1158 Merkmale der deutschen Mrchen Projektbetreuer Autor Deutschlehrerin
ДЕПАРТАМЕНТ ОБРАЗОВАНИЯ г. МОСКВЫ ГОСУДАРСТВЕННОЕ ОБРАЗОВАТЕЛЬНОЕ УЧРЕЖДЕНИЕ ЦЕНТР ОБРАЗОВАНИЯ 1158 Merkmale der deutschen Märchen Projektbetreuer: Autor: Deutschlehrerin Schülerin der 7”B” Klasse Larina T. V Awanesowa Natalia Tel: 319 -34 -50 Fax: 310 -67 -45 e-mail: sch 1158@ sinergi. ru Moskau 2010
Das Ziel des Projektes n Märchen auf dem Beispiel der deutschen Märchen zu untersuchen und zu analysieren, n ihre Besonderheiten zu bestimmen n festzustellen, wozu die Märchen dienen.
Aufgaben n n Die Definition des Begriffes „Märchen“ und Feststellung seiner Merkmale Beschreibung der Geschichte und Entstehung des Märchens Untersuchung der deutschen Märchen, Feststellung ihrer Merkmale Durchführung einer Umfrage der Mitschüler Analyse von den Resultaten der Umfrage.
Aktualität Viele Menschen kennen die Märchen aus ihrer Kinderzeit. Die Aktualität der Märchen ist ungebrochen. Sie sind zeitlos, nicht ortsgebunden und zeigen uns Helden, die wir auch in den heutigen Lebenssituationen wiederfinden können. Sie helfen moralische Werte und Tugenden zu vermitteln, Mut und Hoffnung zu geben. Sie wecken die kindliche Neugier und regen die Kreativität und Phantasie der Kinder an. Märchen bieten Problemlösungen an und zeigen auf, wie Ängste überwunden werden können.
Forschungsobjekt Deutsche Märchen
Methoden der Arbeit n Studieren der Fachliteratur zum Thema, n Informationssuche im Internet, n Analyse der deutschen Märchen, n Umfrage und Interviews der Mitschüler.
Was sind Märchen Das Wort „Märchen“ - abgeleitet von „Mähre“ - ist eine Verkleinerungsform. Es bedeutet eigentlich ein Geheimnis. Märchen wurden ursprünglich mündlich überliefert und sind meistens sehr kurz gefasst. Also, das Märchen ist eine kurze der Unterhaltung und Erziehung dienende Erzählung von fantastisch wunderbaren Begebenheiten, die sich in Wirklichkeit nie ereignet haben und nie ereignen konnten.
Entstehung der Märchen Das Märchen gehört zur Literaturform der Epik und ist eine der ältesten Erzählformen. Sie kommt von den Göttergeschichten der Ägypter oder Juden und den Mythen der Griechen und Römer. In Deutschland wurden die meisten Märchen unter dem Einfluss der Brüder Grimm geprägt. In ganz Europa wurden nach dem Vorbild der Gebrüder Grimm Volksmärchen aufgezeichnet und veröffentlicht.
Wer waren Brüder Grimm n Sie waren Sammler der Volksmärchen (zum Beispiel „Der Froschkönig“, „Rapunzel“, „Frau Holle“, „Rotkäppchen“, „Dornröschen“, „Aschenputtel“ und „Hänsel und Gretel“) n Sie waren Forscher deutschen Sprache (Sie haben solche Bücher herausgegeben, wie „Die deutsche Grammatik“, „Das deutsche Wörterbuch“)
Wer erzählte den Brüdern Grimm die Märchen Die Märchen wurden ihnen von etwa 50 Menschen erzählt, die vermutlich aus den gebildeten Kreisen Hessens und Westfalens stammten: zum Beispiel, Marie Hassenpflug („Dornröschen“, „Rotkäppchen“, „Brüderchen und Schwesterchen“), Johann Friedrich Krause („Der gelernte Jäger“, „Der König vom goldenen Berg“, „Der alte Sultan“), Dorothea Viehmann aus Kassel („Kinder- und Hausmärchen“).
Merkmale der deutschen Märchen n „Es war einmal. . . “ und „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. Diese Zitate sind fast jedem Menschen, vom Kleinkindalter an geläufig. Die meisten Grimmschen Märchen beginnen und enden damit. n In allen Märchen der Brüder Grimm wurden die Worte sehr gut durchdacht gewählt. Man wird in keinem der Grimmschen Märchen Umgangssprache oder gar ein Schimpfwort finden.
Merkmale der deutschen Märchen n Aus Gründen der Verständlichkeit wurden die Märchen sehr kurz gehalten, sie sind in drei Teile gegliedert: 1) Die Einleitung des Märchens In der Einleitung des Märchens werden die folgenden W-Fragen beantwortet: Wer, wie, was, wann, wo, warum? 2) Der Hauptteil des Märchens Im Hauptteil steigert sich die Spannung zum Höhepunkt hin. Der Höhepunkt wird im Märchen genauer gestaltet. 3) Der Schluss des Märchens ist kurz, mit glücklichem oder mit einem bösen Ende und beantwortet alle Fragen.
Merkmale der deutschen Märchen n Im Märchen werden weder die Zeit noch der Ort genau angegeben. Zum Beispiel: „bei den 7 Zwergen hinter den 7 Bergen“ („Schneewittchen“), „vor einem großen Walde“ („ Hänsel und Gretel“). n Die Handlung des Märchens ist biographisch, aber die Hauptfigur wird wenig beschrieben: nur Kind, Brüderchen und Schwesterchen, Mann oder Frau. n Im Märchen gibt es immer Wunder. Das Glück für den guten Menschen kommt auf wunderbare Weise: die Fee macht aus den Mäusen Pagen („Aschenputtel“), die Sterne, die vom Himmel als Geld fielen („Das arme Mädchen“).
