mitbürger der neuen Mode ihre volle Aufmerksamkeit und wollten ebenso große Schuhe haben wie er. Doch nur die reichen Leute konnten sich die großen Schuhe leisten.
Wer auf großem Fuß lebt, steht auch leicht auf der Kippe.
Aus dem Nähkästchen plaudern. Ich will das alles gar nicht wissen. Wer aus dem Nähkästchen plaudert, erzählt Geheimnisse, verrät etwas oder gibt Einblicke in bestimmte Dinge. Der Ausdruck stammt aus dem Roman "Effi Briest" von Theodor Fontane. In dieser Geschichte findet ein betrogener Ehemann nach Jahren die Liebesbriefe des Geliebten seiner Frau und zwar in ihrem Nähkästchen.
Ohrenschmaus. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts bezeichnet man eine festliche Mahlzeit mit reichlich gutem Essen und Trinken als Schmaus. Die dabei empfundene Lust wurde schon früh auf den Hörgenuss, etwa bei guter Musik übertragen. Bei Christoph Martin Wieland ist zu lesen: "Und du, Theophron, gib uns einen Ohrenschmaus, lass zum Saitenspiel uns deine Stimme hören“.
Tote Hose. Die Redewendung kommt aus dem Jugendjargon. Es bezieht sich auf die männliche sexuelle Funktionsfähigkeit, oder dessen Erregungszustand. Es ist natürlich auf eine Hose bezogen, die von einer männlichen Person gerade getragen wird. Da man es nun mal bei Männern deutlich sieht, wenn was in der Hose los ist, dann kommt sozusagen "Leben in die Hose". Und das Gegenteil, ist halt die "Tote Hose". Freilich ist es ein Kleidungsstück, was nicht lebendig ist. Aber sieht halt lebendig aus, wenn es in Aktion am Körper eines Mannes bewegt wird.
Adamsapfel Die Bezeichnung „Adamsapfel“ geht auf einen an die biblische Erzählung vom Sündenfall anknüpfenden Volksglauben zurück. Demnach sei Adam die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis, die in der mittelalterlichen Kunst zumeist als Apfel dargestellt wurde, im Halse stecken geblieben, als er davon aß. Seither seien alle Männer von diesem Mal gezeichnet.
Satansbraten Als Satansbraten, wird in der Umgangssprache bildlich eine Person bezeichnet, die unter Missachtung der Moral anderen Personen erheblichen Schaden zufügt, um daraus materielle Vorteile zu ziehen oder sich daran zu erfreuen.
Kopfnuss. Eine Kopfnuss ist ein Schlag mit der geschlossenen Faust auf den Seiten- oder Hinterkopf, wobei bevorzugt mit den Fingerknöcheln Kontakt hergestellt wird. Eine Rolle hat die Kopfnuss lange Zeit als Körperstrafe in der Schule gespielt. Mein Lehrer sagte: „Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen“.
Extrawurst Die Wurst war im Mittelalter eine besondere Delikatesse für arme Leute, so dass die Gewährung einer zusätzlichen "Extrawurst" einer besonderen Bevorzugung gleichkam.
Liebe Funpot-Freunde, das war der dreizehnte Teil von den bebilderten Redewendungen. Es geht weiter, denn ich sehe schon die vierzehnte Folge. Bitte hier klicken 14 …tschüss Lucky Weitere Präsentationen von mir findest Du hier!
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