1 Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1 1
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 1. Allgemeine Grundlagen über Zielfindungs- und Entscheidungsprozesse 1. 1. 1 Unternehmensführung Phasen im Managementprozess Ziele setzen Analysieren Bewerten Entscheiden Kontrollieren Realisieren Planen Organisieren © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 1
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 1. Allgemeine Grundlagen über Zielfindungs- und Entscheidungsprozesse 1. 1. 2 Unternehmensziele Zielarten Monetäre Ziele Nicht monetäre Ziele © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 2
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 1. Allgemeine Grundlagen über Zielfindungs- und Entscheidungsprozesse 1. 1. 2 Unternehmensziele Beziehungen im Zielsystem eines Unternehmensführung/ Management Kapitaleigner Erwerb Macht Sicherheit Erfolg Betriebsklima Arbeitsbedingung Expansion Image, Macht Einkommen Einfluß Arbeitnehmer Einkommen Mitbestimmung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 3
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 1. Allgemeine Grundlagen über Zielfindungs- und Entscheidungsprozesse 1. 1. 2 Unternehmensziele Aspekte der Zielformulierung Zielarten Zeitaspekte der Ziele • Monetäre • nicht (direkt) monetäre • kurzfristige • mittelfristige • langfristige Verhältnis der Ziele Hierarchie der Ziele Meßbarkeit der Ziele • Komplementarität • Konkurrenz • Indifferenz • Oberziele • Zwischenziele • Unterziele • Inhalt • Ausmaß • Zeit © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 4
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 1. Allgemeine Grundlagen über Zielfindungs- und Entscheidungsprozesse 1. 1. 3 Prozeß der Unternehmenszielfindung Prozess der Unternehmenszielfindung Zielsystem Unternehmensleitbild Unternehmenspotentiale Spezielle Umweltfaktoren Generelle Umweltfaktoren © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 5
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 2. Organisationslehre 1. 2. 1 Zielsetzung Organisation im Regelkreis der Unternehmensführung Unternehmensziel Organisation Aufbauorganisation Ablauforganisation Leistungsprozesse Kontrolle/Analyse © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 6
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 2. Organisationslehre 1. 2. 2 Elemente Mensch und Sachmittel Struktur der betrieblichen Produktionsfaktoren Betriebliche Produktionsfaktoren Elementarfaktoren Arbeitsmittel Arbeitsstoffe Dispositive Faktoren Leitung Planung auszuführende Arbeit Organisation Kontrolle © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 7
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 2. Organisationslehre 1. 2. 2 Elemente Mensch und Sachmittel Doppelte Bedeutung des Begriffs Organisation >Wesensmerkmale< Regelnde Tätigkeit Geregelter Zustand © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 8
1. Begriffe und Aufgaben der Betriebsorganisation 1. 2. Organisationslehre 1. 2. 4 Organisation, Disposition, Improvisation Regelungsarten Improvisation Organisation Disposition generelle Regelungen fallweise Regelungen kein Entscheidungsrecht Entscheidung im vorg. Rahmen gebundene Disposition Momententscheidungen „aus dem Stand heraus“ freie Disposition Entscheidung ohne vorg. Rahmen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 9
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 1 Aufgabenanalyse Zerlegung der Gesamtaufgabe (Aufgabenanalyse) G e s a m t a u f g a b e Hauptaufgabe Teilaufgabe Produktion und Vertrieb von Erzeugnissen Einkauf Fertigung Allgem. Verwaltung Verkauf Personalwesen Rechnungswesen Organis. /EDV Personalabrechnung Buchhaltung Systemanalyse Personalbeschaffung Revision Rechenzentrum Personalentwicklung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 10
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 2 Gliederungskriterien Aufgabengliederung >Kriterien< Sachliche Kriterien Formale Kriterien nach der Verrichtung Nach der Zweckbeziehung nach dem Objekt nach der Phase nach dem Rang © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 11
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 2 Gliederungskriterien Beispiel für Gliederungsmischformen Montage und Vertrieb Standardtextilmaschinen „Verrichtung“ „Objekt“ Montage 1 Mechanik Montage 2 Elektrik „Phase“ Vertrieb Versand Verkauf Versandvorbereitung Maschinen Verpackung Ersatzteile Versandkontrolle Kundendienst Marketing „Objekt“ Fuhrpark © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 12
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 4 Stellenbildung Zusammenfassung von Teilaufgaben zu Stellen Teilaufgaben Stellen 1 Personalplanung ------> Stelle 1 2 Personalbeschaffung Führungskräfte 3 Personalbeschaffung Tarifangestellte ------> Stelle 2 4 Reisekostenabrechnung Angestellte, Monteure, Führungskräfte ------> Stelle 3 ------> Stelle 4 ------> Stelle 5 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 13
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 5 Stellenbeschreibung Beispiel einer Stellenbeschreibung I Stellenbezeichnung Firma/Standort Name des Stelleninhabers Unterstellung Überstellung Zielsetzung der Stelle Stellvertretung für die Stelle durch die Stelle Besondere Befugnisse Wesentliche Einzelaufgaben Der Stelleninhaber hat über die in der Stellenbeschreibung aufgeführten Aufgaben hinaus weitere Aufgaben zu übernehmen, die ihm vom Vorgesetzten übertragen werden und die wesensgemäß seinem Aufgabengebiet und seiner Ausbildung/Erfahrung entsprechen. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 14
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 5 Stellenbeschreibung Beispiel einer Stellenbeschreibung II Anforderungsprofil 1. Probleme erkennen und analysieren 2. Verantwortungsbewusstsein 3. Entscheidungsvermögen/Selbständigkeit 4. Organisatorische Fähigkeiten 5. Verhandlungsgeschick 6. Kooperationsfähigkeit 7. Belastbarkeit 8. Flexibilität 9. Wirtschaftliches Denken 10. Führungsqualifikation Schulbildung • Hauptschule • Mittlere Reife • Fachhochschulreife • Allgemeine Hochschulreife 11. Spezialkenntnisse 12. (z. B. Sprachen) Berufliche Fachrichtung • Lehre • Fachschule • Fachhochschule • Hochschule (Diplom) • Hochschule (Promotion • Sonstiges (Meister, Techniker) 13. Berufserfahrung (Jahre) Dauer der Einarbeitung In- und externe Kontakte/Zusammenarbeit (außerhalb des Führungsverhältnisses) 11/30/2020 Zusammenarbeit mit Stelle Art und Zweck Unterschrift Stelleninhaber Unterschrift Vorgesetzter Häufigkeit Unterschrift nächsthöherer Vorgesetzter TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 15
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 6 Gruppen- und Abteilungsbildung Einordnung einer Stelle/ eines Arbeitsplatzes in das Gesamtwirtschaftliche Gefüge Systemgrenze Volkswirtschaft Konzern Unternehmen Werk Hauptabteilung Abteilung Gruppe . Branche Arbeitsplatz/ Stelle Das Arbeitssystem und seine Abhängigkeiten 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 16
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 7 Darstellung der Aufbauorganisation als Organigramm Vertikales Organigramm © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 17
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 7 Darstellung der Aufbauorganisation als Organigramm Horizontales Organigramm © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 18
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 7 Darstellung der Aufbauorganisation als Organigramm Auszug aus dem Organigramm eine Industriebes BFL Hartig Fertigung BFI Baumüller BFB Berger BFM Hintze Instandhaltung Blechbearbeitung mech. Fertig. Meisterbereich Werk 1 Meisterbereich Werk 2 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 19
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 7 Darstellung der Aufbauorganisation als Organigramm Beispiele für die grafische Darstellung von Orga-Einheiten Z. B Stelle mit Weisungsbefugnis Stabstelle 1. Ebene 2. Ebene 3. Ebene © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 20
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 8 Instanzenaufbau Rangordnung > Instanzenaufbau < Instanzen (Stellen mit Weisungsbefugnis) Leitungs. Ebenen 1 Oberste. . . 2 Mittlere. . . 3 Untere. . . Vorstand Abteilungsleiter Werkstattleiter Gruppenleiter Werkmeister Stellen 11/30/2020 Arbeiter, Angestellte (Fach- und Sachbearbeiter) TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 Ausführungsebene © m. p. G 3 Gmb. H 21
