18 Versorgung mit elektrischer Energie 18 1 Der

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18. Versorgung mit elektrischer Energie 18. 1 Der Transformator Führe den Schülerversuch zum Transformator

18. Versorgung mit elektrischer Energie 18. 1 Der Transformator Führe den Schülerversuch zum Transformator durch! 1. Unbelasteter Transformator: Spannungsverhältnis: U 1 : U 2 = N 1 : N 2 Versorgung mit elektr. Energie

Herleitung des Übersetzungsverhältnisses Aus der zweiten Kirchhoffschen Regel folgt für den Primärkreis: U 1

Herleitung des Übersetzungsverhältnisses Aus der zweiten Kirchhoffschen Regel folgt für den Primärkreis: U 1 + UL 1 = 0 UL 1 = – U 1 die durch die Selbstinduktion bewirkte Spannung. Wegen der hohen Induktivität fließt im Primärkreis nur ein sehr geringer um /2 verschobener Wechselstrom (Blindstrom). Wenn sich an II kein Verbraucher befindet, ist I 2 = 0. In einer Windung der Primärspule wird eine Spannung von induziert. Versorgung mit elektr. Energie

Da der magnetische Fluss fast ausschließlich durch den Eisenkern geht, treten keine Verluste auf.

Da der magnetische Fluss fast ausschließlich durch den Eisenkern geht, treten keine Verluste auf. Daher wird in einer Windung von II die Spannung induziert und daher in der ganzen Spule II: Daraus folgt für die Spannungsübersetzung: Versorgung mit elektr. Energie

2. Belasteter Trafo Führe Schülerversuch 3 durch! Erkenntnis: Beim belasteten Trafo steigt die Stromstärke

2. Belasteter Trafo Führe Schülerversuch 3 durch! Erkenntnis: Beim belasteten Trafo steigt die Stromstärke auch im Primärkreis. Je heller die Lämpchen in II leuchten, desto höher die Stromstärke in I. Stromübersetzung ? Versorgung mit elektr. Energie

Stromübersetzung ? Ansatz: Leistung im Primärkreis = Leistung im Sekundärkreis Es gilt annähernd: und

Stromübersetzung ? Ansatz: Leistung im Primärkreis = Leistung im Sekundärkreis Es gilt annähernd: und daher: Die Ströme werden verkehrt proportional zur Windungszahl transformiert. Versorgung mit elektr. Energie

Anwendungen des Transformators: Versuch: Lange Leitung Die beiden Widerstände simulieren den Leitungswiderstand Ergebnis: Die

Anwendungen des Transformators: Versuch: Lange Leitung Die beiden Widerstände simulieren den Leitungswiderstand Ergebnis: Die Lampe leuchtet nicht. Der Hochspannungstrafo Ergebnis: Die Lampe leuchtet. Versorgung mit elektr. Energie

Berechne jeweils die Stromstärke, wenn die Leistung gleichbleibt! Spannung U Stromstärke I Leistung P=U.

Berechne jeweils die Stromstärke, wenn die Leistung gleichbleibt! Spannung U Stromstärke I Leistung P=U. I Kraftwerk 10 k. V 1000 A Hochspannungstrafo 200 k. V " Umspannwerk 20 k. V " Ortstrafo 230 V " Spannung U Stromstärke I Leistung P=U. I Kraftwerk 10 k. V 1000 A 10 MW Hochspannungstrafo 200 k. V 50 A " Umspannwerk 20 k. V 500 A " Ortstrafo 230 V 43478 A " Versorgung mit elektr. Energie

Schweißtrafo Der Nagel glüht und schmilzt dann durch. Versorgung mit elektr. Energie

Schweißtrafo Der Nagel glüht und schmilzt dann durch. Versorgung mit elektr. Energie

18. 2 Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom) Überlegung: Verluste durch Spannungsabfall an beiden Leitungen. Könnte man eine

