Ausgleichungsrechnung Einleitung Stochastisches Modell a priori Ausgleichungsverfahren Stochastisches

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Ausgleichungsrechnung • • Einleitung Stochastisches Modell a priori Ausgleichungsverfahren Stochastisches Modell a posteriori Ausgleichungsrechnung

Ausgleichungsrechnung • • Einleitung Stochastisches Modell a priori Ausgleichungsverfahren Stochastisches Modell a posteriori Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ziele • Kontrolle: Aufdecken von (groben) Fehlern • Plausibilität: Wahrscheinlichste Schätzwerte für die wahren

Ziele • Kontrolle: Aufdecken von (groben) Fehlern • Plausibilität: Wahrscheinlichste Schätzwerte für die wahren Werte der Unbekannten bzw. Messwerte • Qualität: Angabe von Standardabweichungen für die Unbekannten und Messwerte Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Verteilung zufälliger Messabweichungen (1) • Lambert: Theorie der Zuverlässigkeit der Beobachtungen und Versuche –

Verteilung zufälliger Messabweichungen (1) • Lambert: Theorie der Zuverlässigkeit der Beobachtungen und Versuche – zufällige Abweichungen gleicher Größe nach beiden Seiten möglich – geringe Abweichungen häufiger als große – Kurve mit Wahrscheinlichkeit der Abweichungen ist • • symmetrisch Abweichung Null hat höchste Wahrscheinlichkeit Wendepunkt auf beiden Seiten beidseitig asymptotische Annäherung an Null • Weitere Untersuchung durch Gauß Normalverteilung Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Verteilung zufälliger Messabweichungen (2) • Bedingung: • oder in Matrizenschreibweise • Gewichte pi umgekehrt

Verteilung zufälliger Messabweichungen (2) • Bedingung: • oder in Matrizenschreibweise • Gewichte pi umgekehrt proportional zu den Varianzen Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Stochastisches Modell a priori Die Gewichtsmatrix • Beschreibung der stochastischen Zusammenhänge in einem Zufallsvektor:

Stochastisches Modell a priori Die Gewichtsmatrix • Beschreibung der stochastischen Zusammenhänge in einem Zufallsvektor: Kovarianzmatrix • Für einen Beobachtungsvektor: – Hauptdiagonale: Varianz der Beobachtung – Außerhalb der Hauptdiagonale: Kovarianz oder Null wenn stochastisch unabhängig • Bezeichnet mit SLL Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Festlegung von Gewichten (1) • Gewichtung der Verbesserungen umgekehrt proportional zu den Varianzen •

Festlegung von Gewichten (1) • Gewichtung der Verbesserungen umgekehrt proportional zu den Varianzen • Oft nur relative Genauigkeiten vorhanden • Wir wählen Bezugsvarianz: Varianz der Gewichtseinheit a priori oder Varianzfaktor • Kofaktormatrix Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Festlegung von Gewichten (2) • Elemente der Kofaktormatrix: Kofaktoren oder Gewichtsreziproke • Gewichtung ist

Festlegung von Gewichten (2) • Elemente der Kofaktormatrix: Kofaktoren oder Gewichtsreziproke • Gewichtung ist umgekehrt proportional zu den Varianzen bzw. Kofaktoren, also Inversion der Matrix • Festlegung geschieht vor der Messung a priori Varianzen Varianz der Gewichtseinheit a priori stochastisches Modell a priori Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell (1) • n Beobachtungen L um u Unbekannte X (Parametervektor) zu bestimmen

Funktionales Modell (1) • n Beobachtungen L um u Unbekannte X (Parametervektor) zu bestimmen • Realisierungen L 1, … Ln sind Näherungen des wahren Wertes • Wir geben Schätzwert für den wahren Wert an: Ausgeglichene Beobachtungen • Auch Parametervektor hat wahren Wert Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell (2) • Oft Parameter näherungsweise bekannt: Genäherter Parametervektor X 0 • Differenz