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 8 Instanzenaufbau Begriffsklärung Instanzentiefe Hierarchie Instanzenbreite © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 22
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 9 Instanzenaufbau Vor- und Nachteile der Zentralisierung bzw. der Dezentralisierung Zentralisierung Umkehrprinzip (Dezentralisierung) Vorteile Nachteile (Nachteile) (Vorteile) Einheitliche Regelung Langsame Entscheidungen Einheitliche Entscheidung Überlastung der Zentrale Fachwissen gebündelt Überorganisation (nichts verstanden) Sachmittel gebündelt Kein Freiraum vor Ort Bessere Nutzung der Kapazitäten © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 23
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Organisationsformen Leitungssysteme Linienorganisation Spartenorganisation Matrixorganisation Projektorganisation Divisionalisierung Einliniensystem Mehrliniensystem Stabliniensystem © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 24
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Einlinienorganisation Geschäftsleitung (Kfm. Leitung) Einkauf Verkauf Food Beschaffung Lagerhaltung Non Food Beschaffung Lagerhaltung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 25
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Stablinienorganisation Grundsatzfragen Personalleitung PL Rechtsfragen Personalbeschaffung Personalverwaltung Personalentwicklung Sozialwesen PLP PLV PLPE PLS Arbeiter Betreuung Ausbildung BKK Tarifangestellte Lohn Fortbildung Altersversorgung Führungskräfte Gehalt Arbeitsschutz Reisekosten Kantine EDV-Koordination Förderung/Freizeit © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 26
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Mehrlinienorganisation Geschäftsleitung Sparte Kohle Einkauf Sparte Heizöl Vertrieb Verwaltung Recht Fuhrpark © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 27
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Spartenorganisation * Geschäftsleitung Zentralbereich Verwaltung Sparte Kohle Sparte Heizöl Zentralbereich Fuhrpark Einkauf Vertrieb * Sparte <Herkunft unsicher; vielleicht gr. -nlat. > die; : 1. spezieller Bereich, Abteilung eines Fachgebiets, Geschäfts-, Wissenszweig o. Ä. 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 28
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Projektorganisation Geschäftsleitung Kraftwerk 1 Leiter 1 Kraftwerk 2 Verwaltung Leiter 2 Leiter 3 Fertigung Rechnungswesen Vertrieb EDV Personal © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 29
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Produktorganisation Geschäftsleitung Produkt 1 Leiter 1 Produkt 2 Verwaltung Leiter 2 Leiter 3 Fertigung Rechnungswesen Vertrieb EDV Personal © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 30
2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Matrixorganisation 1 Geschäftsleitung Rechnungswesen Leiter 4 Produkt 1 Leiter 1 Produkt 2 Leiter 2 Achtung, beachte die Tabelle der Vor- und Nachteile. EDV Leiter 5 Fertigung Vertrieb © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 31
Matrixorganisation 2 Geschäftsleitung Beschaffung Produktion Verrichtungsorientiert 2. Aufbau- und Ablauforganisation 2. 1. Aufbauorganisation 2. 1. 10 Leitungssysteme (Organisationsformen) Absatz Siehe auch die „Modernen Varianten der Aufbauorganisation“. Produkt A Objektorientiert Produkt B Produkt C © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 32
2. 2. 2. 3 Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe Techniken der Ist-Aufnahme Erfassung von Arbeitsabläufen und -zeiten Istaufnahme ( z. B. nach REFA) Arbeitsstudien ( z. B. nach REFA) Kommunikationsanalyse „Raumorientierung“ Befragung Beobachtung Arbeitsablaufstudien Arbeitszeit. Studien „Vorgabezeiten“ schriftlich Siehe hierzu auch Abb. 62 a-e Dauerbeobachtung mündlich Multimomentaufnahme © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 33
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation funktionsorientiert zeitorientiert raumorientiert Aspekt („Verrichtung“) Aspekt („Zeit“) Aspekt („Raum“) funktions- und zeitorientiert Arbeitsablaufdiagramm Balkendiagramm Hallen lay-out Netzplantechnik Blockdiagramm Meilensteindiagramm Wegeplan Listungstechnik Flußdiagramm Entscheidungstabelle © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 34
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Symbole Start/Ende Tätigkeit Zusammenführung (nach oder) Prüfende Tätigkeit/ Entscheidungsraute Siehe hierzu auch DIN 66006 nein Verzweigung ja A Anschluss © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 35
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Legende Ablauf lfd. Nr. Tätigkeit verantwortlich Hilfsmittel Ergebnis Siehe hierzu auch flow-chart-Systeme wie SYCAT o. ä. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 36
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Flussdiagramm „Tür öffnen“ Start A Klinke drücken aufschließen nein Klinke drücken abgeschlossen? ja Tür öffnen Schlüssel steckt? nein Schlüssel holen Ende ja A © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 37
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Datenflussdiagramm Bestelldatei Lieferantendatei Kundenauftrag Eingabe Verarbeitung im Programm Artikeldatei Siehe hierzu auch DIN 66001 Auftragsbestätigung Bestellung Kundendatei © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 38
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Schema des Arbeitsablaufdiagramms Verrichtungsarten lfd. Nr. Bearbeitung Transport Prüfung Verzögerung Lagerung Arbeitsvorgang 1 2. . . © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 39
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Strukturierung eines Arbeitsvorgangs lfd. Nr. Arbeitsvorgang 1 Poststelle gibt Rechnung an Einkauf 2 Einkauf prüft, ob Ware Am Lager 3 Einkauf gibt Rechnung an Buchhaltung 4 Buchhaltung prüft rechnerisch 5 Buchhaltung verbucht 6 Weitere Bearbeitung 7 Ablage Bearbeitung Transport Prüfung Lagerung 8 9 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 40
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Blockdiagramm I Zulassungsstelle Platz 1 Kasse Schilderstelle Zulassungsstelle Platz 2 Unterlagen o. k. ? Kfz-Nr. zuteilen Dateneingabe Halter bezahlt Halter lässt Schilder anfertigen Erstellen der Papiere Plakette anbringen, Papiere aushändigen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 41
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Blockdiagramm II Rechnungsprüfung Botendienst Kreditoren. Buchhaltung Debitoren. Buchhaltung Transport zum Abteilungsleiter Rechnungsprüfung Abteilungsleiter: sortieren Transport zum Sachbearbeiter: prüfen und bearbeiten Transport zum Abteilungsleiter Rechnungsprüfung Abteilungsleiter: Stichprobenkontrolle Transport zur Kreditorenbuchhaltung buchhalterisch erfassen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 42
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Knoten eines Netzes FAZ Nr. Zeit FEZ Vorgangsbezeichnung GPZ FPZ Legende: SAZ SEZ Nr. FAZ FEZ SAZ SEZ GPZ FPZ = laufende Nr. in der Vorgangsliste = früheste Anfangszeit = früheste Endzeit = späteste Anfangszeit = späteste Endzeit = Gesamtpufferzeit = freie Pufferzeit © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 43
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Projektstrukturplan Vorbereitende Tätigkeiten Durchführungstätigkeiten Abschlusstätigkeiten · Planung · Innenausbau · Bauschutt entsorgen · Angebote einholen · Fassadengestaltung · Ladeneinrichtung · Modetrends ermitteln · Einholen der Angebote · Zeitungswerbung · Werbefachmann einstellen · Zeitungswerbung gestalten · Eröffnung und Aktionen · Druckvorlagen erstellen · Mitarbeiterschulung II · Warenbestellung und Lieferung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 44
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Vorgangsliste Nr. Vorgangsbezeichnung 1 2 3 4 5 · Planung · Angebote einholen · Modetrends ermitteln · Werbefachmann einstellen · Innenausbau 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 · Fassadengestaltung · Einholen der Angebote · Zeitungswerbung gestalten · Mitarbeiterschulung I · Bauschutt entsorgen · Warenbestellung und Lieferung · Druckvorlagen erstellen · Mitarbeiterschulung II · Ladeneinrichtung · Zeitungswerbung · Eröffnung und Aktionen Vorgänger Zeit in Tagen 1 1 1 2 8 9 15 3 12 2 3 4 4 5/6 7 8 9 10/11 12/13 14/15 10 14 6 17 4 8 13 16 19 18 20 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 45