18. 2 Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom) Überlegung: Verluste durch Spannungsabfall an beiden Leitungen. Könnte man eine Leitung einsparen? Versorgung mit elektr. Energie

Drehstromgenerator: 3 Statorwicklungen sind gegeneinander jeweils um 120° (= 2 /3) versetzt. L 1,

Drehstromgenerator: 3 Statorwicklungen sind gegeneinander jeweils um 120° (= 2 /3) versetzt. L 1, L 2, L 3. . . Phasenleiter N. . . Neutralleiter (Nullleiter) er wird meist geerdet. In allen 3 Wicklungen wird eine Wechselspannung induziert. Simulation Versorgung mit elektr. Energie

Versorgung mit elektr. Energie

Versorgung mit elektr. Energie

Phasen Versorgung mit elektr. Energie

Phasen Versorgung mit elektr. Energie

Phasen Versorgung mit elektr. Energie

Phasen Versorgung mit elektr. Energie

Sternschaltung Versorgung mit elektr. Energie

Sternschaltung Versorgung mit elektr. Energie

Addiert man die 3 Spannungen (Simulation mit Excel), so sieht man: U 1 +

Addiert man die 3 Spannungen (Simulation mit Excel), so sieht man: U 1 + U 2 + U 3 = 0 Werden nun die 3 Phasen gleichmäßig belastet (gleiche Verbraucher), so haben wir in allen 3 Phasen gleiche Phasenwinkel zwischen Spannung und Stromstärke. und daher: Summe der Stromstärken: I 1 + I 2 + I 3 = 0 Das heißt aber, dass die Stromstärke im Neutralleiter 0 ist. Daher kann die Rückleitung dünn gehalten werden. Bei den großen Überlandleitungen lässt man sie überhaupt weg. Versorgung mit elektr. Energie

Bemerkung: Bei Hausinstallationen ist es wichtig, alle drei Phasen möglichst gleichmäßig zu belasten. Bei

Bemerkung: Bei Hausinstallationen ist es wichtig, alle drei Phasen möglichst gleichmäßig zu belasten. Bei Geräten mit großer Leistungsaufnahme werden alle drei Phasen verwendet. (z. B. E-Herd, Boiler, . . ) In Österreich und im Großteil der EU-Länder haben wir zwischen Phase und Nullleiter eine Spannung von Ueff = 230 V. Versorgung mit elektr. Energie

Dreiecksschaltung Versorgung mit elektr. Energie

Dreiecksschaltung Versorgung mit elektr. Energie

U 1. . Potential am Phasenleiter 1 U 2. . Potential am Phasenleiter 2

U 1. . Potential am Phasenleiter 1 U 2. . Potential am Phasenleiter 2 U 3. . Potential am Phasenleiter 3 Die Potentialdifferenz zwischen Phasenleiter 1 und Phasenleiter 2 beträgt : ( = 400 V) Zwischen 2 Phasen des Drehstroms herrscht eine Spannung von 400 V. Versorgung mit elektr. Energie

Sternschaltung Dreiecksschaltung 400 V 230 V Versorgung mit elektr. Energie 400 V

Sternschaltung Dreiecksschaltung 400 V 230 V Versorgung mit elektr. Energie 400 V

Bei Verwendung von 400 V ( -fache Spannung) ergibt sich am selben Verbraucher wegen

Bei Verwendung von 400 V ( -fache Spannung) ergibt sich am selben Verbraucher wegen P = U²/R die 3 - fache Leistung. Vorteile des Dreiphasenwechselstromes: 1. Einsparung der Rückleitung über das Hochspannungsnetz (nicht im Ortsnetz) 2. Es stehen zwei verschiedene Spannungen, eine mit viel höherer Leistung zur Verfügung. 3. Der Drehstrom eignet sich für den Betrieb einfacher Elektromotoren. Versorgung mit elektr. Energie

18. 3 Drehstrommotoren 18. 3. 1 Synchronmotor Versuch: Prinzip des Synchronmotors: Ergebnis: Die Magnetnadel