Funktionales Modell (2) • Oft Parameter näherungsweise bekannt: Genäherter Parametervektor X 0 • Differenz ausgeglichener – genäherter Parametervektor: gekürzter Parametervektor x • Funktionaler Zusammenhang: r Funktionen j 1, … jr mit den Parametern L und X Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Beziehungen (ursprüngliches) funktionales Modell Widerspruchsvektor genäherter Beobachtungsvektor gekürzter Beobachtungsvektor ‚gemessen minus gerechnet‘ Ausgleichungsrechnung II

Beziehungen (ursprüngliches) funktionales Modell Widerspruchsvektor genäherter Beobachtungsvektor gekürzter Beobachtungsvektor ‚gemessen minus gerechnet‘ Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Linearisiertes funktionales Modell • Funktionen j 1, … jr von beliebigem Typ • Annahme:

Linearisiertes funktionales Modell • Funktionen j 1, … jr von beliebigem Typ • Annahme: x und v klein gegenüber X 0 und L • Linearisierung über Taylor-Entwicklung Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Jacobi-Matrix • Modellmatrix (Designmatrix) A • Matrix B Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Jacobi-Matrix • Modellmatrix (Designmatrix) A • Matrix B Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Allgemeine Auflösung (1) • Extremwertaufgabe mit Nebenbedingungen Lösung mit Lagrange‘schen Vektoren • Partielle Ableitungen

Allgemeine Auflösung (1) • Extremwertaufgabe mit Nebenbedingungen Lösung mit Lagrange‘schen Vektoren • Partielle Ableitungen bilden und gleich Null setzen Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Allgemeine Auflösung (2) Ableitung nach v: Gleich Null setzen: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Allgemeine Auflösung (2) Ableitung nach v: Gleich Null setzen: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Allgemeine Auflösung (3) Ableitung nach x analog und es ergibt sich: Ausgleichungsrechnung II Gerhard

Allgemeine Auflösung (3) Ableitung nach x analog und es ergibt sich: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Allgemeine Auflösung (4) • Gemeinsames Gleichungssystem: • Auflösung durch Inversion: Allgemeinfall der Ausgleichungsrechnung Ausgleichung

Allgemeine Auflösung (4) • Gemeinsames Gleichungssystem: • Auflösung durch Inversion: Allgemeinfall der Ausgleichungsrechnung Ausgleichung bedingter Beobachtungen mit Unbekannten Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Hauptprobe • Annahme war, dass x und v klein gegenüber X 0 und L

Hauptprobe • Annahme war, dass x und v klein gegenüber X 0 und L sind • Annahme muss überprüft werden! • Einsetzen in ursprüngliches (nicht linearisiertes) Gleichungssystem • Wenn nicht genügend genau erfüllt? Iteration – Näherungswerte nicht gut genug Neu aufstellen – Funktionales Modell fehlerhaft Geprüfte Programme verwenden – Rechenfehler Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Fehler im funktionalen Modell • Hauptprobe zeigt Fehler im funktionalen Modell an • Kandidat

Fehler im funktionalen Modell • Hauptprobe zeigt Fehler im funktionalen Modell an • Kandidat für Fehler ist die Funktion, bei der die Hauptprobe nicht aufgeht • z. B. 3. Gleichung geht nicht auf – möglicherweise 3. Zeile der A-Matrix oder 3. Element des w-Vektors fehlerhaft Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Iterative Ausgleichung • Ergebnis der Ausgleichung als Näherung für eine neuerliche Ausgleichung verwendet •

Iterative Ausgleichung • Ergebnis der Ausgleichung als Näherung für eine neuerliche Ausgleichung verwendet • L, SLL und B bleiben erhalten • A und w werden neu berechnet (hier kommen die Näherungswerte der Unbekannten vor) • Iteration so lange, bis Hauptprobe aufgeht • Iteration muss nicht konvergieren! Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Sonderfälle 1. In jeder Gleichung ji kommt jeweils nur eine Beobachtung vor: Ausgleichung vermittelnder