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Graphenstruktur 2 1 3 4 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 46
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Vorwärts-/Rückwärtsrechnung I Vorwärtsrechnung = Berechnung der Gesamtdauer (FAZ/FEZ) · FAZ des 1. Knotens = 0 · FEZ = FAZ + Knotenzeit · FAZ des folgenden Knotens = FEZ des Vorgängers · bei mehreren Folge-Knoten wird mit der größten Zeit weitergerechnet II Rückwärtsrechnung = Berechnung der SAZ/SEZ · SEZ des Endknotens = FEZ des Endknotens · SAZ = SEZ – Knotenzeit · SEZ des folgenden Knotens = SAZ des Ausgangsknotens · bei mehreren Folge-Knoten wird mit der kleinsten Zeit weitergerechnet © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 47
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation Darstellungstechniken der Ablauforganisation Pufferzeiten GPZ = Gesamtpufferzeit Zeitpuffer innerhalb des Knotens · GPZ = SAZ – FAZ oder · GPZ = SEZ – FEZ FPZ = Freie Pufferzeit Zeitpuffer zwischen zwei Knoten · FPZA = FAZB – FEZA Dabei sind A und B zwei hintereinanderliegende Knoten FEZ A FAZ B FPZ © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 48
2. 2. 2. 4 Aufbau- und Ablauforganisation 17 Ablauforganisation Darstellungstechniken der. . . 5 12 Netzplan des Projekts „Aufbau einer Textilhandlung“ 8 17 9 8 1 8 0 12 0 0 8 12 0 29 41 17 27 10 33 10 14 2 4 12 12 29 31 41 41 45 8 23 23 37 37 45 15 11 7 0 0 14 0 0 8 45 64 14 0 0 19 0 0 23 23 37 37 45 45 64 8 11 11 17 17 30 44 62 3 10 8 2 0 13 6 12 16 0 13 16 14 33 33 46 11 28 28 44 17 13 84 20 64 0 0 84 15 27 9 64 16 8 4 11/30/2020 29 20 3 0 . . Ablauforganisation 6 2 0 19 18 46 2 2 64 13 2 0 30 16 30 2 0 46 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 49
2. 2. 3. 1 Aufbau- und Ablauforganisation Methoden und Phasen des Organisierens Organisationsmethoden Gliederung der Organisationsverfahren (gedanklich-logische Werkzeuge der Organisation) Methoden Techniken (generelle oder spezielle Instrumente der Aufbau-, Ablauf oder Projektorganisation – z. B. Projektplanungsmethoden, Methoden der Implementierung) (spezielle Hilfsmittel zur Lösung organisatorischer Teilaufgaben – z. B. Entscheidungstechniken, Checklisten, Graphen) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 50
2. 2. 3. 1 Aufbau- und Ablauforganisation Methoden und Phasen des Organisierens Organisationsmethoden Klassisches 4 -Phasenmodell Anfang Ist-Aufnahme Kritische Analyse Sollvorschlag Realisierung Entgültig? nein ja Ende © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 51
2. 2. 3. 1 Aufbau- und Ablauforganisation Methoden und Phasen des Organisierens Organisationsmethoden 4 -Phasenmodell nach Remer (Literaturhinweis) Anfang Problembestimmung Konzipierung Lösungssuche Institutionalisierung Realisierung „Regelwerk“ Implementierung entgültig? nein „Handeln“ ja Ende © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 52
2. 2. 3. 1 Aufbau- und Ablauforganisation Methoden und Phasen des Organisierens Organisationsmethoden 4 -Phasenmodell nach Remer Anfang Problembestimmung Konzipierung Lösungssuche Institutionalisierung Realisierung „Regelwerk“ nein Implementierung entgültig? „Handeln“ ja Anfang © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 53
3. 3. 1. 1 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeits- und Zeitwirtschaft Einflussfaktoren auf die Planungsgrundl. der Arbeits- und Zeitwirtschaft Koordinierung der Teilpläne innerhalb der Unternehmensplanung Finanzplanung Leistungsplanung Erfolgsplanung Einnahmenplan Absatzplanung Kostenplanung Finanzierungsplan Marketingplanung Ergebnisplanung Ausgabenplan Produktionsplanung Ertragsplanung Beschaffungsplanung Personalplanung Investitionsplanung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 54
3. 3. 1. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeits- und Zeitwirtschaft Produktionsplanung Teilpläne der Produktionsplanung Ausstattungsplanung Prozessplanung Programmplanung Maschinen Einzelfertigung Erzeugnisprogramm Werkzeuge Serienfertigung Absatzprogramm Kapazitäten Chargenfertigung Fertigungsprogramm Massenfertigung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 55
3. 3. 1. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeits- und Zeitwirtschaft Fertigungsprogrammplanung Programmarten langfristig mittelfristig kurzfristig Anpassungsformen Korrekturprogramme Alternativprogramme Gleitende Programme Fertigungsprogrammplanung Programminhalte Erzeugnisse Termine Mengen Programmdimensionen Programmumfang Programmbreite Programmtiefe Stufen der Programmierung Vorbereitung Ausarbeitung Optimierung 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 56
3. 3. 1. 4 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeits- und Zeitwirtschaft Fertigungsprogrammplanung Arbeitsplanschema (Beispiel) Arbeitsplan Sach- Nr. : 23 45 Bezeichnung: Lagerbolzen Material: Sachnummer Bezeichnung 123 456 Mengeneinheit Rundstahl cm Menge 3, 0 Arbeitsablauf: AG-Nr. 010 020 030. . Arbeitsgang abstechen entgraten Drehen Arbeitsplatz 8412 8417 7884 Rüstzeit tr [Min. ] 120 Stückzeit te [Min. ] 30 25 60 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 57
3. 3. 1. 5 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeits- und Zeitwirtschaft Zeitplanung Teilgebiete der Zeitplanung Arbeitsablaufstudien Zeitstudien Arbeitswertstudien Siehe hierzu auch REFA © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 58
3. 3. 2. 1 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Aufgaben der Zeitwirtschaft REFA • • • 1924 gegründet als Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung 1936 umbenannt in Reichsausschuss für Arbeitsstudien heute REFA - Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung Fertigungsanforderungen Aufgaben der Zeitwirtschaft Arbeitsablaufstudien Arbeitswertstudien Zeitermittlung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 59
3. 3. 2. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Arbeitsablaufstudien Die Ablaufarten Bezogen auf den Menschen M Bezogen auf das Betriebsmittel B Bezogen auf den Arbeitsgegenstand A ! Folgefolien © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 60
3. 3. 2. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Aufgaben der Zeitwirtschaft Ablaufarten „Mensch“ Tabellensicht 1. Mensch 2. 1. 1 Im Einsatz 3. 1. 1. 1 Tätigkeit 4. 5. 6. 1. 1. 2 1. 1. 1. 3 Haupttätigkeit Nebentätigkeit Zusätzliche Tätigkeit 7. 8. 9. 10. 11. 1. 1. 2. 1 1. 1. 2. 2 1. 1. 2. 3 1. 1. 2. 4 Unterbrechen der Tätigkeit Ablaufbedingtes Unterbrechen Störungsbedingtes Unterbrechen Erholen Persönlich bedingtes Unterbrechen 12. 13. 14. 1. 2 1. 3 1. 4 Außer Einsatz Betriebsruhe Nicht erkennbar © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 61
3. 3. 2. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Aufgaben der Zeitwirtschaft Haupttätigkeit Ablaufarten „Mensch“ Graphensicht MH Blechstreifen nachschieben und Presse auslösen MT Tätigkeit Im Einsatz Nebentätigkeit MN Blechstreifen aufnehmen und in Folgeschnitt einführen, Reststreifen ablegen Zusätzliche Tätigkeit MI Kleinteile aus Blechstreifen stanzen MZ Folgeschnitt ausblasen, Dienstgespräch mit dem Meister Ablaufbedingtes Unterbrechen M Mensch Außer Einsatz ML MA Warten des Maschinenbedieners beim Rüsten der Presse durch den Einrichter Krankheit, Urlaub, Lehrgang Störungsbedingtes Unterbrechen Betriebsruhe MS Warten auf Arbeitsauftrag, Warten auf Transportmittel, Stromstörung MR Betriebspausen, Feiertage, Restzeit außerh. der Schicht Unterbrechen der Tätigkeit MK Erholungsbedingtes Unterbrechen ME Kurzpause zur Erholung (durch Erholzeitstudie nachgewiesen) Persönlich bedingtes Unterbrechen MP Privatgespräche, Gang zur Toilette © m. p. G 3 Gmb. H Nicht erkennbar 11/30/2020 Der Mitarbeiter ist nicht im Arbeitssystem, die Ablaufart kann erst im Nachhinein TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 festgestellt werden MX 62