18. 3 Drehstrommotoren 18. 3. 1 Synchronmotor Versuch: Prinzip des Synchronmotors: Ergebnis: Die Magnetnadel dreht sich synchron mit. Statt des rotierenden Hufeisenmagneten verwenden wir ein magnetisches Drehfeld, das mit Drehstrom gespeist wird. Versorgung mit elektr. Energie

Versorgung mit elektr. Energie

Versorgung mit elektr. Energie

Statt des rotierenden Hufeisenmagneten verwenden wir ein magnetisches Drehfeld, das mit Drehstrom gespeist wird.

Statt des rotierenden Hufeisenmagneten verwenden wir ein magnetisches Drehfeld, das mit Drehstrom gespeist wird. Entstehen des magnetischen Drehfelds. Das resultierende Magnetfeld rotiert. Magnetisches Drehfeld. Versorgung mit elektr. Energie

Der Synchronmotor ist ein Motor mit konstanter Drehzahl. Der Rotor muss über Schleifringe mit

Der Synchronmotor ist ein Motor mit konstanter Drehzahl. Der Rotor muss über Schleifringe mit Gleichstrom gespeist werden. Um auf die richtige Drehzahl zu kommen, muss er angeworfen werden. (mit Anlaufmotor oder entsprechender Schaltung). Bei Überlastung gerät er außer Tritt. Seine Drehzahl errechnet sich aus: ns. . . f. . . p. . . Drehzahl Synchronmotor Frequenz des Drehstroms Anzahl der Polpaare Versorgung mit elektr. Energie

18. 3. 2 Der Asynchronmotor Versuch: Ergebnis: Der Alu-Ring dreht sich mit einem gewissen

18. 3. 2 Der Asynchronmotor Versuch: Ergebnis: Der Alu-Ring dreht sich mit einem gewissen Schlupf mit. Verwendung eines magnetischen Drehfeldes: Im Alu-Ring entstehen Wirbelströme, die nach der Lenzschen Regel so gerichtet sind, dass sich der Ring mitdreht. Die Wirbelströme bleiben nur solange bestehen, als ein Schlupf zwischen Drehfeld und Ring existiert. (=kleiner Drehzahlunterschied) Bei Belastung des Motors geht seine Drehzahl zurück. Es entsteht ein stärkerer Induktionsstrom. Dieser bewirkt ein stärkeres Drehmoment Die Drehzahl steigt wieder. Versorgung mit elektr. Energie

Technische Ausführung: Käfiganker. (vgl. B. S. 90. Abb. 90. 4) • Vorteile: robust. Keine

Technische Ausführung: Käfiganker. (vgl. B. S. 90. Abb. 90. 4) • Vorteile: robust. Keine leitende Verbindung zu rotierenden Teilen. • Schlupf: n. . . Drehzahl des Motors (Läufers) ns. . . Drehzahl des Drehfeldes Versorgung mit elektr. Energie

18. 4 Stromversorgung. Ermittle aus dem Buch und verschiedenen Unterlagen: 1. Wie erfolgt der

18. 4 Stromversorgung. Ermittle aus dem Buch und verschiedenen Unterlagen: 1. Wie erfolgt der Stromtransport vom Kraftwerk zum Verbraucher? (verschiedene Spannungsebenen) 2. Welches ist die vordringliche Aufgabe eines EVUs. Wie wird diese Aufgabe bewältigt. 3. Belastungsdiagramm 4. Welche Kraftwerkstypen werden wofür eingesetzt? 5. Versorgung Österreichs mit Strom, Art der Strombeschaffung (Kraftwerkstyp, Import, Export, . . . ) Versorgung mit elektr. Energie

Vom Kraftwerk zum Verbraucher Versorgung mit elektr. Energie Ende

Vom Kraftwerk zum Verbraucher Versorgung mit elektr. Energie Ende