Sonderfälle 1. In jeder Gleichung ji kommt jeweils nur eine Beobachtung vor: Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen 2. Es treten keine unbekannten Parameter auf, die Gleichungen ji beschreiben nur den funktionalen Zusammenhang der Beobachtungen: Ausgleichung bedingter Beobachtungen 3. In n Gleichungen tritt jeweils nur eine Beobachtung auf und in den übrigen r-n Gleichungen treten nur Unbekannte auf: Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen mit Bedingungsgleichungen Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen • Pro Gleichung nur eine Beobachtung • Gleichungen explizit nach Li

Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen • Pro Gleichung nur eine Beobachtung • Gleichungen explizit nach Li auflösbar • n Messgrößen, r=n Gleichungen, u Unbekannte • Überschüssige Beobachtungen: nfv=n-u Anzahl der Freiheitsgrade (Redundanz) Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Art des Problems Unterscheidung über die Redundanz: • Redundanz < 0: unterbestimmt, nicht eindeutig

Art des Problems Unterscheidung über die Redundanz: • Redundanz < 0: unterbestimmt, nicht eindeutig lösbar • Redundanz = 0: Problem eindeutig lösbar • Redundanz > 0: Ausgleichungsaufgabe Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell Taylorentwicklung: B= –I Modellmatrix A wie bisher weiters: bzw. Verbesserungsgleichung Ausgleichungsrechnung II

Funktionales Modell Taylorentwicklung: B= –I Modellmatrix A wie bisher weiters: bzw. Verbesserungsgleichung Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Gewichtsmatrix • Anwendung des Varianzfortpflanzungsgesetzes auf gibt für die Kovarianzmatrix des gekürzten Beobachtungsvektors: •

Gewichtsmatrix • Anwendung des Varianzfortpflanzungsgesetzes auf gibt für die Kovarianzmatrix des gekürzten Beobachtungsvektors: • Die Kofaktormatrix ergibt sich somit zu • Somit erhalten wir dieselbe Gewichtsmatrix P wie bisher. Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Lösung • Das Gleichungssystem vereinfacht sich zu • Die Auflösung ergibt • Normalgleichungsmatrix Normalgleichung

Lösung • Das Gleichungssystem vereinfacht sich zu • Die Auflösung ergibt • Normalgleichungsmatrix Normalgleichung • Verbesserungen: • Ausgeglichene Beobachtungen: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen und ausgeglichenen Parameter das ursprüngliche funktionale Modell? •

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen und ausgeglichenen Parameter das ursprüngliche funktionale Modell? • Einsetzen in Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Sonderfall: Lineare Verbesserungsgleichungen • • z. B. Koordinatendifferenzen (Nivellement) Verbesserungsgleichungen sind linear Keine Linearisierung

Sonderfall: Lineare Verbesserungsgleichungen • • z. B. Koordinatendifferenzen (Nivellement) Verbesserungsgleichungen sind linear Keine Linearisierung notwendig Keine Näherungswerte für die Parameter notwendig (oft trotzdem aus numerischen Gründen verwendet – kleine Werte in x und l) • Hauptprobe: Nur aufgestelltes Modell und Rechnung können falsch sein Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Sonderfall: Ausgleichung direkter Beobachtungen • z. B. Ausgleichung direkt und mehrfach gemessener Größen (Strecke)

Sonderfall: Ausgleichung direkter Beobachtungen • z. B. Ausgleichung direkt und mehrfach gemessener Größen (Strecke) • A-Matrix ist ein 1 -Vektor • Auflösung: • Gewichtsmatrix Einheitsmatrix: einfaches arithmetisches Mittel • Gewichtsmatrix Diagonalmatrix: gewogenes arithmetisches Mittel • Sonst: allgemeines arithmetisches Mittel Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichung bedingter Beobachtungen • Keine unbekannten Parameter • n Beobachtungen sollen so verbessert werden,