3. 3. 2. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Aufgaben der Zeitwirtschaft Hauptnutzung Ablaufarten „Betriebsmittel“ Graphensicht Spanabnahme am Werkstück BT Nebennutzung BN Rüstarbeiten, auf- und Abspannen der Werkstücke, Fräser. An- und Überlauf Nutzung Im Einsatz BH Zusätzliche Nutzung BI Fräsmaschine steht zur Auftragsausführ. zur Verfügung BZ Nachfräsen von Werkstücken durch Zeichnungsänderung Ablaufbedingtes Unterbrechen B Betriebsmittel Außer Einsatz BL Heranholen/wegbringen der Werkstücke, Späne entfernen fehlender Auftrag, keine Bedienperson, Grundüberholung Betriebsruhe BA Störungsbedingtes Unterbrechen BS Reparatur, Werkzeugbruch, Stromstörung BR Betriebspausen, Feiertage, Restzeit außerh. der Schicht Unterbrechen der Nutzung BK Erholungsbedingtes Unterbrechen BE Kurzpause der Bedienperson zur Erholung (durch Erholzeitstudie nachgewiesen) Persönlich bedingtes Unterbrechen BP Privatgespräche, Gang zur Toilette der Bedienperson Nicht erkennbar 11/30/2020 Der Mitarbeiter ist nicht im Arbeitssystem, die Ablaufart kann erst im Nachhinein TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 festgestellt werden BX © m. p. G 3 Gmb. H 63
3. 3. 2. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Aufgaben der Zeitwirtschaft Form Verändern Pressen, zerspanen Ablaufarten „Arbeitsgegenstand“ Graphensicht Arbeitsgegenstand A Verändern AEF Einwirken AE Lacktrocknen, aushärten Be- und Verarbeitung Fördern AF Verändern nach Lage und Ort Zusätzl. Veränd. Handhaben AFH In Vorrichtung einlegen AZ Transportieren AFT Zum nächsten Arbeitsplatz bringen Nochmal lackieren, da der Lack nicht deckt Prüfen Zustand Verändern AEZ AP Ablaufbed. Liegen AFH Vorratshaltung am Arbeitsplatz Im Rahmen der betrieblichen Regeln, Normen, etc. Zusätzl. Liegen Lagern AFT Organisationsfehler BR Rohwaren-, Fertigwarenlager Nicht erkennbar 11/30/2020 Die Ablaufart kann erst im Nachhinein durch Rückfragen festgestellt werden TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 AX © m. p. G 3 Gmb. H 64
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien (Themenfelder) Zeitstudien - Themenfelder - Ermittlung von Vorgabezeiten (Sollzeiten) Ermittlung von Istzeiten Systeme Vorbestimmter Zeiten (MTM, WF) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 65
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Vorgabezeiten für den Menschen (te) Grundzeiten (tg) Erholungszeiten (ter) Verteilzeiten (tv) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 66
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Vorgabezeiten für das Betriebsmittel (te. B) Grundzeiten (tg. B) Verteilzeiten (tv. B) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 67
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Vorgabezeiten (Weitere Gliederung) Vorgabezeiten - Gliederung - Aus der Sicht des Auftrages Aus der Sicht des Objektes auftragsabhängige menschbezogen Vorgabezeiten = Auftragszeit auftragsunabhängige betriebsmittelbezogen Vorgabezeiten = Belegungszeit © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 68
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Gliederung der Auftragszeit T Rüstzeit tr Ausführungszeit ta = m t e Zeit je Einheit te Rüstgrundzeit t rg Rüsterholungszeit t rer Rüstverteilzeit t rv Grundzeit Tätigkeitszeit tt Wartezeit beeinflußbare Tätigkeitszeit t tb tg tw Erholungszeit t er Verteilzeit sachliche Verteilzeit ts persönliche Verteilzeit tp tv unbeeinflußbare Tätigkeitszeit t tu © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 69
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Formen der Ist-Zeitermittlung Ist-Zeit-Ermittlung Zeit Schätzen und Vergleichen REFA-Zeitaufnahme Multimomentaufnahme Sv. ZIstanalyse Ableiten von Soll – Zeiten für Zeitvorgaben © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 70
2. 2. 2. 3 Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe Zeitermittlung 1 Zeit? Wenn mich jemand fragt was Zeit ist, weiß ich es. Wenn ich es jemand erklären soll, weiß ich es nicht (Augustinus 354 -430). Augustinus, Aurelius, hl. , *Tagaste (Numidien) 13. 11. 354, †)Hippo Regius (heute Annaba) 28. 8. 430, Abendländischer Kirchenvater. Lehrer der Rhetorik. (c) Meyers Lexikonverlag. 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 71
2. 2. 2. 3 BDE / MDE Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe Datensätze Istzeiterfassung/ Datenerhebung Manuelle Erfassung mit elektronischem Erfassungsgerät Einflußgröße Fläche Gewicht Anzahl Bohrtiefe X 2 Zeitermittlung 2 - Auswertung - Aufbereitung - Selektion - Verwaltung Xn Anschlag Material X 1 Konsistenz Zielgröße Y Manuelle Erfassung von - vorhandenen Zeitaufn. - Selbstaufschreibung - Tabellen Länge Grundzeit Datenaufbereitung - Regressionsrechnung - Korrelationsrechnung - Test auf Zufälligkeit - Test auf Ausreisser - Test auf Normalverteilung Sollzeitbestimmung Vorgabezeit z. B. Y=mx+b Planzeitformel - PPS-System - Prozessgestaltung - Kalkulation - Personalbedarf - etc. © m. p. G 3 Gmb. H Planzeittabelle 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 72
2. 2. 2. 3 Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe Zeitermittlung 3 Das Datenmanagement ist so gut, . . . wie die Menschen, die es betreiben! © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 73
2. 2. 2. 3 Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe . . . und so effektiv, Methoden . . . wie die Methoden und Hilfsmittel die angewendet werden. - Methodenlehre der Betriebsorganisation - Systeme vorbestimmter Zeiten - Betriebsspezifische Systeme Hilfsmittel - Entscheidungstabellen, Planzeitkataloge - Modellierungssysteme - Datenerfassungsgeräte für Istzeiten - Rechner zur effektiven Auswertung Zeitermittlung 4 11/30/2020 © m. p. G 3 Gmb. H TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 74
2. 2. 2. 3 Aufbau- und Ablauforganisation Erfassen der Arbeitsabläufe Aufgaben und Methoden der Zeitwirtschaft nach REFA Zeitermittlung 5 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 75
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Daten der Zeitermittlung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 76
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Kennziffern der REFA-Methodik ! Wird beurteilt Arbeitsleistung = Arbeitsergebnis Zeit Mengenleistung = Menge Zeit Leistungsgrad = Ist-Leistung Bezugsleistung Leistungsfaktor = Ist-Leistung Bezugsleistung Wirkungsgrad = Zeitgrad = ! Wird errechnet Ausgabe (Arbeitsergebnis) Eingabe (Arbeitsgegenstand) vorgegebene Zeit gebrauchte Zeit * 100 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 77
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Normalzeit = Ist - Zeit * Leistungsgrad 100 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 78
3. 3. 2. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Aufgaben und Verfahren der Zeitwirtschaft Zeitstudien Systeme vorbestimmter Zeiten Work-Factor-Verfahren oder (WF-Verfahren) Methods-Time Measurement-Verfahren (MTM-Verfahren) Grundbewegungen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Grundbewegungen Zeitvorgabe Bewegen Greifen Loslassen Vorrichten Fügen Demontieren Ausführen Geistige Vorgänge 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Bewegungszeittabelle Hinlangen Greifen Bringen Fügen Loslassen. . . Handhaben Gehen Normalzeitwerte © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 79
3. 3. 3. 2 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Arten der Arbeitsplatzbewertung Arbeitsbwertung - Ermittlung der Anforderungsunterschiede - Summarische - Vergleich der Arbeitsplätze „en bloc“ - Gesamteinschätzung Analytische - Systematische Bewertung aller Teiltätigkeiten nach Anforderungsarten (Genfer Schema) - grobes Verfahren - Rangfolgeverfahren - Rangreihenverfahren - Katalog/Lohngruppenverfahren - Stufenwertzahlverfahren © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 80
3. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Summarische Arbeitsbewertung Rangfolgeverfahren A B 1 C 3 2 D F 6 1. Schritt: 2. Ranking durch paarweisen Vergleich oder Ziffernfolge 2. 3. 4. 5. Schritt: Rangfolge notieren; A ordinaler Maßstab C B 4 F E D E 5 Ordinalzahl (Ordnungszahl, z. )B. „zweite”) 11/30/2020 3. Schritt: 4. 5. TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 Entgeltzuordnung. . . [€] © m. p. G 3 Gmb. H 81
3. 3 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Summarische Arbeitsbewertung Katalogverfahren - Lohn-/Gehaltsgruppen nach Schwierigkeitsgraden - Gruppe Beschreibung / Merkmale 1 . . . überwiegend schematische Arbeiten. . . keine Berufsvorbildung 2 . . . Tätigkeiten nach eingehender Unterweisung. . . Anlernling. . . anerkannter Anlernberuf. . . 6 . . . Schwierigen Aufgabenbereich selbständig bearbeiten. . . langjährige Berufserfahrung. . . Spezialisten © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 82
