ANLEITUNG PROBEN UND DATENEINGANG BIOBANK GRAZ http biobank
ANLEITUNG PROBEN - UND DATENEINGANG BIOBANK GRAZ http: //biobank. medunigraz. at/
1. Erstgespräch zum Aufbau einer neuen Biobank-Sammlung Beim ersten Treffen mit einem neuen Kooperationspartner werden die Details der Anfrage besprochen. Es werden anhand einer Biobank internen Checkliste wichtige Punkte abgeklärt: Details zum Projekt (z. B. : Projektleiter. In, Dauer des Projektes, Anzahl der Proband. Innen und Visits, etc. ) Diagnosen + Ein- Ausschlusskriterien Probenart und Aliquotmenge Laufzeit und Lagerung der Proben (z. B. Temperatur) Exklusivnutzungsrecht und ggf. Datensatz zu den Patient. Innen … In den Datenbanken der Biobank wird abgefragt, ob eventuell bereits geeignete Proben gesammelt wurden.
2. Abläufe der neuen Sammlung festlegen: Kostenkalkulation, Kooperationsvereinbarung, Merkblatt A. ) Kostenvoranschlag: Auf Wunsch kann auch schon ein erster Kostenvoranschlag für die Projekteinreichung erstellt werden. Details für die Kostenkalkulation: Ø Wer möchte sammeln (Intern / Extern)? Ø Welches Material wird gesammelt (Paraffin / Kryo / Flüssigproben)? Ø Welche Art von Flüssigproben soll gesammelt werden bzw. wie viele Aliquots ergeben sich? Ø Wie lange soll die aktive Probenrekrutierung erfolgen? Ø Wie viele Probanden werden eingeschlossen? Ø Wie lange sollen diese Proben insgesamt gelagert werden? Ø Können die Proben automatisch an der BB bearbeitet werden oder erfordert das Protokoll eine manuelle Pipettierung?
B. ) Kooperationsvereinbarung: Wenn alle Fragen geklärt sind und der Vertrag unterzeichnet werden kann, wird dieser zur Unterschrift an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Meist wird je Klinik eine generelle Kooperationsvereinbarung (Rahmenvereinbarung) unterzeichnet, damit bei neuen Sammlungen in der gleichen Klinik nicht eine neue Kooperationsvereinbarung aufgesetzt werden muss.
C. ) Merkblatt zum Studienablauf Neben einer Kooperationsvereinbarung bzw. Rahmenvereinbarung werden auch Merkblätter erstellt. Diese regeln den genauen Ablauf der Probensammlung, Probenbearbeitung und Lagerung in der Biobank. Merkblätter bekommen eine eigene Nummer und sind im KAGES-Intranet aufrufbar. Das Merkblatt wird individuell mit dem Kooperationspartner erstellt und beinhaltet folgende Punkte: Ø Zuständige Mitarbeiter. Innen (Biobank und seitens Kooperationspartner) Ø Ablauf der praktischen Probenabarbeitung Ø Studiennummer Ø Wo werden die Proben entnommen (Station, Transport)? Ø Einholen Einverständniserklärungen (Informed Consent = IC) Ø Gibt es einen studienspezifischen IC? Ø Exklusivnutzungsrecht => Biobankbeauftragte definieren
4. Start des Proben- und Dateneingangs Wenn alle Formalitäten geklärt sind, dann wird die Studie gestartet. Nach dem ersten Testlauf folgt die Rückmeldung, ob der gewünschte Ablauf von beiden Seiten (Biobank und Kooperationspartnern) auch wie geplant erfüllt werden kann. Wenn notwendig, können im Ablauf noch Verbesserungen und Anpassungen vorgenommen werden, damit das Sammeln der Proben für die neue Studie reibungslos ablaufen kann.
Kontaktinformationen Kontakt zur Administration: Kontakt zur Probenbearbeitung: biobank@medunigraz. at KIMCL Medizinische Universität Graz Organisationseinheit für Forschungsinfrastruktur ZWT, Neue Stiftingtalstraße 2, Eingang B, 2. Stock Julia Matejka / Birgit Sampel / Markus Wolf Labortechniker. In Biobank Graz 8010 Graz Medizinische Universität Graz Organisationseinheit für Forschungsinfrastruktur ZWT, Neue Stiftingtalstraße 2, Eingang B, 2. Stock 8010 Graz Tel. : +43 (0)316 385 81212
Vielen Dank! Biobank Graz Neue Stiftingtalstrasse 2/B/2 8010 Graz, Austria +43 -316 -385 -72716 biobank@medunigraz. at
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