Ausgleichung bedingter Beobachtungen • Keine unbekannten Parameter • n Beobachtungen sollen so verbessert werden, dass sie r Bedingungen (sind aufzustellen) erfüllen • r = n – n 0 mit n 0 = Anzahl der notwendigen Beobachtungen für eine eindeutige Lösung • nfb=r Anzahl der Freiheitsgrade (Redundanz) • Das Problem vereinfacht sich zu Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell • Widerspruchsvektor: • Ableitungen nach X alle Null, somit AMatrix eine Nullmatrix,

Funktionales Modell • Widerspruchsvektor: • Ableitungen nach X alle Null, somit AMatrix eine Nullmatrix, also • Korrelaten: • Verbesserungen: • Normalgleichungsmatrix der bedingten Ausgleichung: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen das ursprüngliche funktionale Modell? • Einsetzen in Ausgleichungsrechnung

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen das ursprüngliche funktionale Modell? • Einsetzen in Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen mit Bedingungsgleichungen • Pro Gleichung nur eine Beobachtung • Zusätzlich Bedingungen

Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen mit Bedingungsgleichungen • Pro Gleichung nur eine Beobachtung • Zusätzlich Bedingungen zwischen den Unbekannten • n Beobachtungen, u Unbekannte, r Bedingungen • nfvb = n – u + nb Anzahl der Freiheitsgrade (Redundanz) Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Lösungsansätze • Elimination von Unbekannten: r Unbekannte werden mit Hilfe der Bedingungen eliminiert •

Lösungsansätze • Elimination von Unbekannten: r Unbekannte werden mit Hilfe der Bedingungen eliminiert • Strenge Lösung: Extremwertaufgabe mit Nebenbedingungen • Fiktive Beobachtungen: Bedingungen werden als (fiktive) Beobachtungen mit großem Gewicht eingeführt Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Wann Ausgleichungsproblem? • nfvb = n – u + nb • Ausgleichungsproblem, wenn nfvb

Wann Ausgleichungsproblem? • nfvb = n – u + nb • Ausgleichungsproblem, wenn nfvb > 0 • Somit: n + nb > u Die Summe aus Beobachtungen und Bedingungen muss größer als die Anzahl der Unbekannten sein Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Funktionales Modell • Funktionales Modell der vermittelnden Ausgleichung • und die Bedingungen • Getrennte

Funktionales Modell • Funktionales Modell der vermittelnden Ausgleichung • und die Bedingungen • Getrennte Betrachtung der beiden Teile: • Beobachtungen • Bedingungen • Keine Bedingungen zwischen den Beobachtungen B ist eine Nullmatrix Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Lösung (1) • Methode von Langrange: • Differenziert und gleich Null gesetzt: • Einsetzen

Lösung (1) • Methode von Langrange: • Differenziert und gleich Null gesetzt: • Einsetzen von gibt Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Lösung (2) • 1. Gleichung: • Kombiniert mit 2. Gleichung: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Lösung (2) • 1. Gleichung: • Kombiniert mit 2. Gleichung: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen und ausgeglichenen Parameter das ursprüngliche funktionale Modell? •

Hauptprobe • Erfüllen die ausgeglichenen Beobachtungen und ausgeglichenen Parameter das ursprüngliche funktionale Modell? • Erfüllen die ausgeglichenen Parameter die Bedingungen? • Einsetzen in Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Ausgleichung bedingter Beobachtungen mit Unbekannten • Entspricht dem Allgemeinfall der Ausgleichungsrechnung • n Beobachtungen,

Ausgleichung bedingter Beobachtungen mit Unbekannten • Entspricht dem Allgemeinfall der Ausgleichungsrechnung • n Beobachtungen, n 0 Beobachtungen zur eindeutigen Lösung notwendig, u Unbekannte • Anzahl der aufzustellenden Bedingungen: r = (n – n 0) + u = nfa + u • Lösung: siehe Allgemeinfall Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Stochastisches Modell a posteriori • a posteriori: nach der Ausgleichung • Beim stochastischen Modell

Stochastisches Modell a posteriori • a posteriori: nach der Ausgleichung • Beim stochastischen Modell a priori Ausgangspunkt Kovarianzmatrix, aber schließlich verwendet die Kofaktormatrix • Kovarianzfortpflanzungsgesetz angewendet auf Gleichungssystem f=Fx gibt Kofaktorfortpflanzungsgesetz Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (1) • gekürzter Beobachtungsvektor: • Ausgeglichene Beobachtungen