3. 3. 3. 4 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Analytische Arbeitsbewertung Rangreihenverfahren Beispiel „Personalreferent“: Rangreihe Faktor Rangreihe geistige Anforderung. . . 60 x 1, 0 = 60 Rangreihe körperliche Anforderung. . . 10 x 0, 4 = 4 Rangreihe Verantwortung 100 HAL Personal 90 AL Personal 60 Personalreferent 61. . . 62 10 Bote 60 x 0, 6 = 36 Rangreihe -Arbeitsbedingungen. . . 30 x 0, 2 = 6 106 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 83
3. 3. 3. 4 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Analytische Arbeitsbewertung Stufenwertzahlverfahren Können Anforderungsarten (z. B. Genfer Schema) Bewertungsstufe Wertzahl Belastung 1 geistige Anforderungen 8 6 4 4 2 körperliche Anforderungen äußerst gering Gering Mittel groß Sehr groß Extrem groß 0 2 4 6 8 10 3 Verantwortung 2 4 Arbeitsbedingungen 4 28 €. , . . © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 84
3. 3. 3. 5 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Durchführung einer Arbeitsplatzbewertung (Beispiel) Baustellenhelfer Transportarbeiter Anforderungsart Faktor Bewertung Arbeitswert geistige Anforderungen 0, 4 2 0, 8 körperliche Anforderungen 0, 3 6 1, 8 4 1, 2 Verantwortung 0, 5 2 1, 0 4 2, 0 Arbeitsbedingungen 0, 3 4 1, 2 Arbeitswert-Summe 4, 8 5, 2 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 85
3. 3. 3. 6 Arbeits- und Zeitstudien, Entlohnung, Arbeitsplatzbew. , Planung und Steuerung Grundlagen der Arbeitsplatzbewertung Zusammenfassung Verfahren der Arbeitsbewertung (Übersicht) Methode der qualitativen Analyse Methode der Quantifizierung summarisch analytisch Rangfolgeverfahren Rangreihenverfahren Lohngruppenverfahren Stufenwertverfahren Reihung skalenunabhängige Reihenfolge Stufung Zuordnung auf einer Skala Anforderungsarten - nach Genfer Schema Nach REFA © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 86
4. 4. 1. 1 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Begriffe Gliederung der betrieblichen Führungsarbeit Betriebliche Führung Mitarbeiter-führung Führung des Individuums Gruppenführung Bereichsführung Unternehmensführung Führung von Gruppen Führung von Organisationseinheiten Führung eines Systems © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 87
4. 4. 1. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Ziel der Führungsarbeit Keilidee „Keilidee“ Mit kritischer Kreativität alle Kräfte auf den Markt konzentrieren! M a r k t So ! Richtig ! Verkäufer falsch ! so nicht ! „Helfer“ Unternehmen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 88
4. 4. 1. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Einflussfaktoren der Führung Der Vorgesetzte Der Mitarbeiter Betriebliche Rahmenbedingungen Persönlichkeit Organisation Autorität Erwartungen Arbeitsklima Eigenschaften Erfahrung Technik Führungsverhalten Fähigkeiten Prozesse Erfahrung Alter, Geschlecht Arbeitsmittel usw. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 89
4. 4. 1. 5 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Umgang mit Macht und Autorität Echte Autorität Konsequentes Handeln sowohl als auch Situationsgerechtes Handeln Innere Sicherheit Selbstvertrauen Innere Stabilität Durchsetzungsfähigkeit sowohl als auch Kommunikationsfähigkeit © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 90
4. 4. 1. 5 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Umgang mit Macht und Autorität Falsche Autorität = äußere Autorität = fehlende Autorität begründet auf -nur Machtposition -Angst und Zwang -Härte -Fehlender innerer Sicherheit -kein konsequentes Handeln -Gewähren lassen -Fehlende Disziplin Autoritäres Verhalten Antiautoritäres Verhalten © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 91
4. 4. 1. 6 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Grundlagen der Mitarbeiterführung Voraussetzungen für den Führungserfolg aus der Sicht des Vorgesetzten Hoher Reifegrad der Persönlichkeit Voraussetzung für den Führungserfolg Erkennen des eigenen Führungsverhaltens Training des eigenen Führungsverhaltens kritikfähigkeit durch Fremdbeobachtung Menschenkenntnis kontaktfähigkeit durch Eigenbeobachtung Führungsstile konfliktfähigkeit durch Feedback der Mitarbeiter Führungsmittel kommunikationsfähigkeit Führungstechniken in der Praxis durch Seminare durch Coaching 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 92
4. 4. 2. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Erklärungsansätze in der Führungslehre Zentrale Begriffe der Führungslehre Erlärungsansätze Führungsprinzipien z. B. Prinzip der Delegation Führungsstile z. B. Kooperativer Führungsstil Instrumentarium Führungskonzepte/ -modelle z. B. Integration des Führungsprinzips in die Regelkreise Planung, Durchführung, Kontrolle Führungsmittel/ -instrumente z. B. Methoden und Verfahren zur Gestaltung des Führungsprozesses wie Beurteilung Belohnung etc. Führungstechniken z. B. Ziele setzen Planen Organisieren Realisieren Kontrollieren © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 93
4. 4. 2. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Erklärungsansätze in der Führungslehre Ausgewählte Erklärungsansätze in der Führungslehre Divergenzansatz Eigenschaftsansatz Verhaltensansatz Führungskräftetypologie Führungsstile Divergenz die; -, -en: das Auseinandergehen, das Auseinanderstreben Situationsansatz Interaktion [. . . zion; lat. -nlat. ] die; -, -en: aufeinander bezogenes Handeln zweier oder mehrerer Personen, Wechselbeziehung zwischen Handlungspartnern (Psychol. , Soziol. ) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 94
4. 4. 2. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Typologie der Führungsstile und –modelle (Übersicht) Typologie der Führungsstile und –modelle Führungsstile Führungsmodelle - Typologie - klassische tradierende dimensionale autoritär patriarchalisch eindimensional kooperativ charismatisch zweidimensional laissez-fair (absolute Freiheit und Selbstkontrolle der Mitarbeiter? ? ? ) autokratisch dreidimensional managementorientierte Managementby-Modelle DIB-Modell * bürokratisch Harzburger Modell St. Galler Modell * Alt DIP = Deutsches Institut für Betriebsführung Heute MAM = Management Akademie München - www. mam. de 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 95
4. 4. 2. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Klassische Führungsstile Kontinuum der Führungsstile Das Kontinuum zwischen autoritärer und kooperativer Führung Mehr Übereinstimmung von formeller/informeller Organisation Weniger Leistungsverluste Mehr Leistung aus eigenem Antrieb Mehr Teamarbeit/ -entscheidungen ausnutzend imperativ wohlwollend imperativ verkaufend um Rat fragend beteiligend partnerschaftlich 1 2 3 4 5 6 imperativ [lat. ]: befehlend, zwingend, bindend; -es [. . . weß] 11/30/2020 X Y TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 96
4. 4. 2. 5 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Grid-Konzept (2 -dimensionaler Führungsstile) an den Personen, an der Gruppe. Beziehungsebene Interesse an den Mitarbeitern, Grid-Konzept Mitarbeiter (Verhaltensgitter nach Blake und Mouton) „Glacehandschuh“ „Team“ „Organisation“ GRID-Konzept „Überleben“ „Befehl“ Sachebene Interesse an der Sache, an der Aufgabe, an der Produktion. 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 97
4. 4. 2. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Klassische Führungsstile Polaritätenprofil Merkmale 3 2 1 0 1 2 3 1. Organisationsgrad groß 3. Verteilung von Entscheidungsaufgaben zentral 4. Art der Willensbildung individuell 5. Art der Willensdurchsetzung bilateral Kooperative Führungsformen 2. Formalisierungsgrad klein Autokratische Führungsformen groß klein dezentral kollegial multilateral 6. Informationsbeziehungen bilateral multilateral © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 98
4. 4. 2. 6 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsstile Situativer Führungsstil (3 -dimensionaler Führungsstile) Situativer Führungsstil Das Führungsfeld Vorgesetzter Persönlichkeit, Eigenschaften Erfahrungen, Führungsstil „Situatives Führen“ Daher: Situation Führungskultur Personalsituation Gewinn/Verlust Arbeitsmarkt Führungserfolg Mitarbeiter/ Gruppe WEZ`s, Werte Gruppenstruktur © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 99