Merkmale der deutschen Märchen n Im Märchen erscheinen verschiedene Gestalten: zum Beispiel, verzaubertes Spinnrad, („Dornröschen“); der Topf , der auf Kommando Brei kocht („Der süße Brei“); redende und Menschengestalt annehmende Tiere – der Frosch, der zum Prinzen wurde („Froschkönig“); Hexen, Zauberer, Feen, Zwerge, Riesen, Drachen und andere.
Merkmale der deutschen Märchen n Sehr interessant sind die Gestalten der Hexen. Sie sind ordentlich, pünktlich, sauber. Ihre Häuser sind aus Kuchen, Keksen und Zucker. «. . . es war aber ein kleines Gärtchen an dem verwünschten Häuschen, darin standen zwölf Lilien Blumen» . Das ist mit dem nationalen Charakter der Deutschen verbunden.
Merkmale der deutschen Märchen n Sie hat eine Reihe von Abenteuern, die mit einem guten Ausgang schließen. Im Märchen siegt das Gute immer und das Böse unterliegt. Dabei wird das Böse immer bestraft. Zum Beispiel: Verbrennung der Hexe im Backofen („Hänsel und Gretel“), Wackersteine in Bauch des Wolfes („Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“).
Merkmale der deutschen Märchen n Oftmals treten in den Märchen Sprüche oder Zauberformeln auf: „Knusper, Knusper Knäuschen, wer knüspert an meinem Häuschen? “ (“Hänsel und Gretel“); „Töpfchen koche, Töpfchen steh“ („Der Süße Brei“); „ Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land? “ („Schneewittchen“).
Merkmale der deutschen Märchen n Jede Lüge wird getadelt. Zum Beispiel, im „Froschkönig“ befiehlt der König seiner Tochter die Vereinbarung einzuhalten. Sie darf nicht ihr Ehrenwort brechen, obwohl die Wünsche des Frosches viel zu viel waren.
Merkmale der deutschen Märchen n Der Begriff der Gerechtigkeit hat immer einen sozialen Charakter. n Die deutschen Märchen erziehen das Rechtsbewußtsein. Zum Beispiel, im Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ befiel der König die Hexe und ihre Tochter vor Gericht bringen. Und nur dort wurde ein Urteil über sie gefällt. n Die Zahlen spielen als symbolische Größen eine große Rolle; die Zahlen 3, 7 und 12 werden mit Glück verbunden, und oft symbolisiert die Zahl 13 das Pech.
Untersuchung zum Thema „Warum sind Märchen so beliebt“
Untersuchung zum Thema „Warum sind Märchen so beliebt“
Untersuchung zum Thema „Warum sind Märchen so beliebt“
Schlussfolgerungen n Bei der Analyse der Märchen von Brüdern Grimm haben wir 14 Hauptmerkmale der deutschen Märchen festgestellt. Das sind: n Alle deutschen Märchen haben ähnliche Formen für Beginn und Ende. n In allen Märchen der Brüder Grimm wurden die Worte sehr gut durchdacht gewählt. n Aus Gründen der Verständlichkeit wurden die Märchen sehr kurz gehalten, sie sind in drei Teile gegliedert (Ausgangssituation oder Einleitung, Handlungsteil oder Hauptteil, Endsituation oder Schluss) n Im Märchen werden weder die Zeit noch der Ort genau angegeben n Die Handlung des Märchens ist biographisch n Im Märchen gibt es immer Wunder n Im Märchen erscheinen verschiedene Gestalten: natürliche Wesen, ausgesprochene Märchengestalten und Gestalten mit übernatürlichen Kräften n Sehr interessant sind die Gestalten der Hexen. Sie sind ordentlich, pünktlich, sauber. Das ist mit dem nationalen Charakter der Deutschen verbunden. n Im Märchen siegt das Gute immer und das Böse unterliegt. Dabei wird das Böse immer bestraft. n Oftmals treten in den Märchen Sprüche oder Zauberformeln auf n Jede Lüge wird getadelt. n Der Begriff der Gerechtigkeit hat immer einen sozialen Charakter. n Die deutschen Märchen erziehen das Rechtsbewußtsein. n Die Zahlen spielen als symbolische Größen eine große Rolle Die Märchen sind so beliebt bei Kindern, denn sie bringen Weisheit und sind lehrreich, sie erziehen, sie wecken Neugier und Fantasie. Die meisten Erwachsenen sehen sie als ein allgemeines kulturelles Erbe an, und als etwas, das Eltern mit ihren Kindern teilen können.
Bibliografie n Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen. , Frankfurt/M. 1997. n Enzyklopädie des Märchens: Handwörterbuch zur historischen und n n n n n vergleichenden Erzählforschung, begr. von Kurt Ranke. Hrsg. von Rolf Wilhelm Brednich zusammen mit Hermann Bausinger, de Gruyter, Berlin 1977. Helga Arend/André Barz (Hrsg. ): Märchen - Kunst oder Pädagogik? Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2009. Max Lüthi: Märchen. Metzler, Stuttgart 1996. Rudolf Erbler Märchen - Gut oder schlecht für Kinder? 2006. Stefan Neuhaus: Märchen. Francke, Tübingen 2005. http: //de. wikipedia. org/wiki/Märchen http: //en. wikipedia. org/wiki/MÄR http: //www. facebook. com/pages/Grimmsche-Marchen http: //www. thefreedictionary. com/Marchen http: //openlibrary. org/books/ /Deutsche_Märchen_seit_Grimm
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