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (1) • gekürzter Beobachtungsvektor: • Ausgeglichene Beobachtungen aus • Somit gilt: • Nun können wir l, x, l und v als Funktion von l ausdrücken. Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (2) Das Kofaktorfortpflanzungsgesetz liefert: Gesuchte Kofaktoren in

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (2) Das Kofaktorfortpflanzungsgesetz liefert: Gesuchte Kofaktoren in der Hauptdiagonale Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (3) Und weiters: Grund: Unterscheiden sich nur

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnden Ausgleichung (3) Und weiters: Grund: Unterscheiden sich nur durch konstante Faktoren Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Probe • Gewichtsreziprokenprobe nach Ansermet • Die Summe der Hauptdiagonalglieder Produktmatrix muss gleich der

Probe • Gewichtsreziprokenprobe nach Ansermet • Die Summe der Hauptdiagonalglieder Produktmatrix muss gleich der Anzahl der Unbekannten sein Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der bedingten Ausgleichung Das Kovarianzfortpflanzungsgesetz liefert: Gesuchte Kofaktoren in der

Kofaktoren a posteriori bei der bedingten Ausgleichung Das Kovarianzfortpflanzungsgesetz liefert: Gesuchte Kofaktoren in der Hauptdiagonale Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnde Ausgleichung mit Bed. • Interessante Kofaktormatrizen direkt aus

Kofaktoren a posteriori bei der vermittelnde Ausgleichung mit Bed. • Interessante Kofaktormatrizen direkt aus der invertierten Normalgleichungsmatrix: • Und weiters: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Kofaktoren a posteriori bei der bed. Ausgleichung mit Unbekannten • Interessante Kofaktormatrizen direkt aus

Kofaktoren a posteriori bei der bed. Ausgleichung mit Unbekannten • Interessante Kofaktormatrizen direkt aus der invertierten Normalgleichungsmatrix: • Und weiters: Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Varianz der Gewichtseinheit a posteriori (1) • Im stochastischen Modell s 02 herausgehoben und

Varianz der Gewichtseinheit a posteriori (1) • Im stochastischen Modell s 02 herausgehoben und die Kofaktormatrix Q erhalten • Somit Übergang auf relative Genauigkeitsangaben (ausreichend für Gewichtung) • Ausgleichung liefert Kofaktormatrizen für ausgeglichene Parameter etc. • Gesucht: Kovarianzmatrizen • Multiplikation mit Varianz der Gewichtseinheit a posteriori Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Varianz der Gewichtseinheit a posteriori (2) • Parameter aus den empirischen Beobachtungen bestimmt auch

Varianz der Gewichtseinheit a posteriori (2) • Parameter aus den empirischen Beobachtungen bestimmt auch Varianz der Gewichtseinheit a posteriori empirisch bestimmt • Definition der Varianz: Quadratsumme der Verbesserungen durch Anzahl der Freiheitsgrade Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Varianzen, Kovarianzen und Standardabweichungen • Aus Kofaktormatrizen durch Multiplikation mit der Varianz der Gewichtseinheit

Varianzen, Kovarianzen und Standardabweichungen • Aus Kofaktormatrizen durch Multiplikation mit der Varianz der Gewichtseinheit a posteriori • z. B. • Varianz einer Funktion Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil

Zusammenfassung • Lösung überbestimmter Probleme durch Einführen einer Bedingung: v. Tv min • Extremwertaufgabe

Zusammenfassung • Lösung überbestimmter Probleme durch Einführen einer Bedingung: v. Tv min • Extremwertaufgabe mit Nebenbedingung • Sonderfälle bedingte/vermittelnde Ausgleichung – vermittelnd: einfach zu automatisieren, oft aufwändige Rechnung – bedingt: schwer aufzustellen, einfach zu rechnen Ausgleichungsrechnung II Gerhard Navratil