4. 4. 3. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsinstrumente Unterschiede „Harzburger Modell – Management by Objektives Modell Harzburger Modell = Führung durch Verantwortungsdelegation Management by Objektives = Führung durch Zielvereinbarung Organis ationssystem § Hirarchieprinzip §. . . Motivati onssystem. . Aussagen und Kritik Siehe weiter Lehrunterlage Seite 66 -67 © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 100
4. 4. 3. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsinstrumente Führungsmittel Arbeitsrechtliche Anreiz- Kommunikations- Führungsstil- Mittel mittel Arbeitsvertrag monetäre Anreize Information Wertschätzen Weisung, Anweisung Status-Anreize Gespräche Beteiligen Richtlinien Entwicklungs-Chancen Präsentation Fördern Unterweisen Zielvereinbarung Motivieren 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 Delegieren kontrollieren © m. p. G 3 Gmb. H 101
4. 4. 3. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsinstrumente Kommunikationsmittel Das Gespräch als zentrales Führungsinstrumente Auswahlgespräch Beurteilungsgespräch Kritikgespräch Konfliktgespräch Gruppengespräch ! Siehe auch Leitfaden für das Zielvereinbarungsgespräch auf Seite 71. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 102
4. 4. 3. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Führungsinstrumente Kommunikationsmittel B - A – R Checkliste B - A - R Checkliste zur Vorbereitung auf das Mitarbeitergespräch Gesprächsziel: „Was will ich erreichen? “ „Meine Regeln“ „Mein Vorgehen, meine Maßnahmen, meine Formulierungen“ · B eteiligen - Wie bringe ich den Mitarbeiter zum sprechen? Wie vermeide ich Behauptungen? Wie lasse ich ihn selbst darauf kommen? Welche Entscheidung kann ich ihm selbst überlassen? · A nteilnehmen - Wie ist seine Lage? Sein Standpunkt? Wie zeige ich ihm Verständnis für. . . ? Was kann er begreifen? Was nicht? Was könnte ihm Angst machen? · R espektieren - Wie zeige ich ihm Respekt vor seiner Person, seiner Leistung, seinem guten Willen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 103
4. 4. 4. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und -techniken Ausgewählte Führungstechniken und Führungsverhalten in schwierigen Situationen Personelle Maßnahmen vorbereiten Einsatz der Mitarbeiter Planvoll durchführen Mitarbeiter motivieren Richtig delegieren Arbeitsanweisungen erstellen Mitarbeiter fördern Neue Mitarbeiter einarbeiten Fehlzeiten abbauen Fluktuation wirksam begegnen Urlaub gewähren Konflikte lösen Mitarbeiter kontrollieren Arbeitszeugnis erstellen Kritisieren und anerkennen Mitarbeiter beurteilen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 104
4. 4. 4. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Delegation Bausteine der Delegation Ziele Aufgaben Kompetenz Verantwortung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 105
4. 4. 4. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Motivation Bedürfnispyramide nach Maslow ff Rangordnung Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung Ich-bezogene Bedürfnisse Wachstumsbedürfnisse (Anerkennung, Status, Karriere) Soziale Bedürfnisse (zwischenmenschliche B. ) Defizitbedürfnisse Sicherheits- und Schutz. Bedürfnisse Grundbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Wohnung, Sex) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 106
4. 4. 4. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Motivation Maslow, Abraham Harold (1908 -1970), amerikanischer Psychologe und Vertreter der humanistischen Psychologie. Maslow, der im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren wurde und am City College in New York und an der Universität von Wisconsin studierte, verbrachte den größten Teil seiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Brandeis University. Er warf dem orthodoxen Behaviorismus* vor, zu theoretisch zu sein. Andererseits kritisierte er die Psychoanalyse, die sich seiner Meinung nach zu sehr mit Krankheiten beschäftigte. Er entwickelte eine Motivationstheorie, in der er den Prozess beschrieb, den ein Individuum von der Erfüllung seiner Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Wohnen bis hin zur Selbstverwirklichung (Verwirklichung des gesamten Potentials einer Person) als höchstes Bedürfnis durchläuft. Da Maslow die menschlichen Bedürfnisse hierarchisch ordnete und sie in Pyramidenform darstellte, wird diese Hierarchie auch als Maslowsche Bedürfnispyramide bezeichnet. Die humanistische Psychotherapie, die gewöhnlich als Gruppentherapie durchgeführt wird, ist darauf angelegt, das individuelle Durchlaufen dieser Phasen zu unterstützen. Zu Maslows veröffentlichten Werken gehören u. a. Toward a Psychology of Being (1962) und Farther Reaches of Human Nature (1971). * Behaviorismus; zu engl. behavio(u)r ›Verhalten‹], eine von J. B. Watson 1913 begr. Forschungsrichtung der amerikan. Psychologie. 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 107
4. 4. 4. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Motivation 2 -Faktoren-Theorie nach Herzberg ff Leistung Anerkennung Motivatoren Alle Faktoren die zur Arbeitszufriedenheit führen Arbeit selbst Verantwortung Beförderung Wachstum Unternehmenspolitik Überwachung Beziehung zu Vorgesetzten Arbeitsbedingungen Lohn Beziehung zu Kollegen Eigenes Leben Beziehung zu Mitarbeitern Hygienefaktoren Alle Faktoren die zur Arbeitsunzufriedenheit führen Status Sicherheit © m. p. G 3 Gmb. H -40 11/30/2020 -20 0 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 20 40 60 % 108
4. 4. 4. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Motivation Herzberg Frederick Herzberg (1923 - 2000) In Lynn (Massachusetts) geboren, erhielt er 1964 das Fulbright Fellowship in Finnland. Seine "graduate degrees" machte er an der Universität von Pittsburg. Frederick Herzberg arbeitete von 1972 -2000 als Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Case Western Reserve University in Salt Lake City (Utah). Hier errichtete er das "Department of Industrial Mental Health". Er fand heraus, dass eine Beseitigung (Hygiene) der Bedingungen, die zu Unzufriedenheit führen, noch nicht bedeutet, dass die Arbeitnehmer/Innen zufrieden und motiviert sind. Hierfür bedarf es zusätzlicher Anreize. Für Motivation bedarf es zweierlei: Zunächst sollten demotivierende Faktoren (Unzufriedenmacher) beseitigt werden; danach kommt es darauf an, geeignete Motivatoren zu finden, die Interesse und Lust an der Arbeit fördern. Dies ist zugleich auch der Ansatzpunkt für die Kritik an seinen Schlüssen. Untersuchungen in den Folgejahren zeigten, dass das Konzept Herzbergs inhaltlich zu starr war, denn Umstände, die zur Arbeit motivierten, taten dies nach einer Weile weniger oder gar nicht mehr, wenn sie zur Selbstverständlichkeit wurden. Erst ein erneuter Mangel machte deren Bedeutung wieder bewusst und konnte bei Mangelausgleich wieder motivierend wirken. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 109
4. 4. 4. 5 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Ausgewählte Führungsaufgaben und –techniken Kontrolle Faustregel zur Kontrolle nach der Devise O S K A R O ffen S achlich K lar, kritisch A bgesprochen R ücksichtsvoll © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 110
4. 4. 5. 1 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Information und Kommunikation im Unternehmen Bedeutung und Notwendigkeit der Information der Mitarbeiter ständig umfassend Keine Gerüchte Anerkennung handlungsgerecht Motivation Wissen Arbeitsleistung arbeitsunterstützend fachübergreifend Wirkung Mitarbeiter Information © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 111
4. 4. 5. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Information und Kommunikation im Unternehmen Träger, Formen und Instrumente betriebl. Information und Kommunikation Hauptaspekte betrieblicher Information und Kommunikation (Führungsaufgabe) Aspekte formell informell hierarchisch mündlich schriftlich auf gleicher Ebene einseitig dialogisch Information psychologisch Kommunikation Menge Qualität Geschwindigkeit einzeln Gruppen Telefon, Fax, e-mail, etc. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 112
4. 4. 5. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Information und Kommunikation im Unternehmen Träger, Formen und Instrumente betriebl. Information und Kommunikation Träger innerbetrieblicher Information Personalwirtschaft Personalbetreuung Weiterbildung Öffentlichkeitsarbeit Allgemeine Verwaltung Betriebsräte Datenverarbeitung Betriebsorganisation Information Kommunikation Externe Berater Werbung Marketing Kundendienst Revision Unternehmensplanung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 113
4. 4. 5. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Information und Kommunikation im Unternehmen Träger, Formen und Instrumente betriebl. Information und Kommunikation Instrumente direkter Information > direkt persönlich < Instrumente - Führungskräftetagung Abteilungsbesprechung Mitarbeitergespräch Beurteilungsgespräch Personalentwicklungsgespräch Schichtwechselgespräche Seminare Vollversammlung „Leitende“ Betriebsversammlung Betriebsräteversammlung „Kamin“-Gespräche Unterweisung Einarbeitung Trainee-Programme Zielgruppe - Führungskräfte Mitarbeiter Der einzelne Mitarbeiter Meister, Vorarbeiter Führungskräfte, Mitarbeiter Leitende Belegschaft Betriebsräte Ausgewählte Führungskräfte Mitarbeiter, Gruppen Neue Mitarbeiter Nachwuchskräfte © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 114
4. 4. 5. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Information und Kommunikation im Unternehmen Träger, Formen und Instrumente betriebl. Information und Kommunikation Instrumente schriftlicher Information > schriftlich, elektronisch < Instrumente - „Schwarzes Brett“ Mitarbeiterzeitung Produktinformation „Chef-Brief Vorschriften, Richtlinien Unternehmensreport Berichte der Fachabteilungen Personalinformation Mitarbeiterbroschüren Dokumentationen Zielgruppe - alle Mitarbeiter, Kunden, Mitarbeiter Obere Führungskräfte Mitarbeiter fachspezifisch alle Mitarbeiter fachspezifisch Mitarbeiter, speziell Neue Mitarbeiter fachspezifisch © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 115
4. 4. 6. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenpsychologie (Exkurs) Hauptaspekte der Gruppenpsychologie · Gruppenstrukturen · Soziologische Grundbegriffe Gruppendynamik Gruppenbildung Gruppenbeziehungen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 116
4. 4. 6. 1 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenpsychologie (Exkurs) Gruppenstrukturen Primär-/Sekundärgruppen Primärgruppen Sekundärgruppen - organisch gewachsen - bewusst geplant - stabile, überdauernde Kleingruppe - rational organisiert - starke emotionale Bindung - mit spezieller Aufgabenstellung Beispiel: Familie - formale Struktur - klare Regeln Beispiel: Arbeitsgruppe © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 117
4. 4. 6. 1 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenpsychologie (Exkurs) Gruppenstrukturen Formelle/informelle Gruppen Formelle Gruppen Informelle Gruppen - rational organisiert - Spontane, ungeplante Beziehung - bewusst geplant und eingesetzt - innerhalb oder neben formellen Gruppen - Verhaltensweise normiert und extern vorgegeben - Ziele, Normen, Rollen weichen von der formellen Gruppe ab - Über längere Zeit oder befristet - Effizienz steht im Vordergrund - Gruppenbildung geht auf Bedürfnisse der Mitglieder zurück Beispiel: Abteilungen, Stäbe, Projektgruppen Beispiel: Fahrgemeinschaft, Gemeinsame Hobbies © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 118
4. 4. 7. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Klassische Grundformen der Gruppenarbeit Betriebliche Gruppen > Grundformen < Problemlösegruppen Werkstattgruppen Kollegien Fertigungsinsel Gremien Boxen-Fertigung Arbeitsgruppen Stern-Fertigung Lernstattgruppen Qualitätszirkel Projektgruppen Wertanalysegruppen Werkstattzirkel Task Force 11/30/2020 © m. p. G 3 Gmb. H TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 119
4. 4. 7. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Neue Formen der Gruppenarbeit Neue Formen der Gruppenarbeit Teamarbeit Teilautonome Gruppen Arbeit in Gruppen Teamentwicklung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 120
4. 4. 8. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Konzepte zur Verbesserung der Unternehmensleistung Betriebliches Vorschlagswesen Lean Production Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) Qualitätsmanagement Zertifizierung nach DIN ISO 9000 ff VDA 6. 1 u. ä. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 121
4. 4. 8. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Konzepte zur Steigerung der Unternehmensleistung Vorteile für das Unternehmen Vorteile für die Mitarbeiter Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen Höhere „BNZ“, Konjunkturschwankungen werden ausgeglichen variable Freizeitgestaltung Einführung neuer Entlohnungskonzepte Leistungsgerechtes Entgelt - kein Anwesenheitslohn - Leistungsanreiz lean management Senkung der Personalkosten job enlargement gezieltes Projektmanagement Kostengünstige Lösungsfindung aufbrechen starrer Strukturen gezielte Personalentwicklung Mittel- bis langfristige „know-how“ Sicherung Perspektiven gezieltes Vorschlagswesen © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 kostengünstige Ideenfindung/Börse TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 Anreiz unternehmerisch (kostensparend) zu denken 122
4. 4. 8. Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Rahmenstruktur für Unternehmenswachstum Kundenportfolio. Management Kundennutzen Wirtschaftlichkeit Umsetzung Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen Vertriebskanal. Management Wettbewerbsüberlegener Kundennutzen Vorteile über die gesamte Wertschöpfungskette Nachhaltig bessere Strategieumsetzung durch konsequente Anpassung von Organisation und Führung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 123
4. 4. 8. 2 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Schlanke Produktion (Lean Production) Lean Management - neue Denkansätze Traditionell Lean Management - neue Denkansätze Wettbewerb „schlagen“ Kunden gewinnen fertigungsorientiert Marktorientiert Traditionell Wettbewerb zwischen den Abteilungen Prinzip „interner Kunde“ Prinzip Feuerwehr Planvoll, strategisch Nur kurzfristige Ergebnisse Langfristige Prozessorientierung Wer? Was? und Wie? Fehler Lernquelle Mitarbeiter ist Kostenfaktor Potenzialquelle © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 124
4. 4. 8. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Schlanke Produktion (KVP) Voraussetzungen für eine kontinuierliche Verbesserung Veränderung im Denken Veränderung im Handeln Kundenorientierung Zielvereinbarung Zielorientierung • • • Qualität Zuverlässigkeit Gebrauchstauglichkeit Verfügbarkeit Keine fehler Keine Ausfälle Prozessorientierung E Qualitätsbewusstsein 1 st Input -> Prozess -> Output „Der Prozess liefert das Ergebnis“ • • • Gruppenarbeit und Teamorientierung Fehler nicht akzeptieren nicht machen nicht weitergeben Problembewusstsein In Daten sprechen (ZDF Zahlen-Daten. Fakten) o. K • Ohne Probleme keine Verbesserung © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 125
4. 4. 8. 3 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Schlanke Produktion (KVP) Voraussetzungen für eine kontinuierliche Verbesserung (Achtung Unternehmensgröße) Führungskräfte als Promotoren gewinnen. „Nicht hinter KVP stellen, sondern KVP vorleben“! INFORMATION • • Workshop (Intensivphase) Kontinuierlicher Prozess 4 -5 Tage-Workshop mit ca. 10 -12 er Teams freigestellte Teammitglieder (Meister, Mitarbeiter, Planer, Logistiker, Instandhalter, Entwickler, Moderator, etc. ) Schulung • Philosophie • Methoden • • • Übergreifende Teams • Problem- und Ideenspeicher Bewertung und Umsetzung - Gruppengespräche - KVP-Teams weitere Schulungen • Prozessanalyse • Problemidentifizierung • Mitarbeitergespräche • Problemspeicher • bei speziellen/übergreifenden Problemen Mitarbeit aller betroffenen (zur Problemlösung freigestellt • Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen • Bewertung UMSETZUNG © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 126
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement Abb. 103 Entwicklung der Qualitätsstrategien 1980 1970 1950 1900 Entwicklung und Einführung von QM-Systemen Integrierte Qualitätssicherung Statistische Prüfungen Technische Revision (Austauschbarkeit) Einzelfertigung, Manufaktur: Prüfung durch den Meister © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 127
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Nutzenfaktoren von Qualitätsmanagementsystemen I Transparenz im Unternehmen Ein QMS* legt die Aufbau- und Ablauforganisation im Unternehmen fest. Durch seine unternehmensweite Veröffentlichung wird für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich, in welchen Bereichen welche Abläufe im Unternehmen stattfinden. Es muss nicht von Fall zu Fall aufwendig entschieden werden, wie verfahren werden soll. Vermeidung von Doppelarbeiten/ Aufdecken von Arbeitslücken Ein QMS weist Verantwortung eindeutig zu und macht damit für alle Mitarbeiter deutlich, wer für welche Aufgaben zuständig ist und welche Entscheidungen von wem getroffen werden. Kompetenzstreitigkeiten und Nichterledigung von Aufgaben durch fehlende Verantwortlichkeiten werden dadurch vermieden. Straffung der Organisation Erst durch die Darlegung aller Abläufe im Unternehmen wird vielfach erkennbar, wo sich das Unternehmen umständliche und komplizierte Güter- und Informationsströme leistet. Sie können dann mit Hilfe der Beteiligten optimiert werden. Verminderung von Schnittstellen Durch das erfassen aller Prozesse im Unternehmen werden die aktuellen Schnittstellen offenkundig. Eine systematische Analyse kann helfen, die Anzahl von Schnittstellen zu vermindern und damit die Effektivität des Unternehmens zu steigern. Senkung der Reklamationsrate Ein QMS enthält immer eine Beschreibung, wie das Unternehmen mit Reklamationen umgeht. Dazu gehört auch das systematische Erfassen und Auswerten von Reklamationen. Dadurch können Erkenntnisse über Art Umfang und Bedeutung von auftretenden Reklamationen gewonnen und ihren Ursachen systematisch auf den Grund gegangen werden. *QMS = Qualitäts. Management-System © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 128
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Nutzenfaktoren von Qualitätsmanagementsystemen II Absicherung gegen Produkt. Haftungsforderungen Nach dem Produkthaftungsgesetz haftet ein Unternehmen für das Inverkehrbringen eines fehlerhaften Produktes, wenn daraus direkt folgender Schaden entsteht. Dem Unternehmen kommt die Beweislast zu, dass das Produkt nicht fehlerhaft war. Ein Nachweis kann mit Hilfe der Aufzeichnungen im QMS erfolgen und damit ggf. erheblichen Schaden abwenden. Sicherung von Absatz. Möglichkeiten Noch ist der Nachweis eines QMS für viele Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil. In den meisten Branchen, insbesondere in der Fahrzeugindustrie sowie z. B. zunehmend auch im öffentliche Sektor wird von Lieferanten der Einsatz eines QMS verlangt. Unternehmen, die kein QMS aufweisen können, kommen bei der Auftragsvergabe immer weniger zum Zuge. Effizienter Ressourceneinsatz Ein wirksames QMS enthält Aussagen darüber, wie im Unternehmen die erforderlichen Ressourcen geplant, verwendet und überwacht werden. Die Abstimmung der Ressourcen auf die turnusmäßig festgelegten Unternehmensziele hilft, die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt einzusetzen. Kontinuierliche Verbesserung Die kontinuierliche Verbesserung ist ein wesentliche Bestandteil aller QMS. Denn nur Unternehmen, die ständig darum bemüht sind, ihre Prozesse zu optimieren und den aktuellen Forderungen des Marktes anzupassen, werden ihre Kunden langfristig binden und neue Kunden gewinnen können. Werbewirsamkeit nach außen Unternehmen, die auf ein zertifiziertes QMS verweisen können, schaffen Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit nicht nur bei ihren Kunden sondern auch bei anderen Anspruchsgruppen wie z. B. Kapitalgebern und Versicherungen. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 129
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Die wichtigsten Regelwerke und Modelle v DIN EN ISO 9000: 2000 v VDA 6. 1 ff v QS 9000 v EFQM v TS 16949 v Medizintechnikgesetz v FDA Legende: DIN: ISO: QS: TS: ff: 11/30/2020 (Zusammenfassung von VDA 6. 1 ff und QS 9000) Deutsche Industrie-Norm. International Standard Organisation Quality System Technischer Standard Abk. für folgende, z. B. Seiten beim Buch EN: VDA: EFQM: FDA: European Norm Verband der Deutschen Automobilindustrie European Foundation for Quality Management Food and Drug Administration TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 130
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Die 20 Elemente der DIN EN ISO 9000 ff QM-Element 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 ˜ 11/30/2020 Verantwortung der Leitung Qualitätsmanagementsystem Vertragsprüfung Designlenkung Lenkung der Dokumente und Daten Beschaffung Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit Prozesslenkung Prüfungen Prüfmittelüberwachung Prüfstatus Lenkung fehlerhafter Produkte Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen Handhabung, Lagerung, Verpackung, Schutz und Versand Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen Interne Audits Schulungen Wartung (Kundendienst) Statistische Methoden DIN EN ISO 9001 ˜ ˜ ˜ ˜ ˜ 9002 ˜ ˜ ˜ --˜ ˜ ˜ ˜ 9003 š š ˜ --˜ š --- š ˜ ˜ š š š š © m. p. G 3 Gmb. H š umfassende Forderungen; š weniger umfassende Forderungen als in DIN EN ISO 9001; --- QM-Elemente nicht enthalten TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 131
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Das Qualitätsmodell laut DIN EN ISO 9001: 2000 (Zusammenfassung der drei Normen 9001, 9002 und 9003) Prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems Verantwortung der Leitung Management der Mittel Kunden Anforderungen Eingabe (Input) Arbeitssystem Qualitätsmanagement Produktrealisierung Kunden Messung, Analyse, Verbesserung Produkt, Service, etc. Zufriedenheit Ergebnis (Output) © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 132
Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Forderungen der VDA 6. 1 im Vergleich zur DIN EN ISO 9001 Produkt und Prozess Unternehmensführung Fragen. Teil 4. 4. 8. 4 11/30/2020 Fragen. Katalog Nr. 01 02 03 04 05 06 Z 1 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Abschnittstitel in VDA 6. 1 QM-Element in DIN EN ISO 9001 1 2 17 18 Verantwortung der Leitung Qualitätsmanagementsystem Interne Qualitätsaudits Schulungen, Personal Nicht vorhanden Finanzielle Überlegungen zu Qualitätsmanagementsystemen Nicht vorhanden Produktsicherheit Nicht vorhanden Unternehmensstrategie Vertragsprüfung, Qualität im Marketing 3 Designlenkung, Produktlenkung 4 Prozessplanung, Prozessentwicklung (4) Lenkung der Dokumente und Daten 5 Beschaffung 6 Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte 7 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten(Prozesslenkung, Prüfstatus) 8, 9, 11, 12 Prozesslenkung 9 Prüfungen 10 Prüfmittelüberwachung 11 Lenkung fehlerhafter Produkte 13 Korrektur und Vorbeugemaßnahmen 14 Handhabung, Lagerung, Verpackung, Konservierung und Versand 15 Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen 16 Wartung, Kundendienst, Aufgaben nach der Produktion 19 Statistische Methoden 20 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 133
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - QS 9000 Die internationale Norm war den damaligen „Big Three“ (General Motors, Daimler/Chrysler und Ford) Mitte der 90 er Jahre nicht weitreichend genug. Sie entwickelten daher das gemeinsame Regelwerk QS 9000 und verpflichteten ihre Lieferanten ab 1997 darauf. Bei der wörtlichen Übernahme des Forderungskatalogs der DIN EN ISO 9000 ff wurde jedes der 20 Elemente mit zusätzlichen Forderungen ergänzt. Über die Norm hinausgehende Forderungen sind: • Kundenorientierung (Kundenforderungen, Kundenzufriedenheit) • Kontinuierliche Verbesserung • Ergebnisorientierung durch Minimierung von Streuung und Ausschuss (stabile Prozesse) • Freigabeverfahren zwischen den „Big Three“ und ihren Lieferanten. © m. p. G 3 Gmb. H 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 134
4. 4. 8. 4 Grundlagen und Techniken der Mitarbeiterführung Gruppenbezogene Führungsaufgaben Qualitätsmanagement - Qualitätsmodell der EFQM Befähiger Ergebnisse Mitarbeiterbezogene Ergebnisse 9% Mitarbeiter 9% Führung 10% Prozesse 14% Politik und Strategie 8% Partnerschaften und Ressourcen 9% Wichtige Ergebnisse Kundenbezogene der Organisation Ergebnisse 15% Summe 20% = 100% Gesellschaftsbezogene Ergebnisse 6% Innovation und Lernen 11/30/2020 TBW Organisation und Unternehmensführung Band 1 © m. p. G 3 Gmb. H 135
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